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Auch langsam gehts im Kreis :-)


Cokezero

Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Also meiner Erfahrung nach ist das Motorrad erst ab einem bestimmten Level wirklich entscheidend. 

Man muss sich in gewisser Weise auf das Motorrad einstellen. 

 

Keines meiner bisherigen Motorräder haben einen wirklichen hub gebracht. Bei mir war es die Fahrpraxis die mich am Ende schneller gemacht hat. 

(Wobei ich nie wirklich schnell war, wegen fehlender Praxis)

 

Meine Historie:

Suzuki RGV 250, konnte auf Anhieb in Gruppe 2 mitschwimmen.

Mehrere Jahre 999s:

Hab mich von Anfang an wohl gefühlt, war schneller wie mit der RGV, aber unwesentlich (Anneau du Rhin als Vergleich)

Nürburgring mit 999s und PanigaleR:

Unwesentlich schneller mit der PanigaleR.

Meine letzte 1199s: 

Geringfügig nochmal schneller, aber die Probleme lagen immer bei mir, dass der Knoten nie so richtig geplatzt ist und ich in der schnellsten Gruppe so richtig mitmischen konnte. 

 

Also mein Fazit: Versuche mit dem was du hast das volle Potential zu nutzen und hab dabei Spaß. 

Das wird dich mehr erfüllen wie immer nach technischer Verbesserung zu streben.

 

PS:

Ach so, bin mal einen Turn die 2025er V4s am Nürburgring gefahren. Die Zeit war auf Anhieb vergleichbar mit der meiner 1199s. Ich denke mit bissel Eingewöhnung wären da ohne mich persönlich und meinen Fahrstil verbessern zu müssen 2-3sek. drin gewesen. 

Aber was hat man davon, wenn man selber noch 10sek. rausholen kann ohne neues Motorrad. 

 

Ich würde das Geld lieber in Trainings und Instruktoren investieren.

Bearbeitet von Janis
++


Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Cokezero:

Wie üblich:
Zweifel:

Ich denke, das Motorrad ist zu kurz für mich.
Wenn ich ganz nach hinten rutsche, komm ich nicht mit dem Oberkörper auf den Tank. Oder bin ich einfach nur unbeweglich?
Das wird der nächste Trackday entscheiden

 

 

 

 

kann es sein dass dafür der Lenker zu weit oben ist? Also wie ein Ape-hänger... Wie willst du dann mit dem Oberkörper auf den Tank kommen. Fühlt sich bei der Trockenübung bestimmt nicht harmonisch an. ist schon alles ein wenig aufrechter, aber das will man bei dem Mopped ja auch... Hier ein Bild von nem Kollegen...

WhatsApp Video 2026-06-13 at 07.00.55_2026-07-14_14-45-03-802.jpeg

++


Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb maddin:

kann es sein dass dafür der Lenker zu weit oben ist? Also wie ein Ape-hänger... Wie willst du dann mit dem Oberkörper auf den Tank kommen. Fühlt sich bei der Trockenübung bestimmt nicht harmonisch an. ist schon alles ein wenig aufrechter, aber das will man bei dem Mopped ja auch... Hier ein Bild von nem Kollegen...

WhatsApp Video 2026-06-13 at 07.00.55_2026-07-14_14-45-03-802.jpeg

Ich hab mal die Bilder verglichen:
Ds sieht vom Lenker ähnlich aus und der Kollege ist auch nicht weiter unten als ich.
Ist eben kein Supersportler.
Nur ist der Kollege wesentlich schräger als ich.
Da komme ich nicht hin, was ich nicht verstehe. Mit der Pani gings..

0923-230909-O-031_923.jpg

++


Geschrieben
vor 46 Minuten schrieb Cokezero:

Ich hab mal die Bilder verglichen:
Ds sieht vom Lenker ähnlich aus und der Kollege ist auch nicht weiter unten als ich.
Ist eben kein Supersportler.
Nur ist der Kollege wesentlich schräger als ich.

Die Schräglage kommt mit dem Vertrauen. und die Motorräder sind doch sehr verschieden. Da braucht es ein wenig Zeit für die Anpassung. Mir fällt es schwer auf den sehr wendigen Moppeds Vertrauen aufzubauen, aber offensichtlich geht immer mehr als der Fahrer denkt.

++


Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Cokezero:

Ich hab mal die Bilder verglichen:
Ds sieht vom Lenker ähnlich aus und der Kollege ist auch nicht weiter unten als ich.
Ist eben kein Supersportler.
Nur ist der Kollege wesentlich schräger als ich.
Da komme ich nicht hin, was ich nicht verstehe. Mit der Pani gings..

0923-230909-O-031_923.jpg

 

Also so schlecht ist das Bild gar nicht. Das sieht m.E. schon sehr stimmig aus. Meine Fotos sehen auch nicht viel besser aus.

 

Motorradfahren auf der Rennstrecke ist ein permanentes Verschieben der Komfortzone. Und das kommt überwiegend vom regelmäßigen Fahren.

 

Wenn sich heute eine 1.55 in OSL schnell anfühlt, dann wirst du irgendwann 1:50 fahren und bei 1:55 schläft dir das Gesicht ein usw.

 

Regelmäßig fahren kalibriert das Hirn an die Geschwindigkeit, Bewegungsabläufe brennen sich ins Hirn ein und gehen dann einem leicht von der Hand usw.

 

Irgendwann optimiert man dann die Linie, bremst später, weil man mehr vertrauen hat usw. usw.

 

Und bevor man sich versieht fährt man 1:40 und denkt sich nur "und was war da jetzt so schwer daran?"

 

Die Diskussion hatten wir am WE. Wenn man halt in Most 37/38 fährt, dann fährt man irgendwann 40 im TIEFSCHLAF.

 

Ist in der Regel immer so. 2-3 Sekunden langsamer als die PBT fühlt sich immer langsam an. Nur das Niveau verbessert sich halt.

 

Früher war eine 2.07 in Mugello für mich mit pushen verbunden. Mittlerweile kann ich mir kein Szenario vorstellen bei dem ich langsamer fahren könnte, wenn es trocken ist und die Reifen halbwegs gut sind.

Das meine ich mit Verschieben der Komfortzone.

 

Ok, lass mich mal 6 Monate gar nicht fahren, dann fühlen sich 2.07 vielleicht wieder schnell an, aber nicht, wenn ich regelmäßig fahre.

 

Kurzum: Fahren, fahren, fahren und Spaß haben. 

 

Wie ich dir schon mal gesagt habe: Du wärst der erste Mensch auf dem PLANETEN, der durch regelmäßiges fahren nicht schneller wird ;) 

 

(PS: Auf naked Bike hätte ich aber auch keinen Bock :D )

++


Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb turbostef:

 

Also so schlecht ist das Bild gar nicht. Das sieht m.E. schon sehr stimmig aus. Meine Fotos sehen auch nicht viel besser aus.

Das Bild mit der Pani ist von 23.

Die Neuen sind auf der Seite vorher.

 

++


Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb Cokezero:

Das Bild mit der Pani ist von 23.

Die Neuen sind auf der Seite vorher.

 

 

Kauf einfach wieder eine Pani. Die Bilder mit der Pani sind deutlich besser :D

++


Geschrieben
vor 53 Minuten schrieb turbostef:

 

Kauf einfach wieder eine Pani. Die Bilder mit der Pani sind deutlich besser :D

Warte. 

Ich mach mal so eine Crowdfounding Seite auf, vielleicht reicht es dann. 🤪

++


  • 4 Wochen später...
Geschrieben

In noch nicht einmal 2 Wochen bin ich mal wieder in Oschersleben. 

Im Moment steht die Karre auf TD Slicks. 

Ich weiss, dass der Wechsel auf 'echte Slicks' bei der Panigale die eine oder andere Sekunde gebracht hat.

Welche sollte ich mal probieren?

Die Metzeler fand ich auf der Panigale gut. Bridgestone war super auf der Honda. 

Bin mir unsicher, welche ich nehmen soll. Mal Pirelli probieren?

++


Geschrieben

Pirelli kann nie schaden, wenn man Zeiten fahren will

 

SC1 vorne

 

SC3 hinten und wenn du das Gefühl findest SC1 hinten. Wenn es extrem heiß wird eher SC1 hinten 

 

damit kannst du tief in die 30er fahren 

++


Geschrieben

@turbostef

Es sollen 30°C werden.

Sonnig. Also dann SC1?

Pirelli bin ich noch nie gefahren.

Ist nur ein Test, ob es daran liegen kann, dass ich kein Gefühl für den Reifen habe und deshalb so langsam bin. 

Ich krieg keine Schräglage hin.

Und laufe aber bestimmt auch Gefahr, den Reifen nicht auf Temperatur halten zu können.

Deshalb hatte ich den TD gewählt. 

++


Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Cokezero:

@turbostef

Es sollen 30°C werden.

Sonnig. Also dann SC1?

Pirelli bin ich noch nie gefahren.

Ist nur ein Test, ob es daran liegen kann, dass ich kein Gefühl für den Reifen habe und deshalb so langsam bin. 

Ich krieg keine Schräglage hin.

Und laufe aber bestimmt auch Gefahr, den Reifen nicht auf Temperatur halten zu können.

Deshalb hatte ich den TD gewählt. 

Also vorne passt SC1 immer. Das fahren sehr viele gerne. Ich finde den vorne sehr gut. 
 

Hinten ist es bei Pirelli so. Je wärmer desto weicher. Insofern passt SC1 sehr gut. 
der hält halt nicht sonderlich lange. Deswegen eben SC3. Aber bei 30 grad kommt der halt irgendwann an seine Grenzen. Könnte aufreißen 

 

viele fahren auch Pirelli vorne und Bridgestone hinten. Billiger ist das alle Mal weil BS länger hält. 
 

 

++


Geschrieben

Ja. Kenne ich auch so.

Pirelli vorn, Brückenstein hinten.

 

Lange halten?

Bei 114PS?

Ich bin den TD 5 Tage gefahren, und auf dem Harzring. Und der geht noch ein paar Tage für den Harzring 

++






Geschrieben (bearbeitet)

Kann jemand was zu den Continental Slicks sagen?

Lohnen Die oder einfach für die Tonne?
 

Bis jetzt kristallisiert sich vorn Pirelli, hinte Bridgestoen raus.

Bearbeitet von Cokezero
++


Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Cokezero:

Kann jemand was zu den Continental Slicks sagen?

Lohnen Die oder einfach für die Tonne?
 

Bis jetzt kristallisiert sich vorn Pirelli, hinte Bridgestoen raus.


zum probieren einfach mal das nehmen was viele fahren und zufrieden sind ;)

 

warum Contis nehmen. Das fährt kaum einer. Sicherlich nicht schlecht aber nimm doch einfach das was die meisten so fahren 

 

kann ja nicht so schlecht sein

 

SC2 hinten fahren zB auch wenige

++


Geschrieben

Eine Nacht drüber schlafen hats gebracht 😉

Metzeler.
Mit denen kam ich am Besten klar. Die kenne ich und weiss, wie die funktionieren.
Die haben auf der italienischen Diva funktioniert, sollte auch auf der britischen Rebellin (oder auch "Sheila") funktionieren.
 

++


Geschrieben

Heute abend gehts nach Oschersleben.
Donnerstag und Freitag mit Hafeneger ein paar Runden drehen.
Obwohl meine Triple schon bei Kleinanzeigen drin steht und ich mich schon nach etwas anderem umsehe, werde ich erst am Ende des Events final entscheiden, ob die Triple weg geht oder bleibt.

 

++




Geschrieben


 

vor 3 Minuten schrieb maddin:

hoffe das Wetter spielt mit. Bin gespannt was als nächstes kommt!

 

50% Regenwahrscheinlichkeit.
Besser als 100% Regen.

++


Geschrieben
Gerade eben schrieb Cokezero:


 

50% Regenwahrscheinlichkeit.
Besser als 100% Regen.

stimmt. Bin Freitag bis Sonntag in Assen - sieht ähnlich bescheiden aus...

++


Geschrieben

Also der Freitag sieht in Osche doch wettertechnisch ganz passabel aus. Da drück ich die Daumen, dass sich das keiner anders überlegt mit dem Wetter 😬

++


Geschrieben

Noch bin ich in Oschersleben. 

Ich hab mich in die langsamste Gruppe bei der Anmeldung schieben lassen, weil ich nicht an mich geglaubt habe.

Jetzt lerne ich überholen.

Bis jetzt habe ich schon an fast jeder Stelle überholt. 

Alles auf der Bremse.

Nur einmal habe ich in einer Kurve aussen überholt, da hab ich mir auch gleich einen Einlauf abgeholt. Das sei zu gefährlich. Verständlich, aber anders kam ich nicht vorbei.

Rest gibts dann, wenn ich zu Hause bin.

++


Geschrieben (bearbeitet)

Recap Oschersleben II mit der Street Triple

Nach Oschersleben zu fahren, ist für mich immer etwas Besonderes. Diesmal stand das zweite Event des Jahres in Oschersleben an – mit meiner Triumph Street Triple und ohne große Erwartungen.

Im Vergleich zu früheren Jahren, in denen ich teilweise zehnmal pro Saison in Oschersleben unterwegs war, hatte ich dieses Jahr bislang nur wenig Fahrzeit gesammelt.

Kaum Harzring, insgesamt erst das dritte Event der Saison. Entsprechend wollte ich einfach fahren und schauen, wo ich stehe.

 

Anreise und erster Eindruck

 

Schon bei der Ankunft wurde es hektisch. Ich wollte noch einen neuen Reifen auf meinen zweiten Felgensatz montieren lassen. Dank der Hilfe aus unserer Box lief das aber deutlich schneller als erwartet.

Wir waren zu viert in der Box – purer Luxus. Jeder hatte ausreichend Platz, kein Gedränge, keine Hektik. Die perfekte Basis für entspannte zwei Tage

Für das Event hatte ich mich vorsorglich in Gruppe 4 angemeldet – die berüchtigte „Krabbelgruppe“. Ob das die richtige Entscheidung war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

Angesichts meiner wenigen Fahrpraxis in diesem Jahr erschien es mir aber vernünftig.

 

Tag 1 – Zwischen Frust und Fortschritt

 

Der erste Turn fiel direkt ins Wasser – beziehungsweise auf die noch feuchte Strecke. Also warten.

Im zweiten Turn dann die erste Überraschung: neuer Reifen, etwas leichtere Felgen, Sonnenschein und sofort ein deutlich besseres Fahrgefühl. Gleichzeitig wurde mir aber klar, dass ich in der falschen Gruppe unterwegs war.

In nahezu jeder Kurve musste ich vom Gas gehen, langsamer fahren als ich eigentlich wollte oder auf andere Fahrer Rücksicht nehmen.

Eine wirklich freie Runde gab es für mich den gesamten ersten Tag nicht.

Mein Laptimer zeigte eine theoretisch mögliche Rundenzeit von 1:49,7 Minuten an. Tatsächlich gefahren bin ich lediglich eine 1:56. Das sprach eine deutliche Sprache.

 

Nach der Mittagspause war mir die Zeit allerdings fast egal. Mein Motto lautete: Feuer frei. Überholen, wo immer es möglich ist.

Vorher hatte ich noch mit dem Sieger der German Moto Masters 2024 in der 600er-Klasse gesprochen.

Er gab mir einige wertvolle Tipps, wie man mit einem leistungsschwächeren Motorrad gegen die 1000er bestehen kann.

Sein Rat: Die kurzen Geraden nutzen.

Gerade zur Hasseröder

Gerade zur Triple

Gerade vor der Schikane

Gerade nach dem Shell-S

Dort können die leistungsstarken Motorräder ihren Vorteil nicht vollständig ausspielen – vorausgesetzt, man trifft den Kurvenausgang perfekt. Alternativ bleibt immer noch die Bremszone am Ende der Start-Ziel-Geraden.

Der Plan war also klar. Jetzt musste nur noch die Umsetzung funktionieren.

 

Überholen lernen

 

Im Laufe des Tages wurde mir bewusst, wie viel Potenzial beim Anbremsen liegt. Die Street Triple kann deutlich mehr, als mein Kopf ihr oft zutraut.

Mehrfach schrie mir mein Verstand zu, dass das niemals funktionieren würde. Später bremsen? Innen reinhalten? Das geht schief!

Tat es aber nicht.

Die Triple blieb stabil, berechenbar und machte genau das, was sie sollte. Ich begann, Vertrauen aufzubauen und das Motorrad stärker auszunutzen.

Als Abschluss des Tages hatte ich mir noch eine Instruktion bei Lukas Tulovic gebucht.

Sein wichtigster Hinweis war erstaunlich simpel:

„Du hast rechts einen Gasgriff. Den benutzt du zu spät.“

Er erklärte mir, dass ich an vielen Stellen deutlich früher ans Gas gehen könnte und dadurch wertvolle Zeit verschenke. Teilweise öffne ich das Gas erst 20 Meter später als nötig.

Eine einfache Erkenntnis – aber oft sind genau diese Dinge die entscheidenden.

Mein Fazit zu Tulo: absolut empfehlenswert. Super sympathisch, kompetent und in der Lage, Dinge verständlich zu erklären.

 

Tag 2 – Emotionen auf und neben der Strecke

 

Nach einer eher unruhigen Nacht ging es am nächsten Morgen weiter.

Direkt nach dem Frühstück meldete ich mich für das Rennen an. Mein Gedanke war simpel: Wenn ich tagsüber keine freie Runde bekomme, dann vielleicht im Rennen.

Dort sollte die Startaufstellung automatisch dafür sorgen, dass die Fahrer vor mir etwas schneller und die Fahrer hinter mir etwas langsamer sind. Endlich die Chance auf freie Fahrt.

Meine Qualifying-Zeit lag bei 1:55,1 Minuten.

Nicht berauschend, aber auch nicht weiter schlimm.

Im ersten Turn versuchte ich konsequent umzusetzen, was mir Tulovic erklärt hatte. Leider lief ich immer wieder auf andere Fahrer auf und konnte den notwendigen Schwung nicht mitnehmen.

 

Der zweite Turn entwickelte sich zum emotionalen Höhepunkt des Wochenendes.

Vor mir fuhren eine KTM Super Duke 1290 und eine BMW S1000RR.

Jedes Mal holte ich auf die beiden auf. Jedes Mal verloren sie mich auf den Geraden wieder durch ihre deutlich höhere Motorleistung.

Meine Street Triple hat rund 114 PS. Die beiden Motorräder spielten in einer völlig anderen Liga.

Einmal kam ich perfekt aus der Schikane heraus. Der Ausgang auf die Gegengerade passte ideal. Ich war neben der BMW, sogar leicht davor.

Der BMW-Fahrer bemerkte das, schaute zu mir herüber und öffnete einfach das Gas.

Ende der Diskussion.

Keine Chance.

Im Shell-S war ich wieder direkt am Hinterrad. Auf der kurzen Geraden danach konnte ich sogar beide Fahrer überholen.

Auf Start-Ziel flog die BMW erneut vorbei. Ich wollte ihn auf der Bremse wieder einsammeln, doch er zog in die Mitte der Strecke und machte die Tür zu. Die Super Duke schlüpfte ebenfalls durch.

Das brachte mein Temperament kurzzeitig auf Betriebstemperatur.

Wieder herangepirscht, wieder attackiert und schließlich beide außen nach der Triple überholt.

Nach dem Turn sprach ich den BMW-Fahrer direkt an. Ich erklärte ihm, dass ich sein Verhalten für unnötig und gefährlich hielt.

Seine Antwort war knapp:

„Ich habe mehr Leistung.“

Ich entgegnete, dass wir alle zum Spaß hier seien und gesund nach Hause fahren wollten.

Seine Antwort:

„Dann fahr doch schneller.“

Damit war das Gespräch beendet. Er drehte sich um und ging weg. Mein Hinweis, dass er sich etwas anderes suchen solle, um sein kleinen P.... zu kompensieren, hat er trotzdem gehört.

Kurz darauf sprach mich bereits jemand von Hafeneger an und erklärte mir, dass mein Überholmanöver außen herum ebenfalls nicht ganz optimal gewesen sei.

Rückblickend hatten wahrscheinlich beide Seiten ihren Anteil an der Situation.

 

Die Aufregung hatte allerdings Folgen.

Beim Versuch, die Street Triple auf den Zentralständer zu stellen, war ich noch immer geladen. Das Ergebnis: Das Motorrad kippte um.

Zum Glück fiel es weich und ließ sich kontrolliert ablegen.

Danach legte ich mich erst einmal ins Auto und versuchte, wieder herunterzukommen.

Als ich später zum nächsten Turn starten wollte, klang die Triple plötzlich, als hätte sie keinen Auspuff mehr.

Die Ursache war schnell gefunden:

Beim Umfallen war der Krümmer auf meiner Kabeltrommel gelandet und hatte ein Krümmerrohr aus dem Flansch gezogen.

Federn lösen, Krümmer einsetzen, Federn wieder montieren – Problem behoben.

Der Turn war trotzdem verloren.

 

Den nächsten Turn musste ich ebenfalls auslassen. Ausgerechnet dann rief unser Anwalt an.

Im Hintergrund läuft noch die Geschichte rund um unser Haus, und der gegnerische Anwalt wollte Änderungen an einem bereits geschlossenen Vergleich vornehmen.

Auch das brachte mich mental wieder aus dem Rhythmus.

Im darauffolgenden Turn fuhr ich zwar mit, war aber gedanklich nicht vollständig auf der Strecke.

 

Das Rennen

 

Startplatz 25 von 28.

Nicht Letzter.

Das war schon einmal etwas.

Der fliegende Start verlief problemlos. Endlich hatte ich freie Fahrt und konnte meinen eigenen Rhythmus fahren.

Genau das hatte ich mir gewünscht.

Der Fahrer hinter mir auf einer GSX-R 750 kam zunächst ebenfalls nicht vorbei.

Erst bei den Überrundungen verlor ich meinen Flow. Ein kleiner Fehler in der Hasseröder genügte und auch die Gixxer war vorbei.

Zu diesem Zeitpunkt war ich ohnehin bereits ziemlich ausgelaugt.

Danach überholte mich niemand mehr – zumindest niemand, der in meiner Runde unterwegs war. Nur die Überrunder kamen vorbei.

Also brachte ich das Rennen sauber ins Ziel.

Anschließend stellte sich heraus, dass zwei Fahrer hinter mir das Rennen nicht beendet hatten.

Damit stand fest:

Ich war Letzter.

Also wirklich Letzter.

Bummelletzter sozusagen.

Aber ganz ehrlich?

Egal.

Denn ich hatte an diesem Wochenende etwas Wichtigeres mitgenommen als eine gute Platzierung:

Ich habe gelernt, später zu bremsen, konsequenter zu überholen, früher ans Gas zu gehen und meiner Street Triple mehr zu vertrauen.

Und am Ende gab es sogar noch eine Medaille.

Die liegt auf meinem Schreibtisch

Nicht als Erinnerung an den letzten Platz, sondern an ein Wochenende voller kleiner Fortschritte und sich aufbauendes Vertrauen.

Und: Noch steht die Triple bei Kleinanzeige drin.
Denn, wenn ich das Motorrad verkaufe, kommt wieder ein Zweizylinder ins Haus.
 

 

Bearbeitet von Cokezero
++




Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Minuten schrieb RolandH.:

Wer hat denn gesagt, dass es gefährlich sei, außen zu überholen? Und für wen soll das gefährlich sein?

Gruß, Roland 

Mir wurde gesagt, es sein für mich gefährlich, denn wenn der innen abfliegt, fliege ich auch mit.
 

Bearbeitet von Cokezero
++


Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb RolandH.:

Wer hat denn gesagt, dass es gefährlich sei, außen zu überholen? Und für wen soll das gefährlich sein?

Gruß, Roland 

So ziemlich jeder. 
 

wenn du eine Linkskurve fährst und wirst aussen (rechts) überholt schaust du nach links. Im Zweifel hängst du links neben dem Motorrad und sieht rechts gar nix

 

dann lässt du dich rechts raustreiben ubd da ist dann aber ein motorrad

 

ich vermeide es wie der Teufel das Weihwasser außen zu überholen. Geht eigentlich nur gefahrlos  wenn der andere 4 Sekunden langsamer ist 

++




Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb turbostef:

So ziemlich jeder. 
 

wenn du eine Linkskurve fährst und wirst aussen (rechts) überholt schaust du nach links. Im Zweifel hängst du links neben dem Motorrad und sieht rechts gar nix

 

dann lässt du dich rechts raustreiben ubd da ist dann aber ein motorrad

 

ich vermeide es wie der Teufel das Weihwasser außen zu überholen. Geht eigentlich nur gefahrlos  wenn der andere 4 Sekunden langsamer ist 

Ja, das waren so etwa 3-4 Sekunden zwischen mir und den Beiden.

 

++


Geschrieben

Nach zwei Tagen Abstand und weiterem Nachdenken:

Ich habe mir das Video der Instruktion mit Tulo angeschaut.
Abgesehen davon, dass ich den Regler rechts zu spät bewege, ist mir vieles mehr aufgefallen.
Mein Kniewinkel ist viel zu spitz. Das hab ich in Oschersleben auch gemerkt und habe mir noch 15mm Moosgummi auf meinen Moosgummisitz geklebt,
Fühlte sich besser an, ist aber noch nicht optimal.
Die Fußrasten müssten weiter runter. Das funktioniert aber nicht, weil der Auspuffhalter im weg ist.

Wenn ich die nächste Saison mit der Triple fahren sollte, wird das der Punkt, der zu ändern ist.
Dadurch, dass der Kniewinkel zu spitz ist und ich mir gefühlt die Ohren mit den Knien zuhalten kann, ist der Bewegungsradius sehr eingeschränkt.
Deshalb lehne ich mich nicht richtig nach vorn und bekomme so keinen Druck auf das Vorderrad.

 

 

 

 

Das war mein letztes Event in diesem Jahr, jetzt heißt es abwarten, ob die Triple verkauft wird.
Einen möglichen Nachfolger werde ich diese oder nächste Woche Probe fahren.


 

++


Geschrieben

In den Kampf mit den leistungsstärkeren Motorrädern brauchst du einfach Nerven, und viel Routine. Jeder hat das recht seinen Vorteil zu nutzen. Wie Tulo sagte, musst du eine eigene Strategie aufbauen, was irgendwie noch zusätzliche Kraft/Kapazitäten braucht. Glaube nicht dass es dir das leben auf der Strecke wirklich leichter macht. 

++


Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb maddin:

In den Kampf mit den leistungsstärkeren Motorrädern brauchst du einfach Nerven, und viel Routine. Jeder hat das recht seinen Vorteil zu nutzen. Wie Tulo sagte, musst du eine eigene Strategie aufbauen, was irgendwie noch zusätzliche Kraft/Kapazitäten braucht. Glaube nicht dass es dir das leben auf der Strecke wirklich leichter macht. 

Ja, viel Routine und mentale Kapazitäten.
Das ist es, wo ich hadere. Denn ich fühle mich auf dem Motorrad nicht richtig wohl.
Das raubt Energie.


Es war dumm von mir, das Motorrad zu kaufen, ohne auch mal damit gefahren zu sein.
Ich war einfach vom günstigen Preis geblendet und das hat alles überstrahlt.
Fehler meinerseits.

 

++


Geschrieben
Gerade eben schrieb Cokezero:

Es war dumm von mir, das Motorrad zu kaufen, ohne auch mal damit gefahren zu sein.
Ich war einfach vom günstigen Preis geblendet und das hat alles überstrahlt.
Fehler meinerseits.

 

Sehe ich etwas anders: War gut, dass du es probiert hast. Irgendwie nimmt man immer was positives mit, und wenn es die Freude auf die V2 ist!

++


Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb maddin:

Sehe ich etwas anders: War gut, dass du es probiert hast. Irgendwie nimmt man immer was positives mit, und wenn es die Freude auf die V2 ist!

Da hast Du Recht.
Man nimmt immer etwas mit. Hier war es die Erfahrung mit einem naked Bike. Und die Erkenntnis, dass diese Fahrposition für mich nicht auf die Rennstrecke gehört. Für andere gerne, not for me.

Aber: ich habe es lieben gelernt, wenig Leistung zu haben. Es macht mit weniger Leistung schon mehr Spaß. Und es ist nicht so anstrengend.
Die andere Seite ist es eben, dass die 200PS Raketen eben an dir vorbei fliegen. 
Fast alle, die ich überholt habe, haben mich vorbei gelassen, weil die gesehen hatten, dass ich schneller war.
Ausser der BMW Typ. Der mit der Duke hat mich nochmal darauf angesprochen und mit erklärt, dass er mich nicht gesehen hat, als ich neben denen war. War auch richtig, denn die BMW war hinter ihm und ich hatte dann nur eine halben Meter Vorsprung auf die BMW.
Das vorbeihuschen Ende Start/ Ziel war von seiner Seite in Ordnung, aber nicht das, was der BMW Typ gemacht hat.

Das nächste Motorrad wird ein Supersportler mit Blipper und Quickshifter. Und gerne eine besser ablesbare Ganganzeige. Denn das hat mich mentale Power gekostet, immer die Gänge mitzuzählen. 
Ich habe gemerkt, dass ich im falschen Gang bin, dann war es aber zu spät 😞

 

++


Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Cokezero:

Da hast Du Recht.
Man nimmt immer etwas mit. Hier war es die Erfahrung mit einem naked Bike. Und die Erkenntnis, dass diese Fahrposition für mich nicht auf die Rennstrecke gehört. Für andere gerne, not for me.

Aber: ich habe es lieben gelernt, wenig Leistung zu haben. Es macht mit weniger Leistung schon mehr Spaß. Und es ist nicht so anstrengend.
Die andere Seite ist es eben, dass die 200PS Raketen eben an dir vorbei fliegen. 
Fast alle, die ich überholt habe, haben mich vorbei gelassen, weil die gesehen hatten, dass ich schneller war.
Ausser der BMW Typ. Der mit der Duke hat mich nochmal darauf angesprochen und mit erklärt, dass er mich nicht gesehen hat, als ich neben denen war. War auch richtig, denn die BMW war hinter ihm und ich hatte dann nur eine halben Meter Vorsprung auf die BMW.
Das vorbeihuschen Ende Start/ Ziel war von seiner Seite in Ordnung, aber nicht das, was der BMW Typ gemacht hat.

Das nächste Motorrad wird ein Supersportler mit Blipper und Quickshifter. Und gerne eine besser ablesbare Ganganzeige. Denn das hat mich mentale Power gekostet, immer die Gänge mitzuzählen. 
Ich habe gemerkt, dass ich im falschen Gang bin, dann war es aber zu spät 😞

 


Und reib Dich nicht an so einzelnen Ärgernissen auf, dafür ist ein Trackday einfach zu teuer und zu kurz🙂.

 

Mund abputzen und weiter, Diskussionen gehören ins Fernsehen. Du wirst jmd., der wahrscheinlich das erste Mal mit seinem Moped da fährt, nicht belehren bzw. überzeugen können… 

In der Konstellation hätte ich die Boxendurchfahrt gewählt (Gedanken -> „reset“), irgendwann hat man auch in diesen Gruppen mal freie Fahrt für ne saubere Runde👍🏻

++


Geschrieben

@Cokezero mach' Dir doch nicht so eine Stress! Wie Du schon schreibst, geht es doch nur ums Spaß haben.

 

Mit unterlegener Leistung, ähnlichen Rundenzeiten, und somit kaum gefahrloser Überholmöglichkeit, einfach, wie schon geschrieben, die Boxendurchfahrt wählen. Sich über andere Teilnehmer aufzuregen bringt nichts. Einfach leben und leben lassen.

 

Ich bin früher öfter in OSL gefahren, mag aber die Strecke nicht. Ich denke aber, dass es dort außer Start/Ziel kaum Vorteile bringt mit 200+ PS zu fahren ggü. 120 PS. Klar, der Könner setzt das um. Aber die langsameren Fahrer haben bei 200+ PS meist so die Hosen voll wegen der höheren Geschwindigkeit bzw. Beschleunigung, dass sie viel zu früh bremsen bzw. zu spät ans Gas gehen. Da kann man mit weniger Leistung durchaus mithalten (bis auf lange Geraden..)

 

Mit der Instruktion bist Du doch auf dem richtigen Weg.

 

Ralf 

++


Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb Peacock:


Und reib Dich nicht an so einzelnen Ärgernissen auf, dafür ist ein Trackday einfach zu teuer und zu kurz🙂.

 

Mund abputzen und weiter, Diskussionen gehören ins Fernsehen. Du wirst jmd., der wahrscheinlich das erste Mal mit seinem Moped da fährt, nicht belehren bzw. überzeugen können… 

In der Konstellation hätte ich die Boxendurchfahrt gewählt (Gedanken -> „reset“), irgendwann hat man auch in diesen Gruppen mal freie Fahrt für ne saubere Runde👍🏻


Da hast Du Recht.
Ich habe da nicht nach meinem Grundsatz gehandelt: "Verurteile nie einen Menschen, wenn das Verhalten mit Dummheit oder Unwissenheit erklärbar ist."

Das Unschöne an der Krabbelgruppe ist, dass die Unterschiede in der Rundenzeit bis zu 30 Sekunden betragen.
Mit meinen 1:55 war ich da schon unter den Top Ten.

 

++


Geschrieben

„Spaß haben“ muss oberste Priorität sein und bleiben. 

 

Nutz Deinen Heimvorteil: die letzten beiden Turns eines Events sind stets ausgedünnt… da schlägt dann Deine Stunde! Da üben die Einheimischen😅

 

…wobei ich auch nachvollziehen kann, dass man mit einem Bike, was aus genannten Gründen „nicht passt“, auch motivationstechnisch Schwierigkeiten hat. Aber das hast Du selber in der Hand…

++


Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Peacock:

…wobei ich auch nachvollziehen kann, dass man mit einem Bike, was aus genannten Gründen „nicht passt“, auch motivationstechnisch Schwierigkeiten hat. Aber das hast Du selber in der Hand…


ich bin dabei, das zu ändern.

 

 

vor 1 Stunde schrieb Peacock:

Nutz Deinen Heimvorteil: die letzten beiden Turns eines Events sind stets ausgedünnt… da schlägt dann Deine Stunde! Da üben die Einheimischen😅


genau das mache ich, wenn es passt.
leider hat es dieses jahr nicht so gut gepasst.
Oft fahre ich nach Oschersleben, an einem Sonntag vormittag und schaue mich um, wer nach Hause fährt, bzw. so langsam einpackt.
In der Zeit steht mein Mopped schon irgendwo. Angeschlossen und die Reifen heizen.
Wenn ich jemanden gefunden habe, frage ich ganz einfach, ob ich seinen Startplatz haben darf, weil er ja eh nach Hause fährt.
Manchmal kostet es auch etwas "Überrredungsgebühr". Vorher habe ich das Szenario natürlich schon mit dem Veranstalter geklärt.
Da wird meistens auch noch eine kleine Gebühr fällig.

Hafeneger ist dafür eine nict so gute Wahl, weil zum Schluss der Veranstaltung die Rennen sind.
Da lohnt sich ein Blick in den Zeitplan, der oft online zugänglich ist.


 

++


  • 1 Monat später...
Geschrieben (bearbeitet)

Rennsaison 2026 – oder: Wenn ein Downgrade automatisch langsamer macht und es nicht sollte

 

Anfang 2026 habe ich meine Panigale verkauft. Nach den beiden Stürzen in Oschersleben konnte ich einfach kein richtiges Vertrauen mehr in das Motorrad fassen.

Im September 2025 war ich mit der Panigale in Oschersleben noch eine 1:49,2 gefahren. Meine spätere PB lag dann bei 1:46,7.

Meine Zeiten mit der Panigale:

Oschersleben: 1:46,7

Most: 1:58,3

Im Februar 2026 habe ich die Panigale dann verkauft und mich ganz bewusst für ein „Downgrade“ entschieden: eine Street Triple 675.

Wobei „Downgrade“ eigentlich nicht ganz passt. An dem Motorrad war alles dran, was man zum schnellen Fahren braucht:

Öhlins TTX hinten

Öhlins Cartridge vorne

Motor von Dietmar Franzen auf 114 PS am Hinterrad aufgebaut

großer Kühler

abgestimmte Bodis-Komplettanlage

Brembo-Bremsen

Bevor es auf meine Heimstrecke nach Oschersleben ging, wollte ich mich erst einmal an das Motorrad gewöhnen. Also ging es zum Harzring. Das Fahrwerk habe ich anschließend beim Andy einstellen lassen.

 

Erster Trackday – Oschersleben

 

Für den ersten Trackday und zum Einrollen hatte ich den Metzeler TD Slick drauf. Genau den Reifen hatte ich auch auf der Panigale beim ersten Einrollen gefahren.

Ja... das war's dann erstmal mit der Euphorie.

Meine schnellste Zeit an dem Tag war eine 1:57. Zwischenzeitlich war ich sogar bei über zwei Minuten.

Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich runtergezogen.

Was ich an diesem ersten Trackday mitgenommen habe, war vor allem ein Unterschied, den ich vorher so nicht erwartet hatte:

Auf die V2 habe ich mich draufgesetzt und alles hat gepasst. Da war sofort dieses Gefühl:

„Ja, jetzt geht's los.“

Bei der Triple war es eher:

„Okay... fahren wir mal ein paar Runden.“

Für das Event hatte ich mir auch einen Instruktor genommen. Der hat mir immerhin bestätigt, dass meine Linie passt.

Leider wurde ich aufgrund meiner Zeiten in die langsamste Gruppe eingestuft. Und dort waren die Zeitunterschiede teilweise locker 20–30 Sekunden. Das war natürlich auch nicht unbedingt hilfreich.

 

Zweiter Trackday – Poznan

 

Weiter ging es nach Poznan.

Neue Strecke. Neues Motorrad. Langsamste Gruppe.

Also eigentlich: keine Ahnung. ;- )

Auch hier war es ein ziemliches Auf und Ab. Ich habe versucht, mich an das Motorrad anzupassen. Mal hat das ganz gut funktioniert, oft aber auch überhaupt nicht.

Die zwei Minuten habe ich in Poznan nicht geknackt. Egal.

Meine beste Zeit bin ich tatsächlich schon im zweiten Turn gefahren, was bei einer neuen Strecke irgendwie schon komisch ist: 2:06,xxx.

Alles danach war langsamer.

Aber auch aus Poznan habe ich wieder einiges mitgenommen.

Das Motorrad muss komplett anders gefahren werden als die Panigale.

Mir fehlt bei der Triple das Gefühl für das Vorderrad. Und irgendwie fehlt mir auch das Vertrauen in die Schräglage.

Der naheliegendste Fix war für mich deshalb erstmal der Reifen.

Denn schon auf der Panigale hatte ich mit dem TD keine Bestzeiten gefahren.

 

Harzring – Schräglage üben

 

Bevor es wieder auf die Strecke ging, war ich mit dem TD noch einmal auf dem Harzring, um genau das zu üben: Schräglage.

Und siehe da – dort hat es funktioniert.

Ich war sogar ziemlich fix unterwegs und bin Zeiten im Bereich von 1:02–1:03 gefahren.

Also: Das Problem sitzt offenbar nicht nur zwischen Sitz und Lenker. 😉 Aber oft 😉

 

Für den nächsten Trackday in Oschersleben kam deshalb ein Metzeler Racetec RR K1 drauf.

 

Oschersleben – endlich schneller?

 

Mit dem neuen Reifen wurde es tatsächlich besser.

Ich habe angefangen zu überholen und mir von Tulo bei einer Instruktion sagen lassen, dass ich den Regler rechts ziemlich spät nutze.

Schneller als beim ersten Event war ich nicht. Trotzdem war die 1:56,xxx immer noch viel zu langsam für das, was ich mir vorgestellt hatte. Aber ich hatte ein etwas besseres Gefühl auf dem Motorrad.
Ob das wirklich nur der Reifen war? Kopfsache?

Dieses Mal bin ich außerdem Rennen gefahren.

Meine Qualifying-Zeit lag bei 1:55,xxx.

Platz 24 von 25.

Das Rennen hat mir dann allerdings noch etwas anderes gezeigt – und zwar mehr als nur, dass ich langsam bin.

Ich war platt.

Richtig platt.

Kopf und Körper wollten irgendwann einfach nicht mehr. Und genau das hat sich dann auch im Rennen bemerkbar gemacht. Bei einem Überholmanöver konnte ich nicht mehr gegenhalten und wurde dadurch letztendlich Letzter.

Auch das gehört zur Saison dazu.

Und jetzt?

Die Triple steht inzwischen zum Verkauf.

Für die nächste Saison habe ich erstmal nichts gebucht.

Wahrscheinlich wird es wieder ein weiteres „Downgrade“ geben: Aprilia RS 660.

Die Ergonomie passt für mich besser als bei der Triple. Mit etwas über 100 PS ist sie natürlich auch nicht gerade üppig motorisiert.

Aber die Sitzposition und vor allem das Gefühl auf dem Motorrad passen für mich besser.

Ein weiterer Vorteil: Ich kann das Motorrad beim Händler um die Ecke Probefahren und auch mal kurz auf dem Harzring testen.

Ob es tatsächlich die RS 660 wird?

Das ist noch lange nicht in Stein gemeißelt.

Vielleicht ist die Saison 2026 am Ende genau das gewesen, was ich gebraucht habe: einmal einen Schritt zurück, um herauszufinden, was mir auf dem Motorrad eigentlich fehlt.

Mal schauen, was 2027 bringt. Gebucht wird nichts. Denn auch mal spontan gehts immer irgendwie.
Zudem: weiss ich nicht, ob ich dann ein Motorrad habe und es soll nicht in Stress ausarten, wenn der Trackday ansteht.


 

Bearbeitet von Cokezero
++


Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Cokezero:

Rennsaison 2026 – oder: Wenn ein Downgrade automatisch langsamer macht und es nicht sollte

 

Anfang 2026 habe ich meine Panigale verkauft. Nach den beiden Stürzen in Oschersleben konnte ich einfach kein richtiges Vertrauen mehr in das Motorrad fassen.

Im September 2025 war ich mit der Panigale in Oschersleben noch eine 1:49,2 gefahren. Meine spätere PB lag dann bei 1:46,7.

Meine Zeiten mit der Panigale:

Oschersleben: 1:46,7

Most: 1:58,3

Im Februar 2026 habe ich die Panigale dann verkauft und mich ganz bewusst für ein „Downgrade“ entschieden: eine Street Triple 675.

Wobei „Downgrade“ eigentlich nicht ganz passt. An dem Motorrad war alles dran, was man zum schnellen Fahren braucht:

Öhlins TTX hinten

Öhlins Cartridge vorne

Motor von Dietmar Franzen auf 114 PS am Hinterrad aufgebaut

großer Kühler

abgestimmte Bodis-Komplettanlage

Brembo-Bremsen

Bevor es auf meine Heimstrecke nach Oschersleben ging, wollte ich mich erst einmal an das Motorrad gewöhnen. Also ging es zum Harzring. Das Fahrwerk habe ich anschließend beim Andy einstellen lassen.

 

Erster Trackday – Oschersleben

 

Für den ersten Trackday und zum Einrollen hatte ich den Metzeler TD Slick drauf. Genau den Reifen hatte ich auch auf der Panigale beim ersten Einrollen gefahren.

Ja... das war's dann erstmal mit der Euphorie.

Meine schnellste Zeit an dem Tag war eine 1:57. Zwischenzeitlich war ich sogar bei über zwei Minuten.

Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich runtergezogen.

Was ich an diesem ersten Trackday mitgenommen habe, war vor allem ein Unterschied, den ich vorher so nicht erwartet hatte:

Auf die V2 habe ich mich draufgesetzt und alles hat gepasst. Da war sofort dieses Gefühl:

„Ja, jetzt geht's los.“

Bei der Triple war es eher:

„Okay... fahren wir mal ein paar Runden.“

Für das Event hatte ich mir auch einen Instruktor genommen. Der hat mir immerhin bestätigt, dass meine Linie passt.

Leider wurde ich aufgrund meiner Zeiten in die langsamste Gruppe eingestuft. Und dort waren die Zeitunterschiede teilweise locker 20–30 Sekunden. Das war natürlich auch nicht unbedingt hilfreich.

 

Zweiter Trackday – Poznan

 

Weiter ging es nach Poznan.

Neue Strecke. Neues Motorrad. Langsamste Gruppe.

Also eigentlich: keine Ahnung. ;- )

Auch hier war es ein ziemliches Auf und Ab. Ich habe versucht, mich an das Motorrad anzupassen. Mal hat das ganz gut funktioniert, oft aber auch überhaupt nicht.

Die zwei Minuten habe ich in Poznan nicht geknackt. Egal.

Meine beste Zeit bin ich tatsächlich schon im zweiten Turn gefahren, was bei einer neuen Strecke irgendwie schon komisch ist: 2:06,xxx.

Alles danach war langsamer.

Aber auch aus Poznan habe ich wieder einiges mitgenommen.

Das Motorrad muss komplett anders gefahren werden als die Panigale.

Mir fehlt bei der Triple das Gefühl für das Vorderrad. Und irgendwie fehlt mir auch das Vertrauen in die Schräglage.

Der naheliegendste Fix war für mich deshalb erstmal der Reifen.

Denn schon auf der Panigale hatte ich mit dem TD keine Bestzeiten gefahren.

 

Harzring – Schräglage üben

 

Bevor es wieder auf die Strecke ging, war ich mit dem TD noch einmal auf dem Harzring, um genau das zu üben: Schräglage.

Und siehe da – dort hat es funktioniert.

Ich war sogar ziemlich fix unterwegs und bin Zeiten im Bereich von 1:02–1:03 gefahren.

Also: Das Problem sitzt offenbar nicht nur zwischen Sitz und Lenker. 😉 Aber oft 😉

 

Für den nächsten Trackday in Oschersleben kam deshalb ein Metzeler Racetec RR K1 drauf.

 

Oschersleben – endlich schneller?

 

Mit dem neuen Reifen wurde es tatsächlich besser.

Ich habe angefangen zu überholen und mir von Tulo bei einer Instruktion sagen lassen, dass ich den Regler rechts ziemlich spät nutze.

Schneller als beim ersten Event war ich nicht. Trotzdem war die 1:56,xxx immer noch viel zu langsam für das, was ich mir vorgestellt hatte. Aber ich hatte ein etwas besseres Gefühl auf dem Motorrad.
Ob das wirklich nur der Reifen war? Kopfsache?

Dieses Mal bin ich außerdem Rennen gefahren.

Meine Qualifying-Zeit lag bei 1:55,xxx.

Platz 24 von 25.

Das Rennen hat mir dann allerdings noch etwas anderes gezeigt – und zwar mehr als nur, dass ich langsam bin.

Ich war platt.

Richtig platt.

Kopf und Körper wollten irgendwann einfach nicht mehr. Und genau das hat sich dann auch im Rennen bemerkbar gemacht. Bei einem Überholmanöver konnte ich nicht mehr gegenhalten und wurde dadurch letztendlich Letzter.

Auch das gehört zur Saison dazu.

Und jetzt?

Die Triple steht inzwischen zum Verkauf.

Für die nächste Saison habe ich erstmal nichts gebucht.

Wahrscheinlich wird es wieder ein weiteres „Downgrade“ geben: Aprilia RS 660.

Die Ergonomie passt für mich besser als bei der Triple. Mit etwas über 100 PS ist sie natürlich auch nicht gerade üppig motorisiert.

Aber die Sitzposition und vor allem das Gefühl auf dem Motorrad passen für mich besser.

Ein weiterer Vorteil: Ich kann das Motorrad beim Händler um die Ecke Probefahren und auch mal kurz auf dem Harzring testen.

Ob es tatsächlich die RS 660 wird?

Das ist noch lange nicht in Stein gemeißelt.

Vielleicht ist die Saison 2026 am Ende genau das gewesen, was ich gebraucht habe: einmal einen Schritt zurück, um herauszufinden, was mir auf dem Motorrad eigentlich fehlt.

Mal schauen, was 2027 bringt. Gebucht wird nichts. Denn auch mal spontan gehts immer irgendwie.
Zudem: weiss ich nicht, ob ich dann ein Motorrad habe und es soll nicht in Stress ausarten, wenn der Trackday ansteht.


 

 

Die neue Panigale V2 soll spielerisch zu fahren sein (Hörensagen). Hat auch etwas mehr Leistung als deine Alternativen. Oder wenn es billiger sein soll eine R9. oder eine R6?

 

Ich würde eine Supersportler holen. Alles andere ist für die Rennstrecke nicht Fisch nicht Fleisch m.E.

 

Zum Thema Training. Ich habe meinen Trainingsplan mit Hilfe vom Sonnenritter umgestellt auf einen mehr Motorradtauglichen Zweck. Am Samstag Unterkörper trainiert und Muskelkater gehabt für 3 Tage, obwohl ich in den letzten Jahren regelmäßig Beine trainiert habe. Fokus ist Rumpf, Stabilität usw. Erstaunlich, was man für Muskeln hat, die man bisher gar nicht trainiert hat offensichtlich.

 

 

++


Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb turbostef:

Zum Thema Training. Ich habe meinen Trainingsplan mit Hilfe vom Sonnenritter umgestellt auf einen mehr Motorradtauglichen Zweck. Am Samstag Unterkörper trainiert und Muskelkater gehabt für 3 Tage, obwohl ich in den letzten Jahren regelmäßig Beine trainiert habe. Fokus ist Rumpf, Stabilität usw. Erstaunlich, was man für Muskeln hat, die man bisher gar nicht trainiert hat offensichtlich.

 

Wie sieht dein Training jetzt aus? Ich würde hier auch gerne etwas optimieren. Zur mache ich hauptsächlich Kardio.

++


Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb turbostef:

Die neue Panigale V2 soll spielerisch zu fahren sein (Hörensagen). Hat auch etwas mehr Leistung als deine Alternativen. Oder wenn es billiger sein soll eine R9. oder eine R6?

 

Ich würde eine Supersportler holen. Alles andere ist für die Rennstrecke nicht Fisch nicht Fleisch m.E.


Ja. Eine Supersportler ist die RS 660. Zudem mit Traktionskontrolle, Quickshifter und Blipper. Das ist der Bequemlichkeit geschuldet.
Die neue Panigale gefällt mir nicht, Somit ist die raus.
R9 ist auch in der Auswahl. 


 

vor 45 Minuten schrieb turbostef:

Zum Thema Training. Ich habe meinen Trainingsplan mit Hilfe vom Sonnenritter umgestellt auf einen mehr Motorradtauglichen Zweck. Am Samstag Unterkörper trainiert und Muskelkater gehabt für 3 Tage, obwohl ich in den letzten Jahren regelmäßig Beine trainiert habe. Fokus ist Rumpf, Stabilität usw. Erstaunlich, was man für Muskeln hat, die man bisher gar nicht trainiert hat offensichtlich.


Ja. Meinen Trainingsplan habe ich auch schon erweitert.
Mache jetzt mehr für den Rumpf. Da kommt mit auch zugute, dass bei uns ein Concept2 Rudergerät steht und einstaubt.
Das wird jetzt öfter genutzt, da ich sonst nur Rad gefahren bin.
Und es ist im Alter immer schwieriger, Fortschritte zu sehen. Das frustriert etwas.
 

++


Geschrieben

Seht es mir nach:

Ich versuche für mich den besten Weg zu finden.
Dieser Weg ist meiner und passt nicht unbedingt zu vielen anderen hier.

Aber vieles, was hier geschrieben wurde, hat mir geholfen, mir weitere Gedanken zu machen.
 

++


Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Helmi:

Wie sieht dein Training jetzt aus? Ich würde hier auch gerne etwas optimieren. Zur mache ich hauptsächlich Kardio.

 

2 Tage Krafttraining pro Woche Oberkörper dann Unterkörper

Rest Cardio (mindestens 3 mal die Woche). Zone 2 (Puls 130 rum)

Man kann auch mal eine Einheit mit höherem Puls oder gar HIIT machen.

 

Oberkörper

- Klimmzüge

- Kurzhantel Brust Bankdrücken

- einarmiges Rudern

- seitlicher Plank

- Bird Dog

- Dead Hang

- Farmers Walk

- Curls am besten am Kabelzug

 

Unterkörper

- Split Squads (Iso Hold)

- Rumänisches Kreuzheben einbeinig

- Glute Brdiges (Iso Hold)

- Dead Bug

- Hyperextensions (Iso Hold)

- Plank

- Ich mache dann noch Hack Squads

 

Wie man sieht sind viele Isolations und Halteübungen dabei. insbesondere für den Rumpf und die Beine usw.

 

 

 

++


Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb turbostef:

 

Die neue Panigale V2 soll spielerisch zu fahren sein (Hörensagen). Hat auch etwas mehr Leistung als deine Alternativen. 
...

Stimmt. Ich empfehle den optionalen tieferen Stummellenker wie er an der MM93 / PB63 verbaut ist. Der macht aus der Sporttourer-Sitzposition eine etwas kringeltauglichere Geschichte.

 

Kai

++


Geschrieben

Die neue KTM 990 RCR ist die beste in der Klasse. Fahrdynamisch ähnlich zur V2 aber spürbar mehr Leistung und viel bessere Bremse. Dazu noch gebraucht zu nem fairen preis zu schießen.

++


Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb turbostef:

 

2 Tage Krafttraining pro Woche Oberkörper dann Unterkörper

Rest Cardio (mindestens 3 mal die Woche). Zone 2 (Puls 130 rum)

Man kann auch mal eine Einheit mit höherem Puls oder gar HIIT machen.

 

Oberkörper

- Klimmzüge

- Kurzhantel Brust Bankdrücken

- einarmiges Rudern

- seitlicher Plank

- Bird Dog

- Dead Hang

- Farmers Walk

- Curls am besten am Kabelzug

 

Unterkörper

- Split Squads (Iso Hold)

- Rumänisches Kreuzheben einbeinig

- Glute Brdiges (Iso Hold)

- Dead Bug

- Hyperextensions (Iso Hold)

- Plank

- Ich mache dann noch Hack Squads

 

Wie man sieht sind viele Isolations und Halteübungen dabei. insbesondere für den Rumpf und die Beine usw.

 

 

 

Zone2 läufe bringen dich auf dauer nicht weiter. Nach jedem 3ten mal würde ich ein intervall machen bsp 5x1km. 

++


Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Cokezero:

Und es ist im Alter immer schwieriger, Fortschritte zu sehen. Das frustriert etwas.

 

Ist so. Aber am Ende des Tages musst du dich nur von der Mens Health Figur verabschieden. So gedanklich und emotional.

 

Wenn es nur darum geht fit zu werden für die Renne reicht das locker und ist realisierbar.

 

Ich befürchte aber mittlerweile, dass neben dem "falschen" Training noch viel mehr die falsche Fahrtechnik für die Ermüdung verantwortlich ist.

 

Ich bin recht fit und nach 5 Turns in Most war ich körperlich am Ende. Das liegt sicherlich nicht nur am Fitnesslevel. Will sagen: Mit der falschen Fahrtechnik braucht man mehr Kraft und ermüdet schneller

++




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