Peacock Geschrieben 4. Mai Geschrieben 4. Mai Hallo Forum, ich weiß, dieses Thema wurde hier an einigen Stellen schon mal angerissen und es gibt unterschiedliche Varianten, die Sache „irgendwie“ zu lösen. Auch Videos auf den entsprechenden Portalen mit dieser Problemstellung habe ich gesichtet… Es geht um die Tankentlüftung und (drohenden) Benzinaustritt bei Entfernung des Aktivkohlefilters. Meine Frage zielt darauf, eine Lösung zu finden, die diesem Motorrad mit der Akrapovic Racinganlage (btw ich habe die 23er V4R, spreche aber bestimmt für alle Panigale V4...) auch irgendwie „gerecht“ wird. Ich habe mal alle aktuellen Lösungsvarianten sowie die daraus hervorgehenden Parameter zur „Lösung“ zusammen getragen (ohne Gewähr auf Unterschlagung). Wie bereits angemerkt, eine entsprechende 100%-Lösung (die dieser Bezeichnung gerecht wird) habe ich bis dato nicht gefunden: Die Variante 1, den Schlauch einfach nach unten am Bug heraus zu führen, ist die Lösung derer, die sich „keinen Kopf machen“. Es gibt durchaus viele, die das so haben. Ich denke mal, dass die Dunkelziffer derer, die sich „keinen Kopf machen“, entsprechend hoch ist. War auch stellenweise im Forum so mein Gefühl… alleine die Diskussionen um drohende Konsequenzen entbinden mich von dieser Variante. Variante 2, Ausgleichsbehälter (oder wie auch immer man diese „Plastikflaschen“ nennen mag) im Sichtfeld innerhalb der Kanzel verbaut. Schlauchführung: manche legen Wert darauf, dass der Schlauch „im hohen Bogen“ über die Gabelbrücke an die Flasche angeflanscht wird (z.B. @Magic_fox), bei manchen ist die Schlauchverbindung eher unauffällig und ohne Gedanken an Höhenniveaus zur Kanzel geführt (z.B. @9to10). Bei der Positionssuche der „Flasche in der originalen Kanzel“ fällt auf, dass die Platzverhältnisse relativ gering sind. Ich denke, dass sicherlich nicht jeder den vollen Lenkeinschlag mehr sauber durchführen kann (vielleicht muß man das auch nicht auf der Renne, aber das ist bei diesem Motorrad und als Lösungsweg nicht wirklich diskutabel und die technische Abnahme findet ja statt…). Lenkt auch ab die Lösung irgendwie… Variante 3, Ausgleichsbehälter ganz vorne unter der Kanzelverkleidung verdeckt verbaut (z.B.@Comander). Saubere Lösung, allerdings sieht man nicht wirklich, „was so im System abgeht“ und ob ein Überlauf droht. Dazu muß man die Kanzel demontieren… auf einem Event habe ich andere Hobbies… Variante 4, Ausgleichsbehälter am Bike „unten“ montiert. Platztechnisch einfacher als Variante 2, allerdings ist die Problematik der Variante 3 ähnlich. Allerdings hat die Lösung bei finalen Variante 2 Fahrern nicht sauber funktioniert. Hierzu ist noch anzumerken, dass bei der 2025er Akralösung ein Ausgleichsbehälter im Lieferumfang enthalten ist, um die Sache zu lösen (löst es die Sache?). @Comander hat bei seinem Video entsprechend diesen verbaut. Position ist deutlich höher als der alte AKF. Ist der Ausgleichsbehälter im Systemdruck? Sieht nicht so aus… kann man daraus Schlüsse ziehen? Variante 5, Rückschlagventil a la @turbostef: eine sehr schöne, einfache Lösung, Stefanos hat mir hier freundlicherweise den Kontakt und alle notwendigen Informationen gegeben, dass ich dasselbe Rückschlagventil kaufen kann… Auf Nachfrage beim entsprechenden Freundlichen sagte dieser mir, dass sie das mit dem Rückschlagventil aus dem Enduro oder Motocrossbereich so nicht mehr machen. Er schilderte mir, dass Sie auf Variante 2 geschwenkt sind. Alle mir bekannten Varianten sind aus meiner Sicht nicht das Wahre. Alle haben Vor-, aber auch Nachteile. Parameter wie: - Systemdruck: ist die Flasche unter „Tankdruck“, also entsprechend (hermetisch abgeriegelt – Vakuumeffekt?) oder wird Luft an die „Flasche“ bzw. an das System gelassen? Der original verbaute AKF kann nicht durchgepustet werden, steht entsprechend auch unter einem gewissen Druck!? - Tankfüllung: Variante 1-Fahrer fahren dann halt mit weniger Sprit und tanken pro Turn (6-7l im Tank) – allerdings hat @ph4n7oM hier geäußert, dass es bei ihm (Variante 2) unabhängig der Füllmenge trotzdem herauskommt – ich persönlich will mir über die Füllmenge aber überhaupt keine Gedanken machen, würde sicherheitstechnisch aber auch auf eine gewisse Tankmenge verzichten. Altersbedingt muß ich mich aber eher um andere Dinge wie „bremsen“, „umsetzen“, „beschleunigen“, „Schräglage“ und kümmern 😅 Meine Frage: wie haben es die Fahrer gelöst, auf deren Videokanälen man keine Flasche baumeln sieht (z.B. @*1098s*). Wie hat es Tulo auf seiner IDM-Maschine gelöst? Oder sein Team…? Bulega hat doch auch keine Flasche um den Kopf… Hat jmd. den heiligen Gral? Gibt es einen glücklichen Fahrer, dessen Lösung hier nicht angeritzt wurde? Gibt es die "dann haste Ruhe"-Lösung? 2 ++
9to10 Geschrieben 5. Mai Geschrieben 5. Mai Was bitte schön ist „gerecht“? Wo läuft der Hobel? Auf der Straße = Aktivkohlefilter bleibt verbaut. Auf der Rennstrecke muss es funktionieren. Da ist auch der Lenkeinschlag begrenzt, also Platz hat es mehr als genug. V4 vom Tulo siehe Bilder 1 ++
Cityfoxxx Geschrieben 5. Mai Geschrieben 5. Mai @Peacock Was generell komisch ist. Gewisse haben das Problem die anderen nicht. Hat der kontakt von turbostef was gesagt, warum sie die rückschlagventile nicht mehr nutzen? ich habe es jetzt bei mir mit dem Ventil. Sommit drückt es jetzt nicht mega viel in den Behälter. Vorher musste ich spätestens jeden zweiten turn die flasche leeren. Ich hab die flasche vorne im lampendummy verbaut. Dort hatte es eine grosse Öffnung, wo ich die flasche befestig habe und halbwegs schnell wieder rausbekomme. 1 ++
Peacock Geschrieben 6. Mai Autor Geschrieben 6. Mai @9to10 Danke für die Bilder, sehr interessant, dass es bei der Maschine nicht anders als genannte Varianten umgesetzt wurde. Mit "der Maschine gerecht werden" meine ich, dass man herstellerseitig schon ne vollständige Lösung anstreben sollte, wenn man originales Zubehör anbietet... ist ja nicht so, dass Ducati da völlig im Dunklen fischt, siehe 2025er Maschine (da gibt es eine Lösung vom Hersteller im Lieferumfang der Akra, das kann man verbauen und hat dann Ruhe... hat man Ruhe ? 😝). Interessant ist auch, dass zwischen der 2022er Panigale V4 und dem 2023er Modell ein Ventil Einzug in den Tankentlüftungsschlauch erhalten hat. Also auch da scheinen sie irgendwas gemacht zu haben (siehe Entlang "Gummischlauch" Nr. 7): Bei der 2022er gabs das noch nicht so: Man pustet auf jeden Fall in jeder Richtung auf einen gewissen Widerstand. Wird aber wahrscheinlich nicht die Lösung sein (oder ggf. nur eine kleine Verbesserung erbringen), Tulos Maschine ist ja auch ne >23. @Cityfoxxx "Manche haben, manche nicht"... ja, auch schon gehört ... und man will es nicht ausschließlich auf die Tankmenge, die Außentemperatur oder die Fahrweise schieben... Der Freundliche meinte, dass das Rückschlagventil "zum verkleben neige" und man es deshalb nicht verwendet. Gut, kann verharzten, aber auch das kann man ja überwachen und entsprechend handeln (passiert ja nicht plötzlich zwischen Turn 3 und 4)... Turbostef fährt das so seit 2022... Was genau hast Du denn da für ein Ventil verbaut, wenn ich fragen darf? ++
Cityfoxxx Geschrieben 6. Mai Geschrieben 6. Mai vor 5 Minuten schrieb Peacock: @9to10 Danke für die Bilder, sehr interessant, dass es bei der Maschine nicht anders als genannte Varianten umgesetzt wurde. Mit "der Maschine gerecht werden" meine ich, dass man herstellerseitig schon ne vollständige Lösung anstreben sollte, wenn man originales Zubehör anbietet... ist ja nicht so, dass Ducati da völlig im Dunklen fischt, siehe 2025er Maschine (da gibt es eine Lösung vom Hersteller im Lieferumfang der Akra, das kann man verbauen und hat dann Ruhe... hat man Ruhe ? 😝). Interessant ist auch, dass zwischen der 2022er Panigale V4 und dem 2023er Modell ein Ventil Einzug in den Tankentlüftungsschlauch erhalten hat. Also auch da scheinen sie irgendwas gemacht zu haben (siehe Entlang "Gummischlauch" Nr. 7): Bei der 2022er gabs das noch nicht so: Man pustet auf jeden Fall in jeder Richtung auf einen gewissen Widerstand. Wird aber wahrscheinlich nicht die Lösung sein (oder ggf. nur eine kleine Verbesserung erbringen), Tulos Maschine ist ja auch ne >23. @Cityfoxxx "Manche haben, manche nicht"... ja, auch schon gehört ... und man will es nicht ausschließlich auf die Tankmenge, die Außentemperatur oder die Fahrweise schieben... Der Freundliche meinte, dass das Rückschlagventil "zum verkleben neige" und man es deshalb nicht verwendet. Gut, kann verharzten, aber auch das kann man ja überwachen und entsprechend handeln (passiert ja nicht plötzlich zwischen Turn 3 und 4)... Turbostef fährt das so seit 2022... Was genau hast Du denn da für ein Ventil verbaut, wenn ich fragen darf? Irgendein rückschlagventil keine ahnung von welchem Hersteller. Glaube das selbe wie turbostef ++
Optikman Geschrieben 6. Mai Geschrieben 6. Mai (bearbeitet) Wie ist denn die Funktion des GESAMTEN Systems? Auch wenn ich nicht betroffener bin, finde ich es interessant. Ich glaube fast schon an eine ganz andere Lösung. So wie ich das System verstehe (Bild 2): 1. Vom Schlauch 7 drückt es die Gase (bspw. durch entstandene Hitze, etc.) in den Behälter 4 (am größeren Anschluss). Dort strömen die Gase durch den Aktivkohlefilter und werden "gesammelt / gereinigt". 2. Anschließend werden die Gase aus dem kleineren Anschluss aus dem Behälter 4 über den Schluss 16 möglichst gleichmäßig wieder über einen Bypass in den Ansaugkanal (unterhalb, siehe 13) jeden Zylinders geleitet. 3. Die Ventile dienen dabei dem Druck- und Ansaugverhalten. Sprich, bei geöffneten Einlassventilen am Zylinderkopf entsteht ein Unterdruck. Das Ventil (10) öffnet und die Gase können aus dem Behälter (4) in den Ansaugkanal angesaugt werden. Schließen sich die Einlassventile, schließt sich auch das Ventil (10) und die Gase können nicht wieder zurück in den Aktivkohlefilter gelangen. Das Ventil 10 ist sozusagen eine Belüftung des Bypasskanals, um die Gase in den Ansaugkanal zu leiten. 4. Es ist zu sehen, dass zwei Ventile (10), also je ein Ventil (10) pro Zylinderbank genutzt wird. Man sieht auch, dass der Verteiler 12 eine separate Führung pro Zylinderbank hat und nicht alle vier Leitungen aus allen Zylindern zusammenführt, sondern jeweils nur zwei. 5. Ich habe noch nicht ganz verstanden, wofür 23 ist, könnte evtl. ein Ablauf sein (einfach ein Schlauch Richtung Bug, der ins Leere geht) für Kondens- oder umgewandeltes Wasser durch den Aktivkohlefilter. Bitte korrigieren, falls ich etwas falsch verstanden habe. MfG Bearbeitet 6. Mai von Optikman ++
Peacock Geschrieben 6. Mai Autor Geschrieben 6. Mai vor 31 Minuten schrieb Optikman: Wie ist denn die Funktion des GESAMTEN Systems? Auch wenn ich nicht betroffener bin, finde ich es interessant. Ich glaube fast schon an eine ganz andere Lösung. So wie ich das System verstehe (Bild 2): 1. Vom Schlauch 7 drückt es die Gase (bspw. durch entstandene Hitze, etc.) in den Behälter 4 (am größeren Anschluss). Dort strömen die Gase durch den Aktivkohlefilter und werden "gesammelt / gereinigt". 2. Anschließend werden die Gase aus dem kleineren Anschluss aus dem Behälter 4 über den Schluss 16 möglichst gleichmäßig wieder über einen Bypass in den Ansaugkanal (unterhalb, siehe 13) jeden Zylinders geleitet. 3. Die Ventile dienen dabei dem Druck- und Ansaugverhalten. Sprich, bei geöffneten Einlassventilen am Zylinderkopf entsteht ein Unterdruck. Das Ventil (10) öffnet und die Gase können aus dem Behälter (4) in den Ansaugkanal angesaugt werden. Schließen sich die Einlassventile, schließt sich auch das Ventil (10) und die Gase können nicht wieder zurück in den Aktivkohlefilter gelangen. Das Ventil 10 ist sozusagen eine Belüftung des Bypasskanals, um die Gase in den Ansaugkanal zu leiten. 4. Es ist zu sehen, dass zwei Ventile (10), also je ein Ventil (10) pro Zylinderbank genutzt wird. Man sieht auch, dass der Verteiler 12 eine separate Führung pro Zylinderbank hat und nicht alle vier Leitungen aus allen Zylindern zusammenführt, sondern jeweils nur zwei. 5. Ich habe noch nicht ganz verstanden, wofür 23 ist, könnte evtl. ein Ablauf sein (einfach ein Schlauch Richtung Bug, der ins Leere geht) für Kondens- oder umgewandeltes Wasser durch den Aktivkohlefilter. Bitte korrigieren, falls ich etwas falsch verstanden habe. MfG Hallo Optikman, das wird schon grob die Erläuterung des Systems sein. Auf dem oberen Bild (2023er Modell) ist die Ansaugung einfacher, da gibts das Ventil (10) nur noch 1x. Die (23) geht "in Leere", richtig. Bug und weg... Beim Ausbau werden (4) und (10) samt Verschlauchung weggebaut. Denke, der Schlauch (11) wird geschlossen. Nicht zu vergessen: bei Entfernung des AKFs wird das Ventil (10) auch entfernt, der Stecker am Ventil (wird ja einen steuernden Mechanismus haben) wird mittels Eliminator weggegaukelt. Ob nur der Eliminator, oder/und auch das Mapping das SLS eliminieren, weiß ich nicht. Auf jeden Fall gibts keine Fehlermeldung. MfG Patrick ++
Optikman Geschrieben 6. Mai Geschrieben 6. Mai Dann mal zwei Ideen meinerseits, wie gesagt. Ich bin nicht Betroffener, weil ich meine V4 nur auf der LS fahre, aber vielleicht hilft es. 1. Bei dem Bild mit Tulovic sieht man ja, das anscheinend der original Tank verwendet wird. Bei den WSBK Karren sehe ich da kein System, dass Abhilfe schafft. Ich gehe mal davon aus, das Race-Tanks ein anderes Entlüftungssystem haben und daher der Anschluss unten garnicht mehr vorhanden ist und somit das gesamte System rausgeschmissen werden kann. Blindstopfen an die Einlasskanäle und entweder Eliminatoren am Ventil-Stecker bzw. Kit-Elektronik, die diese Sensoren garnicht mehr berücksichtigt. Lösung 1: anderer Tank - aua teuer 2. Ein direktes verbinden von Schlauch 7 an die beiden Schläuche 15 und 9 macht keinen Sinn aufgrund Druckunterschiede. Ich würde mal versuchen, ebenfalls das komplette System still zu legen inkl. Blindstopfen an den Einlasskanälen und den Schlauch 7 in die Airbox wandern zu lassen. Problem 1. Die Gase sind so viel, dass es Flüssigkeit ist, die in der Airbox nicht "verarbeitet" werden kann. Problem 2. Wie reagiert die Einspritzung wenn vor Drosselklappe bereits leicht verdünntes Sprit/Luft-Gemisch ansteht? Ließe sich das messen, sodass das Mapping darauf reagieren / anpassen kann? 3. Ebenfalls das komplette System raus, Blindstopfen an die Einlasskanäle und den Schlauch 7 ebenfalls komplett verschließen. Dann oben am Tank eine Entlüftung setzen (so z.B. fahre ich das im Carbontank meiner R1 auf der Straße und das funktioniert wunderbar. Ist allerdings ein Uralt-Mopped). Soweit ich weiß hat der Tankdeckel der Panigale nur den Überlauf, nicht aber eine Entlüftung. Würde man nun eine der Halteschrauben, die den Deckel fixiert, gegen eine Schraube mit Ventilfunktion (die gibt es für Schrauben mit M6 Gewinde zu kaufen) tauschen hätte man oben eine Entlüftungsfunktion, sofern das Gewinde der Schraube im Tank auch durch den Tank geht. Einzige Problem ist nach wie vor ... wie viel wird entlüftet, wenn die Gase nach oben austreten? Nur mal ein Gedankengang von mir. MfG 1 ++
9to10 Geschrieben 6. Mai Geschrieben 6. Mai vor 1 Stunde schrieb Optikman: 1. Bei dem Bild mit Tulovic sieht man ja, das anscheinend der original Tank verwendet wird. Bei den WSBK Karren sehe ich da kein System, dass Abhilfe schafft. Ich gehe mal davon aus, das Race-Tanks ein anderes Entlüftungssystem haben und daher der Anschluss unten garnicht mehr vorhanden ist und somit das gesamte System rausgeschmissen werden kann. Blindstopfen an die Einlasskanäle und entweder Eliminatoren am Ventil-Stecker bzw. Kit-Elektronik, die diese Sensoren garnicht mehr berücksichtigt. Lösung 1: anderer Tank - aua teuer Die ersten V4 WSBK hatten das schon auch. das ist erst seit dem 2023-Modell anders. Wie genau, weiss ich leider nicht ++
Peacock Geschrieben Samstag um 07:09 Autor Geschrieben Samstag um 07:09 So, mal ein erstes Fazit nach erstem Rennstreckeneinsatz: ich hab mir das wie folgt hingebastelt Flasche (dm Nagellackentferner, Grüße gehen raus an Schwiegermama🤣) vorne seitlich mit Klett befestigt, zusätzlich mit nem Kabelbinder gesichert (bin da immer vorsichtig…). Für den Kabelbinder hab ich zwei Löcher in die seitliche Innenverkleidung gebohrt. Ist Wurscht, aber unnötig… Spritschlauch vom Tankentlüftungsnippel nach vorne, über die Gabelbrücke an der Kanzelverkleidung entlang. Dieses Ventil da ist original von der 2023er R, das hab ich auch noch dazwischen gesetzt (ist im Normalzustand auch zwischen Nippel und AKF). In die Flasche oben ein ganz kleines Loch mit der Stecknadel gebohrt. Mal nen Tag Renne gefahren… was soll ich sagen: keinerlei Spuren von Benzin, auch nicht im Schlauch … Gut, das war jetzt nicht wirklich Vollkontakt (was auch immer das bedeutet), die äußeren Bedingungen waren moderat ~12..14 Grad über den Tag. Bin mit ~12/13 Litern im Tank gestartet. Zur Sicherheit kann man das machen, beim fahren stört das gar nicht, man sieht das überhaupt nicht… Ich musste nach dem zweiten Turn schon gefragt werden, ob denn was in der Flasche sei. Ich denke, dass ich das „System“ entfernen könnte, Schlauch übern Bug raus. Zur Sicherheit lasse ich es mal dran, es stört ja auch 0… sieht wichtig aus…😎 Danke für den interessanten Austausch! 1 ++
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