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Supersport 950S - Trackday Reifen wechsel


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Geschrieben (bearbeitet)

Hi, ich möchte mich für den kommenden Trackday im September soweit ausstatten, dass ich vor Ort auf Slicks wechseln könnte. 
Ich habe mal damit angefangen mir einen Drehmoment-Schlüssel zu kaufen (40 - 200 NM) und habe mir von meiner Werkstatt die Drehmomente für den Radwechsel geben lassen. 

 

Ducati Supersport 950S
1) Vorderradmutter 63 Nm. 

2) Hinterradmutter R+L 230 Nm. (Warscheinlich 1-2-1)?

3) Schraube vorderer Bremssattel 45Nm. 

4) Verschlussschrauben für Gabelfuß ÖHLINS 19 Nm.

 

Ein paar Fragen habe ich aber noch. 

Wo bekomme ich die benötigen anderen Werkzeuge am besten her? z.B. die Mutter für das Hinterrad (ca. 30mm Nuss, passt aber keine normale) und das Tool zum gegenhalten für die Vorderradachse? 

Vielleicht hat jemand sonst noch Tips für mich, was ich beachten sollte.

 

Bin auch noch zwiegespalten zwischen Pirelli Diablo Superbike SC2 / SC1 und Metzeler TD Slick. Vielleicht hat hier jemand erfahrungen damit? Ist ne 3,5" bzw. 5,5" x 17" Felge.
Auch von der höhe der Reifen weiß ich nicht wie ich herausfinden soll was passt normal ist eine 120/70 vorn und 180/55 hinten. Ist höher besser? Wie hoch kann ich gehen? Kann ich mir das einfach rausmessen, wann ich irgendwo anstoßen würde? 

 

Bearbeitet von riveter
++


Geschrieben (bearbeitet)

Moin,

mit Deinem 200er Drehmo bist Du etwas unterdimensioniert wie Du vielleicht schon realisiert hast. Es gibt zwar Leute die behaupten 200 Nm würden auch reichen aber das musst Du am Ende selbst wissen. Ich hab mir einen anständigen Drehmomentschlüssel (3/4") gekauft der bis 500 Nm kann. Und die passende 55er 12-kant-Nuß für die Hinterachsmutter habe ich mir auch im Werkzeughandel gekauft. Wenn Du die unbedingt mit Deinem 1/2"-Drehmomentschlüssel verwenden willst brauchst Du noch einen Adapter von 1/2" auf 3/4" dazu. Die CNC-Alunüsse die man so kaufen kann tun sich erfahrungsgemäß schwer damit festsitzende Muttern zu lösen und sind meiner Meinung nach nur eingeschränkt empfehlenswert. Solltest Du mit einem Druckluftschrauber arbeiten wollen sind sie wohl mehr oder weniger komplett wertlos. Funktionieren schlecht weil sie zu stark nachgeben und sind auch ratzfatz verschlissen. Wenn überhaupt was mit 1/2"-Antrieb dann solltest Du die Stahlvariante nehmen.

Zu den Hinterradmuttern: zum Abbauen des Rads muss nur die auf der Radseite gelöst werden. Die ist vollkommen unabhängig von der Mutter auf der Kettenradseite! Es empfiehlt sich aber die Mutter auf der Kettenradseite bei der Montage des Rades mal mit anzufassen wenn man sowieso den Drehmomentschlüssel gerade parat und auf 230 Nm eingestellt hat weil die sich gerne mal löst. Zum Lösen der Mutter den 1. Gang einlegen und am besten einen Helfer aufs Motorrad setzen der noch beide Bremsen betätigt. Und dann mit Schmackes, solidem Werkzeug und ggf. einem Schrauber für Erwachsene. Die normalen Baumarktschrauber schaffen es in der Regel nicht. Ich empfehle solides 3/4"-Werkzeug (Ratsche/Knebel), gegebenenfalls mit Verlängerung. Beim Festziehen auf Drehmoment bringen und, falls keine der Bohrungen in der Achse mit den Schlitzen in der Mutter fluchtet, gegebenenfalls noch ein wenig weiterdrehen bis sich der Sicherungsclip irgendwo einsetzen lässt.

Das Tool zum Gegenhalten für die Vorderachse ist überflüssig. Wofür das gut sein soll erschließt sich mir nicht. Zur Montage des Vorderrads braucht man das jedenfalls nicht. Du steckst alles zusammen und ziehst die 30er Mutter leicht an wobei sich natürlich die Achse irgendwann mitdreht. Dann drehst Du mit der Mutter die Achse in die Position die Du gerne hättest, ziehst auf der rechten Seite die Gabelfußklemmung leicht an und dann kannst Du die Mutter einfach so auf Drehmoment festziehen. Danach dann die Gabelklemmung auf der linken und rechten Seite auf Nenndrehmoment festziehen, mit der üblichen 1-2-1-Reihenfolge. Damit hast Du dann gleichzeitig auch die spannungsfreie Ausrichtung der Gabel erledigt. Wichtig: die Bremssättel erst zum Schluss anbauen, nachdem die Achsklemmung festgezogen wurde weil man sonst ggf. über die Bremssättel die Gabel etwas verspannt.

 

Kai

Bearbeitet von lunschi
++


Geschrieben
Am 14.6.2026 um 12:41 schrieb riveter:

Bin auch noch zwiegespalten zwischen Pirelli Diablo Superbike SC2 / SC1 und Metzeler TD Slick.

Die Frage ist, wie schnell bist du?? Wenn du das erste Mal auf der Renne bist reicht ne vernüftige Straßenbereifung vollkommen. Pirelli Rosso SP, II Corse oder 4 Corse, Bridgestone S2x, usw. Wenn du die ans Limit bekommst dann kannst du dir über Slicks gedanken machen. Wirst du aber vermutlich nicht.

Ausser du bist regelmäßig aufm Kringel und in den Gruppen A oder B unterwegs. Dann machen Sliks Sinn. Ansonsten spar dir das Geld!

Im Zweifel aber Metzeler TD. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Zumal du nicht zwingend Reifenwärmer brauchst.

Sollte dir der TD zu trivial sein, Bridegstone V02 soft V+H.

++


Geschrieben (bearbeitet)
vor 20 Stunden schrieb lunschi:

Moin,

mit Deinem 200er Drehmo bist Du etwas unterdimensioniert wie Du vielleicht schon realisiert hast. Es gibt zwar Leute die behaupten 200 Nm würden auch reichen aber das musst Du am Ende selbst wissen. Ich hab mir einen anständigen Drehmomentschlüssel (3/4") gekauft der bis 500 Nm kann. Und die passende 55er 12-kant-Nuß für die Hinterachsmutter habe ich mir auch im Werkzeughandel gekauft. Wenn Du die unbedingt mit Deinem 1/2"-Drehmomentschlüssel verwenden willst brauchst Du noch einen Adapter von 1/2" auf 3/4" dazu. Die CNC-Alunüsse die man so kaufen kann tun sich erfahrungsgemäß schwer damit festsitzende Muttern zu lösen und sind meiner Meinung nach nur eingeschränkt empfehlenswert. Solltest Du mit einem Druckluftschrauber arbeiten wollen sind sie wohl mehr oder weniger komplett wertlos. Funktionieren schlecht weil sie zu stark nachgeben und sind auch ratzfatz verschlissen. Wenn überhaupt dann solltest Du die Stahlvariante nehmen.

Zu den Hinterradmuttern: zum Abbauen des Rads muss nur die auf der Radseite gelöst werden. Die ist vollkommen unabhängig von der Mutter auf der Kettenradseite! Es empfiehlt sich aber die Mutter auf der Kettenradseite bei der Montage des Rades mal mit anzufassen wenn man sowieso den Drehmomentschlüssel gerade parat und auf 230 Nm eingestellt hat weil die sich gerne mal löst. Zum Lösen der Mutter den 1. Gang einlegen und am besten einen Helfer aufs Motorrad setzen der noch beide Bremsen betätigt. Und dann mit Schmackes, solidem Werkzeug und ggf. einem Schrauber für Erwachsene. Die normalen Baumarktschrauber schaffen es in der Regel nicht. Ich empfehle solides 3/4"-Werkzeug (Ratsche/Knebel), gegebenenfalls mit Verlängerung. Beim Festziehen auf Drehmoment bringen und, falls keine der Bohrungen in der Achse mit den Schlitzen in der Mutter fluchtet, gegebenenfalls noch ein wenig weiterdrehen bis sich der Sicherungsclip irgendwo einsetzen lässt.

Das Tool zum Gegenhalten für die Vorderachse ist überflüssig. Wofür das gut sein soll erschließt sich mir nicht. Zur Montage des Vorderrads braucht man das jedenfalls nicht. Du steckst alles zusammen und ziehst die 30er Mutter leicht an wobei sich natürlich die Achse irgendwann mitdreht. Dann drehst Du mit der Mutter die Achse in die Position die Du gerne hättest, ziehst auf der rechten Seite die Gabelfußklemmung leicht an und dann kannst Du die Mutter einfach so auf Drehmoment festziehen. Danach dann die Gabelklemmung auf der linken und rechten Seite auf Nenndrehmoment festziehen, mit der üblichen 1-2-1-Reihenfolge. Damit hast Du dann gleichzeitig auch die spannungsfreie Ausrichtung der Gabel erledigt. Wichtig: die Bremssättel erst zum Schluss anbauen, nachdem die Achsklemmung festgezogen wurde weil man sonst ggf. über die Bremssättel die Gabel etwas verspannt.

 

Kai

Hallo Kai, danke für deine schnelle und ausfühliche antwort. 
Die 230Nm würde ich ab 200Nm mit dem selben schlüssel einfach weiter anziehen, kann ich mir ja ungefähr ausrechnen.

Die Nuß muss ich mir noch bestellen, hab bei mir aber ca. 60mm gemessen, die Stahlvariante sieht aber gut aus. 

Ich werde das ganze mal zuhause ausprobieren, und ggf. melde ich mich dann mit weiteren Fragen. 

 

Hast du vielleicht eine Idee zur max. / empfohlenen höhe der Reifen? 


Vielen Dank schonmal. 

Bearbeitet von riveter
++


Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Desmo Topschi:

Die Frage ist, wie schnell bist du?? Wenn du das erste Mal auf der Renne bist reicht ne vernüftige Straßenbereifung vollkommen. Pirelli Rosso SP, II Corse oder 4 Corse, Bridgestone S2x, usw. Wenn du die ans Limit bekommst dann kannst du dir über Slicks gedanken machen. Wirst du aber vermutlich nicht.

Ausser du bist regelmäßig aufm Kringel und in den Gruppen A oder B unterwegs. Dann machen Sliks Sinn. Ansonsten spar dir das Geld!

Im Zweifel aber Metzeler TD. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Zumal du nicht zwingend Reifenwärmer brauchst.

Sollte dir der TD zu trivial sein, Bridegstone V02 soft V+H.

Hi,

es ist zwar erst mein 2. mal auf der Strecke, doch mir wurde nahe gelegt auf Slicks umzusteigen. 

Danke dir für deine Rückmeldung zu den Reifen, ich denke ich werde fürs erste mal die Metzeler TDs ausprobieren.

++


Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb riveter:

Hallo Kai, danke für deine schnelle und ausfühliche antwort. 
Die 230Nm würde ich ab 200Nm mit dem selben schlüssel einfach weiter anziehen, kann ich mir ja ungefähr ausrechnen.

Die Nuß muss ich mir noch bestellen, hab bei mir aber ca. 60mm gemessen, die Stahlvariante sieht aber gut aus. 

Ich werde das ganze mal zuhause ausprobieren, und ggf. melde ich mich dann mit weiteren Fragen. 

 

Hast du vielleicht eine Idee zur max. / empfohlenen höhe der Reifen? 


Vielen Dank schonmal. 

Was willst Du da ausrechnen? Um Drehwinkel an Schraubverbindungen dem Drehmoment zuordnen zu können braucht es detaillierte FEM-Rechnungen welche die genaue Bauteilgeometrie, Materialeigenschaften, Setzbeträge, Reibwerte und so weiter berücksichtigen. Wenn Du da jetzt irgendwas ausrechnest begibst Du Dich auf sehr dünnes Eis. Die im Werk haben sich schon was bei der Drehmomentangabe gedacht. Zu wenig ist genauso schlecht wie zu viel Drehmoment. Bei einer für die Fahrsicherheit so wichtigen Verbindung würde ich da nicht irgendwas schätzen wollen.

Die 12-kant-Mutter der "großen" Achse hat eine Schlüsselweite von 55mm, das gilt für alle Ducatis mit Einarmschwinge und Kettenradträger mit 6 Mitnehmern.

 

Zu den Reifen bei der Supersport kann ich nichts beitragen da weiß vielleicht noch am ehesten der @Desmo Topschi Bescheid der hat so eine mal gefahren und war damit auch auf dem Kringel unterwegs.

 

Kai

++




Geschrieben (bearbeitet)

Ich ziehe die Hinterachsmutter mit 200 Nm mit Drehmoment an und drehe dann noch so weit weiter, dass der Splint ins nächste Loch passt. Egal ob 1098, Multi 1260 oder Supersport. Meine Erfahrung ist, dass das völlig ausreicht und sich nichts löst, auch nicht auf der Rennstrecke. 
 

Bei dieser Vorgehensweise tut es auch 1/2“ und Aluminium, weil man keinen Schlagschrauber zum Lösen braucht, sondern nur nen Knebel mit Verlängerung. 

Bearbeitet von ducster
Ergänzung
++


Geschrieben
Am 15.6.2026 um 23:34 schrieb lunschi:

Was willst Du da ausrechnen? Um Drehwinkel an Schraubverbindungen dem Drehmoment zuordnen zu können braucht es detaillierte FEM-Rechnungen welche die genaue Bauteilgeometrie, Materialeigenschaften, Setzbeträge, Reibwerte und so weiter berücksichtigen. Wenn Du da jetzt irgendwas ausrechnest begibst Du Dich auf sehr dünnes Eis. Die im Werk haben sich schon was bei der Drehmomentangabe gedacht. Zu wenig ist genauso schlecht wie zu viel Drehmoment. Bei einer für die Fahrsicherheit so wichtigen Verbindung würde ich da nicht irgendwas schätzen wollen.

Die 12-kant-Mutter der "großen" Achse hat eine Schlüsselweite von 55mm, das gilt für alle Ducatis mit Einarmschwinge und Kettenradträger mit 6 Mitnehmern.

 

Zu den Reifen bei der Supersport kann ich nichts beitragen da weiß vielleicht noch am ehesten der @Desmo Topschi Bescheid der hat so eine mal gefahren und war damit auch auf dem Kringel unterwegs.

 

Kai


Nichts rechnen!

Mit 200Nm anziehen und dann nochmal mit 30Nm. Ist doch ganz einfach. 😎

++




Geschrieben (bearbeitet)
Am 15.6.2026 um 23:34 schrieb lunschi:

Was willst Du da ausrechnen? Um Drehwinkel an Schraubverbindungen dem Drehmoment zuordnen zu können braucht es detaillierte FEM-Rechnungen welche die genaue Bauteilgeometrie, Materialeigenschaften, Setzbeträge, Reibwerte und so weiter berücksichtigen. Wenn Du da jetzt irgendwas ausrechnest begibst Du Dich auf sehr dünnes Eis. Die im Werk haben sich schon was bei der Drehmomentangabe gedacht. Zu wenig ist genauso schlecht wie zu viel Drehmoment. Bei einer für die Fahrsicherheit so wichtigen Verbindung würde ich da nicht irgendwas schätzen wollen.

Die 12-kant-Mutter der "großen" Achse hat eine Schlüsselweite von 55mm, das gilt für alle Ducatis mit Einarmschwinge und Kettenradträger mit 6 Mitnehmern.

 

Zu den Reifen bei der Supersport kann ich nichts beitragen da weiß vielleicht noch am ehesten der @Desmo Topschi Bescheid der hat so eine mal gefahren und war damit auch auf dem Kringel unterwegs.

 

Kai

Hi, erstmal danke euch allen für die zahlreichen und hilfreichen antworten. Ich komme leider nicht so schnell zum antworten. 

 

Iich meine hier natürlich mit ausrechnen, wie viel gewicht ich auf meinen Drehmoment-Schlüssel aufwenden muss, um die 230NM auch mit meinem "kleinen" Schlüssel anzuwenden. 

 

 

Am 16.6.2026 um 06:59 schrieb Desmo Topschi:

Wer?

 

Ich war letztes Jahr mit einer Gruppe auf der Strecke, ein Instruktor und sonst wild durchgemixt (A-D Gruppe) ich bin natürlich erstmal in Gruppe D gefahren, wie nächtes mal warscheinlich auch. 
Ein Paar der anderen Fahrer und mein Instruktor meinten jedoch, ich solle nächstes mal mit Slicks fahren, da mein Reifen zwar noch nicht 100% am Limit war, ich jedoch umsteigen sollte, bevor ich in der Strecke das Limit gleich "überschreite" - macht das Sinn?

😅🤔

Am 17.6.2026 um 08:28 schrieb ducster:

Ich ziehe die Hinterachsmutter mit 200 Nm mit Drehmoment an und drehe dann noch so weit weiter, dass der Splint ins nächste Loch passt. Egal ob 1098, Multi 1260 oder Supersport. Meine Erfahrung ist, dass das völlig ausreicht und sich nichts löst, auch nicht auf der Rennstrecke. 
 

Bei dieser Vorgehensweise tut es auch 1/2“ und Aluminium, weil man keinen Schlagschrauber zum Lösen braucht, sondern nur nen Knebel mit Verlängerung. 

Werde ich ausprobieren, danke. 

 

Am 17.6.2026 um 15:17 schrieb adi1204:


Nichts rechnen!

Mit 200Nm anziehen und dann nochmal mit 30Nm. Ist doch ganz einfach. 😎

Das hab ich mit meiner ursprünglichen antwort gemeint, war nur kacke vormulliert. Sorry dafür.

 

Am 18.6.2026 um 23:06 schrieb Desmo Topschi:

Stimmt. Das ist wie wenn du ein 8er Loch bohren willst und hast aber keinen 8er Bihrer, dann nimm nen 3er und bohr mit nem 5er nach! 3 + 5 =8

Haut das nicht hin, ich kann doch eigentlich mit Gewicht + Hebel exakt das Drehmoment ausrechnen oder? 

 

 

Bearbeitet von riveter
++


Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb riveter:

...

Ich war letztes Jahr mit einer Gruppe auf der Strecke, ein Instruktor und sonst wild durchgemixt (A-D Gruppe) ich bin natürlich erstmal in Gruppe D gefahren, wie nächtes mal warscheinlich auch. 
Ein Paar der anderen Fahrer und mein Instruktor meinten jedoch, ich solle nächstes mal mit Slicks fahren, da mein Reifen zwar noch nicht 100% am Limit war, ich jedoch umsteigen sollte, bevor ich in der Strecke das Limit gleich "überschreite" - macht das Sinn?

 

Haut das nicht hin, ich kann doch eigentlich mit Gewicht + Hebel exakt das Drehmoment ausrechnen oder? 

Hast Du denn das Limit der Reifen erreicht, also Rutscher/Slides gehabt? Ich denke die meisten von uns kommen da gar nicht hin. Ich hatte mal ein Schlüsselerlebnis auf einem Perfektionstraining auf der Nordschleife. Dort war Jürgen Fuchs als "Gastfahrer" unterwegs und der hat eine der "schnellen" Gruppen (die alle mit Superbikes und Hypersportreifen unterwegs waren) in einem kurvigen Abschnitt überholt. Mit einer BMW R1100RT. Mit Metzeler-Tourenreifen. Und einem Sozius hinten drauf. Das hat mir damals ein wenig zu denken gegeben... 🙄

 

Zum Thema Drehmoment: klar kannst Du das mit Hebelarm und Kraft selbst berechnen. Aber wie dosierst bzw. misst Du dann die Kraft?

 

Kai

Bearbeitet von lunschi
++


Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb riveter:

Haut das nicht hin, ich kann doch eigentlich mit Gewicht + Hebel exakt das Drehmoment ausrechnen oder? 

 ... und denk auf jeden Fall dran, ..... du musst das Ganze in Gramm umrechnen und vor allen Dingen vergiss die Tara nicht ! Das verfälscht sonst die Werte !

Bearbeitet von TOMCAT
++


Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb riveter:

macht das Sinn?

Ja wenn Fachleute das sagen dann bestimmt. In Gruppe D ist man ja end schnell.

Ich bin mit der SSS939 am Sachsenring und HHR mit dem Rosso 3 gefahren. Da setzen die Fußrasten, auf aber der Reifen ist noch lange nicht am Limit.

Aber fahr einfach mit Slicks wenn es dich beruhigt. Der Kopf fährt ja mit!

++


  • 2 Monate später...
Geschrieben
Am 20.6.2026 um 22:53 schrieb Desmo Topschi:

Ja wenn Fachleute das sagen dann bestimmt. In Gruppe D ist man ja end schnell.

Ich bin mit der SSS939 am Sachsenring und HHR mit dem Rosso 3 gefahren. Da setzen die Fußrasten, auf aber der Reifen ist noch lange nicht am Limit.

Aber fahr einfach mit Slicks wenn es dich beruhigt. Der Kopf fährt ja mit!

Hi, ich verstehe was du meinst. Laut einigen hier im Forum setzt die Supersport auch bei ca. 52 grad an den Fußrasten auf. 
Desswegen auch die überlegung. Wie gesagt habe selbst dazu wenig Ahnung, es wurde mir aber von den erfahreneren Fahrern nahe gelegt. 
Was würdest du sagen, wass ich mit dem Rosso 3 für Profiltiefe haben muss um sicher auf der Strecke über die Runden zu kommen. (Most, 2-3 Turns am Tag x 3 Tage + Endurance Rennen) gibt es dazu einen Anhaltspunkt? 

++


Geschrieben
Am 29.8.2026 um 16:50 schrieb riveter:

...
Was würdest du sagen, wass ich mit dem Rosso 3 für Profiltiefe haben muss um sicher auf der Strecke über die Runden zu kommen. (Most, 2-3 Turns am Tag x 3 Tage + Endurance Rennen) gibt es dazu einen Anhaltspunkt? 

So ein Event kostet so viel Geld das ich da nur mit einem frischen Satz Reifen antreten würde. Wenn Du dann noch einrechnest was es kosten würde wenn Du kurz vor Schluss wegen runtergerittener Reifen einen Abflug machst gibt es keine Fragen mehr.

 

Kai

++


Geschrieben

Mach dir neue Hypersport Straßenreifen drauf, welche auch immer und gut. Nach der Veranstaltung kannst du die dann einfach weiterfahren.
Coyote war mit benutzten Bridgestone S21 mit seinem 1098 SF mit mir 3 Tage in Brünn. Hatte keinerlei Probleme mit den Reifen trotz der abartigen Hitze.

Entscheidend ist der passende Reifendruck. (Neben einem passenden Fahrwerk). Viele denken sie müssen auf der Renne den Druck für ihre Straßenreifen einstellen wie mit Sliks.  Bullshit! Nimm den regulären Druck für die LS den du fährst und geh 0.2 oder 0.3 runter abhängig von der Streckentemperatur. Wenn heiß dann 0.3 wenn eher kühl 0.2.
Warum??? Wenn du die Slick Drücke anwendest, die in der Regel deutlich niedriger sind als die Drücke für Straßenreifen, knautscht der Reifen zu viel und erzeugt massiv Hitze. Das willst du nicht. Der Reifen produziert zu viel Hitze, schmilzt und fängt an auf seinem eigenen geschmolzenem Gummi zu rutschen. Eine Erfahrung die man nicht unbedingt machen möchte!

++




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