Zum Inhalt springen

Federvorspannung an der SF4S an der serienmäßigen Öhlins Gabel NIX30 einstellen


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Ei guten Tag ihr Lieben,

habe eine Frage an die Fahrwerks-Experten:

nachdem ich jetzt mein Harz4 SF abgegeben und mir eine Streetfighter V4S Model 2024 in die Garage gestellt habe 😀 stellt sich für mich die Frage: Wie kann ich die Federvorspannung in dem Semiaktiven Öhlins-Fahrwerk einstellen? Also speziell die Gabel - beim Dämpfer ist das laut Handbuch ok und offensichtlich.

Im Handbuch steht zur Gabel "Für die Einstellung der Federvorspannung muss man sich an eine(n) Ducati Vertragshändler oder Vertragswerkstatt wenden..."

Kann man das wirklich nicht selbst machen? 

Viele Grüße

Kischon

 

 

Bearbeitet von Kischon
++


Geschrieben (bearbeitet)

Doch kannst Du natürlich auch selbst machen. Du musst nur aufpassen das sich da an den Dämpfer-Stellmotoren nichts verstellt weil Du, um die Federvorspannung zu verstellen, die am Gabelkopf angeschlossenen Stecker/Kabel abziehen musst. Das sind JWPF-Stecker die sind bissl fummelig und auch nicht allzu robust also vorsichtig vorgehen. Vor allem sollte, bevor Du damit anfängst, die Zündung schon eine ganze Weile aus sein damit garantiert alles in Ruhestellung gefahren ist.

Dann die Stecker an den Gabelköpfen entrasten, abziehen und die Federvorspannung nach Gusto einstellen. Danach die Stecker wieder dran und dann erst die Zündung wieder einschalten!

Zur Schonung der blauen Verstell-Sechskante lege ich immer ein Stück PE-Folie dazwischen (kleine Ersatzteil-Plastiktüte z. B.).

Kai

Bearbeitet von lunschi
++


Geschrieben

Hi Kai,

sehr schön beschrieben - damit kann ich sehr gut was anfangen! 😊

Das ist bestimmt auch für andere sehr informativ ...

 

Viele Grüße

Kischon

++


Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb lunschi:

Doch kannst Du natürlich auch selbst machen. Du musst nur aufpassen das sich da an den Dämpfer-Stellmotoren nichts verstellt

Was kann sich da an den Stellmotoren verstellen Kai?
Habe mich auch schon gefragt wie das System erkennt welche Stellung die Nadel hat wenn die Gabel zum Beispiel in ein anderes Motorrad gebaut wird oder man den Kompletten Kopf mit Nadel tausch. Habe ich beides schon gemacht!😁 Oder laufen die Motoren bei Zündung aus immer wieder auf ihre Ausgangsposition und stellen sich dann bei Zündung an, auf den eingestellte Wert ein? Würde das laufen der Motoren bei Zündung ein erklären.

 Danke und Gruß

Kai

vor 1 Stunde schrieb lunschi:

Zur Schonung der blauen Verstell-Sechskante lege ich immer ein Stück PE-Folie dazwischen

Da gibt es auch einen Gabelkappenschlüssel von JMP SW32 aus Kunststoff!

Ich habe sonst immer den Lenker abgebaut und eine Nuss genommen, dann kann man besser die Umdrehungen zählen.😁

Die blaue Mutter habe ich dann mit Isolierband abgeklebt.

 

Ich fahre jetzt immer ohne Gabel, da braucht man dann auch nichts einstellen.😂

 

 

CIMG5486.JPG

20221030_153407.jpg

Bearbeitet von kettcarkalle
Korrektur
++


Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb kettcarkalle:

Was kann sich da an den Stellmotoren verstellen Kai?
Habe mich auch schon gefragt wie das System erkennt welche Stellung die Nadel hat wenn die Gabel zum Beispiel in ein anderes Motorrad gebaut wird oder man den Kompletten Kopf mit Nadel tauscht. Habe ich beides schon gemacht!😁 Oder laufen die Motoren bei Zündung aus immer wieder auf ihre Ausgangsposition und stellen sich dann bei Zündung an, auf den eingestellte Wert ein? Würde das laufen der Motoren bei Zündung ein erklären.

 Danke und Gruß

Kai

Da gibt es auch einen Gabelkappenschlüssel von JMP SW32 aus Kunststoff!

Ich habe sonst immer den Lenker abgebaut und eine Nuss genommen, dann kann man besser die Umdrehungen zählen.😁

Die blaue Mutter habe ich dann mit Isolierband abgeklebt. Ich fahre jetzt immer ohne Gabel, da braucht man dann auch nichts einstellen.😂

Moin,

Bei so einem Schrittmotor ist es halt so das der erstmal beim Einschalten die Position der Verstellnadel nicht kennt bzw. vergessen hat. Ich vermute das der Stellmotor beim Einschalten der Zündung eine Referenzierungsfahrt macht, d. h. einmal gegen den Anschlag und dann eine definierte Anzahl Schritte zurück. Ich kenne das von elektrischen Regelventilen für Fahrzeug-Klimaanlagen so. Weil ich das aber nicht sicher/genau weiß empfehle ich das beschriebene Verfahren damit kann man eigentlich nichts falsch machen.

Kai

Bearbeitet von lunschi
++


Geschrieben

Ich habe es am Anfang auch schon mal mit einem Maulschlüssel gemacht ohne die Stecker abzunehmen.

Bemerkt habe ich nichts! Muss aber nichts heißen!😁

Einen Stecker habe ich allerdings auch schon beschädigt. Hielt dann aber noch über die Gummimanschette.

Jetzt habe ich mittlerweile schon Übung.

Die Arretierung mit einem ganz kleinen Schraubendreher reindrücken.

Und den Stecker nur ziehen wenn es ganz leicht geht.

Wenn es nicht ganz leicht geht, hat man die Arretierung nicht weit genug rein gedrückt und der Stecker kann kaputt gehen.

Gruß Kai

 

++


  • 1 Jahr später...


Geschrieben

Wenn ich mich richtig erinnere dreht sich der Stecker mit muss also definitiv ab. Sollte aber kein Problem sein. Vorsichtig die Verrastung reindrücken (evtl. mit Hilfswerkzeug, ich nehme für sowas Bambus-Essstäbchen, ggf. bissl an der Spitze zugeschnitzt, die machen nichts kaputt). Dann sollte der ohne Gewalt abgehen. Draufstecken ist eh kein Problem. Vorteil: dann kannst Du mit einem Ringschlüssel arbeiten das schont die farbige Eloxierung am Sechskant. Ich lege immer etwas Plastikfolie (z. B. kleine Plastiktüte) zwischen zur zusätzlichen Schonung.

 

Kai

++


Geschrieben

Ok danke für die Tipps!

 

Schade, Google KI sagte der Stecker dreht sich nicht mit 😉

 

Die Gummiabdeckung über dem Stecker ist einfach abzuziehen oder?

++


Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Chiller54:

Ok danke für die Tipps!

 

Schade, Google KI sagte der Stecker dreht sich nicht mit 😉

 

Die Gummiabdeckung über dem Stecker ist einfach abzuziehen oder?

Ja probiere es auf jeden Fall noch mal aus - 100% sicher bin ich da auch nicht. Allerdings würde ich da nicht mit einem Maulschlüssel rummachen wollen, die Gefahr den eloxierten Sechskant zu beschädigen wäre mir einfach zu groß. Daher lautet der Tipp eher den Stecker abzuziehen. Ja die schwarze Gummiabdeckung sollte sich soweit nach oben ziehen lassen dass man an die Verriegelung vom Stecker rankommt.

 

Kai

++


Geschrieben

Ja hast sicher recht mit dem Ringschlüssel. Welche Größe ist das 32?

Die eloxierte Mutter möchte ich mit Klebeband oder Folie schützen.

 

Grüße

Sascha

++




Geschrieben
Am 28.3.2026 um 14:27 schrieb Chiller54:

Ok danke für die Tipps!

 

Schade, Google KI sagte der Stecker dreht sich nicht mit 😉

 

Die Gummiabdeckung über dem Stecker ist einfach abzuziehen oder?

Die KI liegt bei solchen Fragen häufig daneben. Die Anschlüsse drehen sich natürlich mit den Einstellern, ist ja auch logisch, weil sie fest darin sitzen.

++






×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wenn du dich hier anmeldest hast du die Datenschutzerklärung und die Foren Regeln gelesen! Du versicherst damit dich auch an diese zu halten!