Waldi86 Geschrieben 24. Juni 2025 Geschrieben 24. Juni 2025 Hallo zusammen, ich wurde bei meinem 1. Besuch auf dem Nürburgring GP-KURS bei den Touristenfahrten auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Ich meine ich bin erst in meiner 3. Saison als Motorradfahrer, aber da ich mit dem Auto schon mehr als genug Erfahrung habe auf der Rennstrecke, hatte ich eben auch eine andere Erwartung an mich. Teilweise wurde ich 2x überrundet. Das war einer Panigale nicht würdig. 😀 Am Ende war ich froh, dass der Turn vorbei war. Aber aufgeben ist keine Option. Renntrainings helfen und was mir auch fehlt ist die fehlende Konditionen. Ich mache schon viel Ausdauer Sport (Laufen), aber eben den falschen. Also Tipps welcher Sport oder welche Übungen helfen, sind gern gesehen. Ansonsten habe ich mir viel Theorie angesehen die letzten Tage und ich versuche das jetzt anzuwenden. Meint ihr unter 3 Minuten ist erreichbar? Eigentlich eine Mindestensanforderung, oder? Ich war schlicht und einfach zu unsicher und hier und da fehlt auch etwas der Mut. Das Vertrauen durch das können fehlt. Unter 3 sollte schon möglich sein, ansonsten kann ich einpacken und für immer zuhause bleiben. Hatte echt schlechte Laune, weil es so mies gelaufen ist. Der langsamste von allen zu sein gab mir schon zu denken! Ich lese also gerne Tipps, weil der 2. Besuch bald ansteht. Viel Praxis wird es bis dahin nicht geben. Grübelnde Grüße und bitte haut nicht auf mich ein 1 ++
ducster Geschrieben 24. Juni 2025 Geschrieben 24. Juni 2025 Wenn du regelmäßig Laufen gehst, liegt es nicht an der Fitness, dass du über 3 min brauchst. Vergiss das mit den Touristenfahrten, mach lieber ein gescheites instruktorgeführtes Renntraining, z. B. mit Speer und danach bist du sicherer und garantiert schneller unterwegs. ++
icealiens97 Geschrieben 25. Juni 2025 Geschrieben 25. Juni 2025 (bearbeitet) Guten Morgen, es ist meiner Meinung nach alles eine Frage der Herangehensweise. Einfach zum Nürburgring Fahren und eine Runde drehen, ohne sich vorher auf das ganze vorzubereiten, kann gutgehen - wird es in den meisten Fällen aber nicht.... Ich bin selber vor 2021 mit dem Fahren auf der Rennstrecke angefangen und bei mir war es eher so, dass es so gut geklappt hat, dass ich dabei geblieben bin. Aber ich habe mich auch entsprechend darauf vorbereitet. Als erstes habe ich ein Training mit einem Schräglagen-Moped absolviert. Damit bekommt man als erstes mal ein Gefühl für das machbare und kann dem Kopf diese Fahrsituationen vermitteln. Danach bin ich beim ADAC das Knieschleifer Training gefahren. Punkt 3 war dann ein Trackday in Mettet im September, bei dem ich die ersten 3 Turns (die ersten Rennstreckenkilometer meines Lebens überhaupt) mit Instruktor gefahren bin. Das freie Fahren am Nachmittag fiel dann leider durch Platzregen für mich aus.... Im Nächsten Jahr bin ich dann im April dort gefahren ohne Instruktor gefahren. Hat bei mir geklappt, wäre es nicht so gewesen, hätte ich nochmals den Instruktor bemüht. Das alles, sollte jemand, der regelmäßig Sport macht (was auch immer), eigentlich mit einem Muskelkater überstehen. Der ist nach den ersten Events des Jahres eigentlich normal. Gruß Martin Bearbeitet 25. Juni 2025 von icealiens97 2 ++
turbostef Geschrieben 25. Juni 2025 Geschrieben 25. Juni 2025 Also die Zeit ist natürlich nicht gut. Das spielt aber auch keine Rolle, da es relativ schnell besser werden wird, wenn du an den richtigen Strängen ziehst. 1. Sport Kondition ist wichtig. Ich würde aber auch Krafttraining machen. Rumpf und Beine sind sehr wichtig beim fahren. Die Tatsache, dass du aber schnell erledigt warst, lag daran, dass du mit hoher W'keit zu verkrampft warst und dich zu stark am Lenker festgehalten hast etc. Das geht aber erst dann weg, wenn man halbwegs viel auf der Renne gefahren ist und nicht mehr ganz so überfordert und nervös ist. Einfach weiter Sport machen, etwas Krafttraining dazu und dann wird das automatisch besser 2. Touri Fahrten Das vergiss mal sehr schnell wieder. Rennstrecke fahren und Touri Fahrten haben so viel gemeinsam wie American Football und Fußball. Du buchst dir jetzt ein richtiges Einsteigertraining bei Speer, Hafeneger oder Top SBK (nur die Anbieter, die sowas anbieten und mir spontan eingefallen sind; es gibt auch andere) Dann suchst du dir entweder vorher oder vor Ort Leute, die ebenfalls auf der Renne sind aber eben erfahrener und dir Tipps geben können. Ist kein Problem, weil man relativ schnell Leute kennenlernt. Ich kenne mittlerweile so viele Leute, dass ich eigentlich fast bei jedem Termin bekannte Gesichter treffe 3. Auto / Motorrad Die Linien zwischen Auto und Moped sind komplett unterschiedlich. Ich komme auch vom Auto und musste mich erstmal komplett umstellen. Mit dem Auto fährt man viel runder, weil das Auto eben in der Kurven schnell ist. Beim Moped bist du faktisch nur auf der Geraden schnell. Bremspunkte vom Auto vergisst du mal lieber ganz schnell. Das endet mit dem Motorrad eher im Kiesbett. IdR bietet es sich für Anfänger an eher früher und leichter zu bremsen als voll reinzulangen. Wenn du langsamer bremst, dann hast du mehr Zeit und Gefühl, um dich langsam zu trauen in die Kurve reinzubremsen, Bis in den Scheitel. Denn eine Erfordernis mit dem Moped ist es in die Kurve bis zum Apex reinzubremsen (natürlich mit weniger Bremsdruck als auf der Geraden). Denn ohne Druck auf dem Vorderrad fährt das Moped schlechter um die Kurven und die Sturzgefahr ist sogar höher. Linie ist recht einfach. Du musst versuchen so viele Geraden zu kreieren wie möglich, weil das Moped nur auf den Geraden schnell ist Für so ein Einsteigertraining brauchst du bei über 3 Minuten auch definitiv keine Slicks. Ein Hypersport Reifen a la Supercorsa, Rosso Corsa etc. reicht völlig aus. Diese Einsteigertraining machst du idR auch nur ein mal, wegen mir 2 mal. Das reicht idR. Danach buchst du dich bei Trackdays ein, wo du ja immer noch Instruktoren nehmen kannst. Je nach Lust und Geldbeutel dann Gruppen- oder Einzelinstruktion. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Gib der Sache Zeit. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das Gute an der Sache ist, dass du am Anfang riesige Sprünge machen wirst. Beim nächsten mal bist du dann erheblich schneller. Aber es geht am Anfang nur darum die Abläufe zu verstehen, sicherer zu werden, Erfahrungen zu sammeln etc. Dann wirst du automatisch schneller. In deinem Fall dann im 10 Sekunden Bereich. Wenn du Spaß an der Sache hast und dich verbessern willst, dann sind die Zeiten erstmal kein Problem. Such dir wie gesagt passende Hilfe durch ein Einsteigertraining und du wirst in wenigen Wochen deutlich schneller sein. Ist doch auch schön, wenn man bei jedem Trackday 10 Sekunden schneller wird PS: Beim Forentreffen in Most hast du die perfekte Möglichkeit sowohl ein Einsteigertraining bei Top SBK zu buchen und hast dann das halbe Forum am Start, die dir massig Tipps geben können 1 ++
Cokezero Geschrieben 25. Juni 2025 Geschrieben 25. Juni 2025 Ich habe auf kleinen Kursen gelernt, wie es ist, auf einer Rennstrecke zu fahren. Zuerst habe ich nur Kurventrainings gemacht, z.B. auf dem Harzring. Mit Instruktor, der einem sagen kann, was man falsch macht. Denn Landstraße und Rennstrecke sind zwei unterschiedliche Welten. Danach war ich auf dem Spreewaldring. Eher eine kleine Rennstrecke. Aber gut, um zu üben. Erst später kamen die anderen Strecken. Kondition und Fitness ist wichtig. ++
turbostef Geschrieben 25. Juni 2025 Geschrieben 25. Juni 2025 Die kleinste Rennstrecke auf der ich war dürfte Aneau du Rhin gewesen sein. Da habe ich sogar zufälligerweise ein Einsteigertraining gemacht damals (Gruppen waren ausgebucht). Ich kann den Vorteil einer "kleinen" Rennstrecke nicht direkt erkennen. Auf den Moto GP Standard Kursen hast du mehr Auslauf, teilweise asphaltiert, viel bessere Infrastruktur und höheres Sicherheitskonzept etc. Klar, der Preis ist teurer. Kurventrainings kann man mal machen, wenn man noch nie mit dem Knie am Boden war. Aber danach wächst man da schnell raus. Wo man fährt ist egal. Die großen Anbieter haben alle super Einsteigertrainings, wo man wenig falsch mit macht. Und sicher sind die auch. Da kann man sich gar nicht lang machen ++
maddin Geschrieben 25. Juni 2025 Geschrieben 25. Juni 2025 Alter! der Druck muss raus. Klar sind alle beim 1. Mal auf der Strecke mit Rundenrekord nach Hause gefahren. Du hast es probiert, erlebt wie es sich auf dem Moped anfühlt, ist doch super! Kannst jetzt in ruhe überlegen, ob das was für dich ist, und eventuell weitermachen. und je eher du das Geld für eine gute "Schule" in die Hand nimmst, um so weniger komische Gewohnheiten bilden sich... Die ganzen Tipps verwirren zu Anfang. 1 ++
9to10 Geschrieben 25. Juni 2025 Geschrieben 25. Juni 2025 Lustig find ich den Satz "einer Panigale nicht würdig". Das sind die Zeiten der meisten hier nicht - und das ist nicht despektierlich gemeint. Wenn man mal erlebt hat, was ein Jeck Miller mit einer Standard V4S zuwege bringt, der Jonas Folger mit 'ner RC8 oder ein Troy Corser nach einer Nacht durchfeiern bei einem Trackday, dann ist eh alles relativ. Mach dir nicht zu sehr einen Kopf. Fahr einfach mehr und wenn du trotzdem gewisse Erwartungen hast, dann (und das wurde von meinen Vorrednern schon geschrieben) investier das Geld in Instruktorfahren. Idealerweise individuell, also nicht in einer Gruppe. Kostet zwar, bringt aber am meisten, weil du individuell betreut wirst und Anfängerfehler früh ausgemerzt werden. Rennstrecken fahren mit dem Motorrad ist halt doch mehr, wie dass man selbst ohne Hilfe auf das Bike kommt. Viele von uns denke ich, sind eben nicht diesen Weg gegangen und haben das teils schmerzvoll zu spüren bekommen. ++
Janis Geschrieben 25. Juni 2025 Geschrieben 25. Juni 2025 Also, wie viele zuvor schon geschrieben haben. Mach ein Kurventraining z.B. beim Motorrad Action Team. Das hat mir extrem geholfen mir ein paar Sachen einzuprägen auf die unbedingt zu achten ist. Körperhaltung, Blickführung, ... Das alles hilft dir auf der Strecke entspannter zu werden. Rennstrecke ist völlig anders wie Straße, ich hab mich anfangs auch verloren gefühlt, alleine durch die Breite. Das fällt natürlich leichter, wenn man auf kleineren Strecken anfängt. Bin kein schneller Fahrer, aber bin der Meinung man sollte schnell in einen Modus kommen, in dem man ohne großen Stress zügig mitfahren kann und nicht mehr andauernd links und rechts überholt wird. 1 ++
turbostef Geschrieben 25. Juni 2025 Geschrieben 25. Juni 2025 Wenn man es komplett risikolos und wirklich strukturiert machen will, dann wäre folgendes Vorgehen am besten m.E. nach 1. Kurventraining 2. Einsteigertraining auf der Renne 3. Einzelinstruktion Danach fährst du idR in der 2. langsamsten Gruppe locker mit ohne eine Gefahr für die anderen und für dich zu sein Kurventraining wegen dem Feeling, Einsteigertraining um auch das drumherum gezeigt zu bekommen zB Ablauf des Trainings etc. und dann Einzelinstruktion, um gezielt an den Schwächen zu arbeiten Es gibt viele Anbieter, die zu humanen Preisen Einzelinstruktionen anbieten. Das sind dann keine Folger, Fuchs etc. Die brauchst du aber auch nicht. Im Prinzip könnten viele erfahrene Rennstreckenfahrer hier dir auch helfen, denn am Anfang geht es um Linie, grundlegende Dinge etc. Da haben die meisten Veranstalter massig Leute, die das ganz gut machen. Ausnahmen bestätigen die Regel Irgendwann brauchst du aber ein paar Buddys, die dich an der Hand nehmen, wenn du aus den ersten Schritten raus bist und langsam selber auf die Strecke gehen willst. Wo kommst du denn her? Ich bin zB mit Michi Motorsport unterwegs. Da habe ich einen erfahrenen Mann und Schrauber gleich an der Hand. Da bekomme ich Tipps usw. Kostet halt. Wenn du ein paar Leute kennst, die öfters auf der Renne sind, dann schließ dich denen an. Macht eh mehr Spaß. Und wie gesagt, das Forentreffen bietet sich sicherlich auch sehr gut an. Ich war nach 15 Jahren Pause auch das erste mal in Aragon mit einer Truppe von 15-20 Mann. Viele aus dem Forum. Das hilft ungemein, wenn man Leute dabei hat, die man was fragen kann 1 ++
Desmopatrick1199 Geschrieben 25. Juni 2025 Geschrieben 25. Juni 2025 (bearbeitet) Bin meine ersten beiden male mit 1000PS in Brünn gewesen, jeweils blaue Gruppe (3. von 4). Hatte null Erfahrung, Streckenbreite war extrem ungewohnt, anfangs sind links und rechts "alle" an mir vorbeigefahren, war ziemlich überfordert. Bin dann nem Kumpel hinterhergefahren, der schon bisschen Rennstreckenerfahrung hatte. Hauptfehler waren: -1000PS haben keine Transponder, d.h. Gruppeneinteilung nach eigenen Ermessen -> unhomogene Gruppen, gefährlich -Ohne jegliche Instruktion einfach rausfahren und zu denken, wird schon passen Rundenzeiten waren irgendwo bei 2:35-2:40 und beim zweiten mal 2:30-2:35 (Schätzung), jeweils mit meinem damaligen Bike (Panigale 1199 mit Supercorsa SP), also sau langsam! War dann beim ersten Foren-Rennstreckentreffen in Most dabei und bin den ersten Turn hinter Stephan in Gruppe hergefahren (grobe Instruktion, grobe Linie), hat mir sehr viel geholfen zumindest mal halbwegs "richtig" zu fahren. Später dann alleine recht entspannt direkt 2:00 und dann ca. 1:57 gefahren (1199 mit Rosso II Corsa). Hab mir dann ein bereits umgebautes Bike (ZX10R 2008) gekauft und dachte "jetzt gehts los, muss nur mehr Gas geben, dann sollte es direkt flotter werden (Ziel in Most 1:50)" - klappte überhaupt nicht, Ernüchterung, technische Probleme usw. (2020) Bin dann 2021 ziemlich viel gefahren (glaube 4 Events á mind. 3 Tage) und dann ging es plötzlich vorwärts und die Zeiten sind gepurzelt! -> Kurzum, viel fahren und am besten relativ früh mit Instruktor fahren, am besten alleine oder sehr kleine Gruppe (Fuchs fährt z.B. auch öfters mit 3 Personen)! Hätte mir sicherlich gleich viel geholfen (Linienwahl, Blickführung usw.) um schneller zu werden. Kurventraining vorab wäre ggf. auch sinnvoll! vor 14 Stunden schrieb Waldi86: Teilweise wurde ich 2x überrundet. Das war einer Panigale nicht würdig. 😀 Was ist einer Panigale würdig? Was Pecco damit fährt? Mindestens unter den Schnellsten bei nem Trackday sein? Podest bei nem Trackday Rennen? Hauptsächlich geht es darum, dass es Spaß macht und möglichst nichts passiert bzw. man sicher fährt! Profi werden die wenigsten, also von dem her wird es nicht mehr, als der Plastikpokal und die "Ehre" 😅 Stellt sich auch immer die Frage: Was ist das Ziel (von dir)? Bearbeitet 25. Juni 2025 von Desmopatrick1199 1 ++
turbostef Geschrieben 25. Juni 2025 Geschrieben 25. Juni 2025 Ach so ganz vergessen: Im Gegensatz zum Autobereich, wo idR das Fahrzeug verdammt viel ausmacht, ist es beim Moped genau andersrum. Da zählt das Material deutlich weniger. Ich kenne keinen, der auf vergleichbaren Reifen mit einem Golf GTI schneller fährt als einer mit einem GT3 RS. Immer unter der Voraussetzung, dass beide schon halbwegs wissen was sie tun. Im Moped Bereich kannst du jedes Wochenende auf den Trackdays sehen, was Leute mit 600ern Tausender verblassen Um schnell Auto zu fahren brauchst du eine halbwegs plausible Linie, musst dich trauen voll in die Bremse zu steigen, musst ein Lenkrad drehen können und ein halbwegs normales Verständnis für die Fahrphysik haben. Dann kannst du mit DEUTLICH besserem Material kaum von einem DEUTLICH schlechteren Auto verblasen werden. Beim Moped ist die Fahrphysik erheblich diffiziler. Allein die Fragestellung WIE du auf dem Moped sitzt, WO dein Gewicht ist, WO die HINSCHAUST (!!!), WANN du Gas gibst etc. ist so viel komplexer als beim Auto, dass der Faktor FAHRER einfach Lichtjahre mehr ausmacht. Deswegen macht es aber auch so viel Spaß. Kurzum: Ob du eine Panigale fährst oder eine GSXR ist für die ersten 3 Saisons fahrdynamisch egal. Natürlich nicht für's Auge und die Emotionen. Natürlich liegt dem ein oder anderen das Bike X oder Y besser etc. Aber die Ergonomie auf sich anpassen ist halt beim Moped eh normal und wichtig. Beim Auto ist es wiederum egal. Ob der Sitz 1 Zentimeter weiter vorne oder hinten ist? Ja ok wäre schön, wenn es passt. Beim Moped Rasten 1 Zentimer zu hoch und du fährst nur noch Schrott zusammen übertrieben gesagt 2 ++
Waldi86 Geschrieben 30. Juni 2025 Autor Geschrieben 30. Juni 2025 Was soll ich sagen? Ich hatte nicht viel Zeit und ich habe mich viel mit der Theorie beschäftigt, viele youtube Videos von diversen Rennschulen geguckt und bei der Pani aus Race umgestellt. Ich finde in Race läuft die generell deutlich besser. Alles in allem kann ich mit dem Ergebnis erstmal gut schlafen. Danke auch für eure Hilfe. Ein Renntraining steht natürlich trotzdem noch an! ++
turbostef Geschrieben 1. Juli 2025 Geschrieben 1. Juli 2025 Also bist du jetzt 3:00 gefahren? Immerhin 16 Sekunden schneller als beim letzten mal. Das würde ich auch gerne mal wieder schaffen Die entscheidende Frage ist: Hattest du Spaß? Wenn ja, dann ist der Rest egal. Wie du siehst sind die Sprünge am Anfang gigantisch. Das wird jetzt einige male so besser werden. Aber nochmals: Vergiss diese Tourifahrten. Das hat man Rennstrecke fahren nichts zu tun. Das ist maximal fahren auf der Landstraße ohne Gegenverkehr. Ich prophezeie dir, dass wenn du dauerhaft bei Tourifahrten versuchst auf Zeiten zu kommen, du irgendwann auf der Nase liegst. Was denkst du denn warum es bei Trackdays unterschiedliche Gruppen gibt? Die Gefahr kommt vom Überholen / überholt werden. Das versucht man mit homogenen Gruppen zu minimieren. Des Weiteren solltest du ein Einsteigertraining machen, damit du die Basics gezeigt bekommst. Wegen mir nur ein mal. Aber besser ein mal als kein mal. Mit Hypersportreifen und irgendwann mal Slicks, der entsprechenden Erfahrung etc. werden die Zeiten eh purzeln. 1 ++
Waldi86 Geschrieben 1. Juli 2025 Autor Geschrieben 1. Juli 2025 (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb turbostef: Also bist du jetzt 3:00 gefahren? Immerhin 16 Sekunden schneller als beim letzten mal. Das würde ich auch gerne mal wieder schaffen Die entscheidende Frage ist: Hattest du Spaß? Wenn ja, dann ist der Rest egal. Wie du siehst sind die Sprünge am Anfang gigantisch. Das wird jetzt einige male so besser werden. Aber nochmals: Vergiss diese Tourifahrten. Das hat man Rennstrecke fahren nichts zu tun. Das ist maximal fahren auf der Landstraße ohne Gegenverkehr. Ich prophezeie dir, dass wenn du dauerhaft bei Tourifahrten versuchst auf Zeiten zu kommen, du irgendwann auf der Nase liegst. Was denkst du denn warum es bei Trackdays unterschiedliche Gruppen gibt? Die Gefahr kommt vom Überholen / überholt werden. Das versucht man mit homogenen Gruppen zu minimieren. Des Weiteren solltest du ein Einsteigertraining machen, damit du die Basics gezeigt bekommst. Wegen mir nur ein mal. Aber besser ein mal als kein mal. Mit Hypersportreifen und irgendwann mal Slicks, der entsprechenden Erfahrung etc. werden die Zeiten eh purzeln. Ja, genau und ja ich hatte Spaß. Auch einfach weil ich nicht wieder so Kanonenfutter war und gut mitfahren konnte. Ich muss mich auch erstmal an den Speed gewöhnen. War auch der letzte der auf die Strecke ging. Dadurch war es relativ entspannt. Renntraining werde ich definitiv noch machen. Aber jetzt bin ich nunmal hier im Urlaub und werde fahren. 🙂 Bearbeitet 1. Juli 2025 von Waldi86 1 ++
turbostef Geschrieben 1. Juli 2025 Geschrieben 1. Juli 2025 Ach eine Sache noch: Ich warte zwar auch immer drauf aber bisher kann ich dir eins sagen: Wenn du die Wunsch-Zeit erreicht hast, dann wird sich a) dein Leben nicht ändern und b) wirst du dann eine neue Wunschzeit haben Insofern ist der Weg das Ziel. Und von den Plastikpokalen, die man bei den Rennen bei den Trackdays irgendwann mal bekommt wird der Schniedel bekanntermaßen auch nicht größer Insofern immer locker bleiben 1 ++
HMK Geschrieben 1. Juli 2025 Geschrieben 1. Juli 2025 Hi, ein Trackday ist als „Anfänger“ viel besser geeignet als die GP Tourifahrten. Fahre mit der Streetfighter im Verkehr ne lockere 2.20 (natürlich mit Dunlop Kehre), immer so das noch Luft ist. Meine Taktik ist direkt vorne wegfahren und so möglich wenig Verkehr haben wie es nur geht, noch vor der Halbzeit kommt man dann ans überrunden und der Stress fängt an. Mußte auch schon mehrmals aus der hinteren Gruppe starten, absolut nicht empfehlenswert und brandgefährlich ! Nutze die Tourifahrten auch nur weil es bequem vor der Haustüre liegt und ne gute Feierabend Runde darstellt 😉 Versuch es wirklich mal ganz ruhig auf einem normalen Motorrad Trackday, wirst sehen das Dir das fahren dort um einiges leichter fällt. ++
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