RedlineK Geschrieben 6. Oktober 2023 Geschrieben 6. Oktober 2023 Hab mal alle Beiträge durchgelesen grade. Sehr interessant - vielen Dank für dein Journal hier. Toll zu sehen wie die Fortschritte, Probleme etc auftreten und wie man damit klarkommt. Spanienevents sind nicht angesagt für den Winter? ++
ph4n7oM Geschrieben 6. Oktober 2023 Autor Geschrieben 6. Oktober 2023 Hey, danke dir @RedlineK 🙏 Mit Spanien weiß ich noch nicht genau! Bock habe ich schon lange, aber ob ich das organisiert bekomme, kann ich noch nicht sagen…ist mit family immer schwierig da man ja doch einige Zeit weg ist! Immerhin habe ich evtl doch mehr Urlaubstage übrig, da könnte sich vllt etwas ausgehen! Sicherlich dann aber erst 2024! PS für alle anderen: der neuste Beitrag ist unglücklich auf der vorherigen Seite ganz unten zu finden 🙂 ++
Jutta aus Kalkutta Geschrieben 6. Oktober 2023 Geschrieben 6. Oktober 2023 vor 3 Stunden schrieb ph4n7oM: ......Mit Spanien weiß ich noch nicht genau! Bock habe ich schon lange...... Für mich ist Motorradfahren im Winter das absolute Highlight. Ich freue mich schon riesig mit @StoniSFV4 wieder auf 5 Tage ende Dezember in Jerez Und im Anschluss 3 Tage Portimao. Das erste mal bin ich geflogen und habe das Motorrad per LKW transportieren lassen. Letztes Jahr war meine Frau und unser Hund mit dabei und wir sind die 2300 km mit dem Transporter auf 3 Etappen gefahren. Wir werden dieses Jahr auch wieder mit der V-Klasse fahren. Auch wenn meine Frau nicht Motorrad fährt, genießt sie die Zeit am Strand oder schaut mit unserem Hund auf der Rennstrecke vorbei. Das halbe Forum kennt schon das Boxenluder Greta. 6 ++
StoniSFV4 Geschrieben 7. Oktober 2023 Geschrieben 7. Oktober 2023 (bearbeitet) Und wie ich mich freue 😃 Ich gehe diesen Winter 3x nach Spanien Zuerst im November mit Rehm nach Navarra (ohne Barcelona) muss am Di. wieder arbeiten. Dann Weihnachten Neujahr Jerez und Portimao mit Valentinos, wo ich endlich wieder @Jutta aus Kalkuttamit Frau und Greta treffe.. Und Ende März habe ich 3 Tage Alcarras und 3 Tage Aragon mit dem da gebucht: https://www.racecracks.nl/en_US/packages/3 ...vielleicht noch Speer Calafat aber das überschneidet sich mit Alcarras...mal schauen ob ich 2 Tage früher Anreise und noch die 2 von 4 Tage Calafat mitnehme...(liegt ja alles im selben Eck) Das wäre es mit meinem Spanien-Winter 🤙 Bearbeitet 7. Oktober 2023 von StoniSFV4 1 ++
ph4n7oM Geschrieben 7. Oktober 2023 Autor Geschrieben 7. Oktober 2023 Vllt kann ich das auch anders leben wenn die Kids größer sind, aktuell macht das für mich aber keinen Sinn. Wenn dann bekomm ich paar Tage für son Trip ohne Family freigespielt oder eben nicht. Der Aufwand mit allem ist sonst noch größer, Frau allein mit den Kids am Strand - ist sie trotzdem ohne mich - also auch nicht geil und kids für die ganze Zeit auf der Rennstrecke hat auch keiner was davon. Aber jeder tickt anders und bei jedem sind die Umstände anders. 🙂 2 ++
StoniSFV4 Geschrieben 7. Oktober 2023 Geschrieben 7. Oktober 2023 vor einer Stunde schrieb ph4n7oM: Vllt kann ich das auch anders leben wenn die Kids größer sind, aktuell macht das für mich aber keinen Sinn. Wenn dann bekomm ich paar Tage für son Trip ohne Family freigespielt oder eben nicht. Der Aufwand mit allem ist sonst noch größer, Frau allein mit den Kids am Strand - ist sie trotzdem ohne mich - also auch nicht geil und kids für die ganze Zeit auf der Rennstrecke hat auch keiner was davon. Aber jeder tickt anders und bei jedem sind die Umstände anders. 🙂 Pocket-bike den Kids... Liegestuhl und Buch der Frau. Und schon sind alle glücklich 😀 So hab ich das früher gemacht: Mein Sohn mit irgendwie 3 oder 4.. jetzt ist er 18 und fährt selbst 😅 2 ++
HF Geschrieben 7. Oktober 2023 Geschrieben 7. Oktober 2023 Es sind aber nicht alle Frauen und Kinder gleich, und v.A., wenn wir nicht mal mehr auf der RS unsere Ruhe haben können, wo denn sonst? 😁 2 ++
ph4n7oM Geschrieben 8. Oktober 2023 Autor Geschrieben 8. Oktober 2023 vor 15 Stunden schrieb HF: Es sind aber nicht alle Frauen und Kinder gleich, und v.A., wenn wir nicht mal mehr auf der RS unsere Ruhe haben können, wo denn sonst? 😁 Genau das wollte ich vorhin eig sagen. Jeder wie er mag, muss aber halt für alle passen. So aber die Kids an der Rennstreckendiskussion würde ich damit auch hier abhaken wollen 🙂 1 ++
StoniSFV4 Geschrieben 8. Oktober 2023 Geschrieben 8. Oktober 2023 vor 7 Stunden schrieb ph4n7oM: Genau das wollte ich vorhin eig sagen. Jeder wie er mag, muss aber halt für alle passen. Klar..jeder wie er will vor 7 Stunden schrieb ph4n7oM: So aber die Kids an der Rennstreckendiskussion würde ich damit auch hier abhaken wollen 🙂 Jup..das haben die mir früher morgens bei der Fahrerbesprechung mit 15..16 auch immer gesagt und mich dumm angemacht...meistens um die Mittagszeit und nach den ersten 3 4 Turns waren sie dann ruhig 🤷♂️ keine ahnung warum 😎🤣 ✌️🤙 ...off ++
Flotter Otto Geschrieben 8. Oktober 2023 Geschrieben 8. Oktober 2023 vor 14 Minuten schrieb StoniSFV4: ✌️🤙 ...off Gut so. Kinderthema ist damit beendet ++
ph4n7oM Geschrieben 10. Oktober 2023 Autor Geschrieben 10. Oktober 2023 Erfahrungsbericht Racebox Mini S - keine Werbung Hatte ich euch doch vor längerem versprochen mal etwas mehr zu dem kleinen Gadget zu erzählen, habe ich jetzt unfreiwillig etwas mehr Zeit dafür. Leider kann ich euch grad nur keine Bilder extra machen, sondern muss auf bestehendes Material zurückgreifen. Mein bisheriges Setup bestand aus einem alten Android Handy was ich übrig hatte, einem Qstarz Bluetooth GPS Empfänger mit 10Hz und der App Racechrono. Ansich ein geiles Setup für Livetiming direkt auf dem Bike und einer Analysemöglichkeit. Allerdings hatte ich immer wieder Probleme mit den Positions-Abweichungen des Qstarz, obwohl dieser mit freier Sicht auf dem Heck verbaut war. Andere Positionen waren nur schlimmer. Die Zeiten waren sehr genau, aber durch die großen Positionsabweichungen war ein Rundenvergleich zwecklos. Nach meinem Sturz zu Beginn des Jahres und den mir fehlenden 1-2s pro Strecke war ich war der Suche nach einer Alternative und war zuvor schon via SocialMedia auf die Racebox aufmerksam geworden. Im Juni kam dann die neuste S Version mit integriertem Speicher auf den Markt, welche ein Standalone Recording ohne Handy ermöglichte. Das klang genau nachdem was ich gesucht hatte. Also bei Amazon in den Warenkorb gelegt und 1-2 Tage später in der Hand gehalten. Die Racebox Mini S ansich - Die Racebox kommt in einer chicen schwarzen Tasche mit diversen Befestigungsmöglichkeiten. Die Box bietet sogar ein Innengewinde ala Stativ. - Die Box hat keinen einzigen Schalter, ist immer im Standby und wird aktiv, wenn man die Handyapp startet. Funktioniert mega gut bisher. - Die Position wird über Gps und Glonass mit 25 Hz bestimmt und sorgt für eine sehr gute Genauigkeit, auch auf der Strecke. Ich vermute, dass zusätzlich ein guter Algorithmus von den Kollegen hinterlegt ist, welcher eventuell vorhandene Abweichungen glättet. - Neben GPS ist auch ein Gyro & BeschleunigungsSensor mit an Bord, welcher auch auf die individuelle Lage kalibriert werden kann. Sprich man hat Echtzeit Beschleunigungswerte und Schräglageninfos direkt mit aufgezeichnet, was ich sehr cool finde, da es natürlich auch deutlich genauer ist und direkt synchronisiert mit den restlichen Daten - Der Akkuverbrauch ist verschwindend gering. Bisher habe ich sie nur im Standalone Recording verwendet und die Box hält locker 3Tage Trackday durch und hat noch immer 50% Rest. - Bei 25Hz kann man 2h am Stück mit dem internen Speicher aufzeichnen, sollte also selbst für nen Endurance ausreichen. Ansonsten übertrage ich sowieso alle Daten nach jedem Turn - Natürlich kann man auch nen Handy für eine Live Anzeige mit aufs Mopped packen, es ist auch möglich die Box als GPS für RaceChrono - Mit Abmaßen von 82x72 ist die Box allerdings größer als eine einfache GPS Maus. Auf dem schönen schmalen Pani Heck finde ich die Box dadurch zu groß. Bei mir sitzt das Teil direkt oberhalb auf dem Dash was sehr gut funktioniert und mich auch optisch nicht stört. Andere vergleichbare Produkte hatten in der Kanzel immer Störungen, das Teil jedoch überhaupt nicht. Die App & Auswertemöglichkeiten Kommen wir mal zu den Möglichkeiten der App und Online Oberfläche: - man hat die Möglichkeit verschiedene Profile / Fahrzeuge anzulegen und kann die Box somit auch für unterschiedliche Motorräder oder Autos verwenden, es gibt sogar nen Drag Mode..der interessiert mich jedoch nicht - die Strecken werden automatisch erkannt, man muss wirklich nur die Aufzeichnung starten, das wars - was ich sehr geil finde: es werden alle Daten online in der Cloud in eurem Profil abgespeichert. Heißt man hat immer Zugriff von jedem Gerät von überall…habe ich schon öfters genutzt. - außerdem kann man bestimmte Runden auch online mit anderen Teilen. Ein Vergleich war noch nie so einfach…es braucht nur Leute die das Ganze auch nutzen und die man kennt - man kann die Daten entsprechend in verschiedenen Formaten exportieren, leider aktuell nur aus der Browseroberfläche heraus. Ich hoffe die ziehen das in der App noch nach. So ist ein Import / eine Nutzung in anderen Apps wie Racechrono auch möglich - das Wichtigste kann man direkt in der App auswerten, Geschwindigkeiten, Beschleunigungen, Schräglage und mit anderen Runden vergleichen, andere Apps bieten da noch mehr…die Frage ist nur ob man das dann auch braucht - zu jeder Runde gibt es auch eine Zusammenfassung…maximale Geschwindigkeiten, Beschleunigungen, Schräglage, aber auch Infos zum Wetter was ich sehr cool finde - was vermisse ich aktuell? Ich wünschte mir verschiedene Sessions zusammenfügen / mergen zu können. Aktuell ist jeder Turn eine einzelne Session und ich hätte gern zb eine optimale Zeit vom gesamten Tag und nicht nur aus dem Turn. Vielleicht geht es (speziell beim Standalone) - nur ich weiß noch nicht wie Preislich bewegt sich das Teil so um die 220€. Im Vergleich zu anderen reinen GPS Geräten recht teuer, dafür aber deutlich mehr und bessere Technik an Bord. Im Vergleich zu nem Starlane deutlich günstiger, aber eben auch nicht 1:1 vergleichbar. Für mich ist es aber wichtig die Daten mir auch direkt schnell und einfach auf nem Handy / Tablet etc. anschauen zu können und nicht noch mit Datenübertragung, Stick oder Laptop rumhantiert zu müssen. 8 ++
ph4n7oM Geschrieben 28. März 2024 Autor Geschrieben 28. März 2024 (bearbeitet) 1. Event 2024 - Viva Espana / Willkommen im Motorland Aragon Ich habe es getan! Habe ich schon länger mit Spanien im Winter geliebäugelt, so habe ich meine Saisonpause frühzeitig Anfang März beendet und die Flucht in Richtung Süden begangen. 5 Rennstreckentage mit Bikepromotion in Aragon und Valencia sollten es sein. Wir sind das Ganze Low Budget angegangen und gemeinsam mit meinem Kumpel sind wir mit einem Crafter auf Achse runter gefahren. Der Plan war einfach 2 Matratzen hinten reinzuwerfen und gut. Doch wir Intelligenzbestien hatten die Breite der Radhäuser vergessen. Also musste 1 Abend vor Abfahrt noch schnell ein Bett gebaut werden, welches ankippen konnten und uns direkt eine 2. Packebene bot. Der finale Einbau und das Beladen hat dann auch nur knappe 3h beim 1. Mal gedauert. Für die 2000 km hatten wir 2 Fahrtage eingeplant. Am 1. Tag wollten wir soviel Strecke machen wie möglich, um am Anreisetag ganz entspannt noch alles aufbauen zu können. Die Fahrt lief absolut reibungslos, so dass wir bis Montpellier (ca. 1350km) durchgefahren sind und spontan eine völlig ausreichende, abgeschlossene Unterkunft mit ganz gutem Frühstück bekommen haben. Die restlichen 650km bis zum Motorland Aragon liefen dann quasi wie von selbst und wir konnten noch am Nachmittag unsere Box beziehen. Kenne ich sonst an der Rennstrecke immer nur ein harmonisches Miteinander, so war die Stimmung in unserer Box echt strange. Wir hatten irgendwelche Spezialisten direkt vorm Tor mit ihrem Tisch und Rechner sitzen, welche sich nicht die Bohne dafür interessierten, dass 5 neue Fahrer mit all ihrem Geraffel gern mit in die Box wollen. Auch nach mehrfacher Aufforderung wurde kein mm Platz gemacht. Keine Ahnung ob dies in Spanien aufgrund der unterschiedlichen Kulturen vor Ort öfters so ist...aber ich fühlte mich nicht wie "zu Hause". Die erste Nacht im Crafter verlief für mich ziemlich unruhig, was allerdings nicht an unserem geilen Bett, sondern an der Aufregung lag. Saisonpause zu Ende und direkt auf einer neuen Strecke starten. Das Fahrerlevel war echt hoch und der Großteil hatte sich bereits 2 Tage eingefahren. Der Start in der schnellsten Gruppe könnte also etwas ungemütlich werden, bis man einigermaßen auf Zeit gekommen ist. Der Wettergott meinte es allerdings mit uns in den 2 Tagen vor Ort alles andere als gut. Morgens bei 4c und Regen klingelte der Wecker, doch viel mehr als die Fahrerbesprechung stand nicht an. Zum Glück war Saisonauftakt MotoGP und die Stimmung in unserer Gruppe mehr als hervorragend. Wie ihr vielleicht schon bei Carsten im Thread @*1098s* gelesen hattet, waren wir zusammen unterwegs. Aufgrund der Bedingungen war quasi den kompletten Tag OpenPit Lane. Die Strecke fing langsam an zu trocknen und Carsten der verrückte Hund riskierte es als 1. auf Slicks raus zu gehen. Für einige Runden war er tatsächlich der einzige Fahrer draußen. (Foto von Carsten) Mir war das tatsächlich zu heiss - neue, unbekannte Strecke und Mischbedingungen waren nicht wirklich das warum ich nach Spanien gefahren bin. Zumal ich ja noch mindestens 3-4 Tage fahren wollte. Als die Bedingungen dann besser wurden fuhr ich nochmal für 3-4 Runden aus und im Anschluss folgte der letzte Turn des Tages. Tatsächlich war es ein ungewohntes Gefühl nach der Saisonpause auf einer neuen Strecke zu starten und 9 Runden waren dann doch zu wenig, um eine richtige Aussage treffen zu können. Die Strecke war geil, keine Frage - aber tatsächlich auch nicht so einfach und easy. Klar man weiß wo es lang geht - aber wo alle Punkte sind, benötigt doch etwas an Fahrzeit. DIe berühmt berüchtigte Gegengerade ist natürlich geil für unsere Ducatis. Das erste Mal "---" auf dem Tacho sehen, doch es ist wesentlich unspektakulärer als auf anderen Strecken. Man fühlt sich fast wie auf einer Autobahn und kann die Zeit tatsächlich etwas zum entspannen nutzen. Tag 2 startete leider genauso unerfreulich wie Tag1. Das gibts doch nicht - sind wir deswegen nach Spanien gefahren? Es war echt arschkalt. Teilweise war das Wasser in den Pfützen noch gefroren. Die ersten Turns bei 4-5c waren mir echt zu kalt. Die Vorderreifen sind alle spätestens auf der Gegengerade bei dem Wind abgekühlt und es gab auch den ein oder anderen Abflug. Immerhin gab es richtig schönes Licht am Morgen, was wir auch erstmal für ein kleines Shooting genutzt haben (noch viel mehr Bilder vorhanden :D) Da in Valencia die Aussichten >20c und Sonnenschein vorhersagten, freute ich mich darauf. Kurz vor dem Mittag ging es dann nochmal für 1 Turn raus - ich konnte bei dem Gefühl vom Vortag anknüpfen und freute mich auf weitere Turns, doch das Regenradar sagte weiterhin immer wieder Regen voraus. Im Turn nach dem Mittag ging es dann hinter einem Yamaha Testpiloten in die Outlap und ich war motiviert...doch als wir oben um den Berg gekommen sind, merkten wir die ersten Tropfen. Es wurden direkt Flaggen geschwenkt und auf einmal schüttete es wirklich in Strömen. Toll mit neuen Slicks den Berg in die CorkScrew und sicher zurück in die Box. Ich fuhr stumpf dem Yamaha Fahrer hinterher (der wird schon wissen was er tut). Ich wusste gar nicht dass man so langsam auf der Rennstrecke fahren kann - wir waren definitiv nicht wie Binder am Red Bull Ring unterwegs Leider blieb das Wetter durchwachsen, Regen, trocken, Wind, Hagel, trocken, Regen... Tja das war es auch schon...14 Runden Aragon hatte ich auf dem Zähler. Definitiv zu wenig um Aussagen über Rundenzeiten (2:10), mein Gefühl oder die Strecke geben zu können. Hier gibt es wohl nur eine Option - Aragon wir sehen uns wieder! Immerhin stieg die Vorfreude auf Valencia riesig, doch dazu mehr im nächsten Beitrag. Bearbeitet 29. März 2024 von ph4n7oM 14 ++
turbostef Geschrieben 29. März 2024 Geschrieben 29. März 2024 Toller Bericht. Ich hatte ja schon über Carsten und andere Leute, die dort waren mitbekommen, dass das Wetter bescheiden war. Das tut mir leid für dich. Den ganzen Stress für 14 Runden. Willkommen im Club 2019 war ich nach über 10 Jahren das erste mal wieder auf einer Rennstrecke (damals mit der 1299 in eben Aragon). Da hatten wir 3 Tage Glück und das Wetter hat gut gepasst. Morgens war es aber auch (zu) kalt. Damals bin ich glaube ich auf eine hohe 2.17 gekommen, wenn ich mich recht erinnern kann. Das war aber wie gesagt nach sehr sehr langer Abstinenz von der Renne OK. Beim 2. Mal Aragon in 2021 hatten wir nicht so viel Glück... Wegen Corona bla bla mussten wir kurzfristig mit dem Transporter hinfahren und wurden dafür dann mit 1,5 Tagen Regen "belohnt". Der erste Tag war aber auch nicht wirklich geil (kalt, dunkle Wolken) usw. Die besten 3 Turns waren am Sonntagnachmittag, wo man eigentlich am liebsten schon nach Hause gefahren wäre, weil es halt doch eine Strecke ist. Das war der erste Termin mit der V4 überhaupt und Probleme mit dem Blipper hatte ich ja auch. Soweit ich mich erinnern kann bin ich aber auch damals nicht unter 2.15 gekommen. Was ich damit sagen will? 1. Wenn du nach 14 Runden in Aragon, beim ersten Mal, bei suboptimalen Wetterbedingungen bereits 2.10 auf der Uhr hast, dann betreibst du einen anderen Sport als ich Respekt 👍 Ich glaube wenn ich mal nicht zu Beginn der Saison in Aragon wäre und das Wetter passt würde ich vermutlich aber auch eine 2.10 schaffen denke ich. Man ist aber halt viel zu selten dort und jetzt kommt Punkt 2 2. Das Wetter in Alcaniz ist m.E. gefährlich im März. Morgens ist es eigentlich immer sehr kalt (gerne 5 Grad), Regenwahrscheinlichkeit ist auch sehr hoch. Im März würde ich da nicht mehr hinfahren ehrlich gesagt. Ich vermute April wäre besser (die Strecke an sich ist natürlich mega) Spanien im Winter ist eine gute Idee aber Aragon liegt in den Bergen und ist zudem deutlich nördlicher als zB Jerez, Portimao (ja ich weiß, das ist in Portugal) usw. Aber in Portimao kann es ja bekanntermaßen auch 3 Tage am Stück regnen... Die Termine im Winter scheinen alle entspannter zu sein. Weniger los, teilweise sieht man Prominenz am trainieren, man entflieht dem Sauwetter in Deutschland usw. Aber eine Schönwettergarantie hat man definitiv nicht leider ++
ph4n7oM Geschrieben 4. April 2024 Autor Geschrieben 4. April 2024 @turbostef Danke schon mal für dein Feedback. Ich habe schon gemerkt, dass ich am Anfang der Saison paar Runden brauche, bevor sich alles wieder normal anfühlt und der Kopf auch wieder mit den Geschwindigkeiten und Abläufen klar kommt. Carsten ist da von einem anderen Kaliber, Eingewöhnungszeit = 0 Nachdem ich letztes Jahr meine Gute aber auch im 4. Turn des Jahres versenkt hatte, wollte ich es sowieso nicht überstürzt angehen. Um aber noch etwas Öl ins Feuer zu gießen, die 2:10 hatte ich natürlich nicht erst nach 14 Runden Ne aber ich hätte tatsächlich einfach gern die Strecke noch besser gelernt - unabhängig von der Zeit erstmal. Krass fand ich ja Meddes, welcher sich die Strecke nicht mal vorher angeschaut hatte und im 1. Turn eine 2:01 fährt. Bezüglich Wetter weiß ich eben auch nicht...mehr als 1x im Jahr bekomme ich solch einen Trip auf keinen Fall hin und da bietet sich März halt irgendwie am Besten an. Hat allerdings tatsächlich den Nachteil wie von dir erwähnt, dass es in Aragon / Alcaniz vor allem Morgens noch sehr kalt sein kann. Bei Hafeneger vor 1,5 Wochen hatten die Leute auf alle Fälle mehr Glück! Thomas von Bikepromotion hatte uns auch erzählt, dass er Portimao aus dem Kalender gestrichen hat, weil aufgrund der Lage am westlichen Festland in Richtung Atlantik die Regenwahrscheinlichkeit einfach zu hoch ist. 2 ++
turbostef Geschrieben 4. April 2024 Geschrieben 4. April 2024 vor 33 Minuten schrieb ph4n7oM: Nachdem ich letztes Jahr meine Gute aber auch im 4. Turn des Jahres versenkt hatte, wollte ich es sowieso nicht überstürzt angehen. Um aber noch etwas Öl ins Feuer zu gießen, die 2:10 hatte ich natürlich nicht erst nach 14 Runden Ne aber ich hätte tatsächlich einfach gern die Strecke noch besser gelernt - unabhängig von der Zeit erstmal. Krass fand ich ja Meddes, welcher sich die Strecke nicht mal vorher angeschaut hatte und im 1. Turn eine 2:01 fährt. Bezüglich Wetter weiß ich eben auch nicht...mehr als 1x im Jahr bekomme ich solch einen Trip auf keinen Fall hin und da bietet sich März halt irgendwie am Besten an. Hat allerdings tatsächlich den Nachteil wie von dir erwähnt, dass es in Aragon / Alcaniz vor allem Morgens noch sehr kalt sein kann. Bei Hafeneger vor 1,5 Wochen hatten die Leute auf alle Fälle mehr Glück! Thomas von Bikepromotion hatte uns auch erzählt, dass er Portimao aus dem Kalender gestrichen hat, weil aufgrund der Lage am westlichen Festland in Richtung Atlantik die Regenwahrscheinlichkeit einfach zu hoch ist. Drecksack Mittlerweile kann ich meine Rundenzeiten recht gut einschätzen und eine 2:10 sollte ich eigentlich schaffen. Obwohl ich bisher noch nicht mal nah dran war 2019 die ersten Rennstreckenkilometer nach über 10 Jahren mit der 1299, die ich zu diesem Zeitpunkt keine 1000 Kilometer auf der Straße gefahren bin (noch dazu mit für mich viel zu hohen Rasten). und 2021 die ersten Meter mit der V4..... Leute, die unter normalen Umständen niemals 10 Sekunden schneller sind als ich fahren da auch 2.05er Zeiten. Insofern ist eine 2:10 tatsächlich für mich machbar. Ich müsste da vielleicht eher mal zum Saisonende hin. Ich vermute mal, dass das Wetter im Oktober zum Beispiel dort besser ist als im März. Ende der Saison wäre eh besser denke ich. Da ist man schon eingeschossen. Portimao kann der liebe @9to10 ein Lied von singen. Hingeflogen und dann 3 Tage Regen Die Strecke ist aber wirklich geil, hochmodern, schöne Auslaufzonen, alles hochprofessionell usw. Was mir dort nicht gefällt ist das Drumherum. Nur Air B'nB's, kaum bis gar keine Hotels, schlecht zu erreichen per Flieger, Essen in den umliegenden Restaurants fand ich jetzt auch nicht so prickelnd und in Alcaniz klappen sie die Bürgersteige gar nicht erst auf Tote Hose ist eine maßlose Untertreibung Rehm ist am 23.10 dort...Ich überlege noch ....Aber 1 Woche später bin ich in Mugello.... Der Meddes ist mittlerweile richtig schnell geworden. Aber der ist mittlerweile ja als Lizenzfahrer zu sehen. Wenn ich sehe, was der alles aufgefahren bekommt mit Mechaniker usw. Das ist schon mindestens Semi-professionell 1 ++
9to10 Geschrieben 5. April 2024 Geschrieben 5. April 2024 vor 22 Stunden schrieb turbostef: Portimao kann der liebe @9to10 ein Lied von singen. Hingeflogen und dann 3 Tage Regen Ja aber auch schon hingeflogen und 3 Tage schönes Wetter gehabt - so wie nächsten Montag - Mittwoch wohl auch wieder 1 ++
Dafrange Geschrieben 5. April 2024 Geschrieben 5. April 2024 vor 23 Stunden schrieb turbostef: Der Meddes ist mittlerweile richtig schnell geworden. Aber der ist mittlerweile ja als Lizenzfahrer zu sehen. Wenn ich sehe, was der alles aufgefahren bekommt mit Mechaniker usw. Das ist schon mindestens Semi-professionell jaja der Meddes... Ich find ihn sehr sympathisch und kenne ihn sogar noch persönlich von früher als er mit seiner alten Honda noch auf einem Rad durch die Fränkische geheizt ist. Damals konnte er noch kaum Kurven fahren. Schon heftig zu sehen wie fix der Junge mittlerweile ist! ++
turbostef Geschrieben 5. April 2024 Geschrieben 5. April 2024 vor einer Stunde schrieb 9to10: Ja aber auch schon hingeflogen und 3 Tage schönes Wetter gehabt - so wie nächsten Montag - Mittwoch wohl auch wieder Na dann wünsche ich dir bestes Wetter und viel Spaß Und oben bleiben ++
turbostef Geschrieben 5. April 2024 Geschrieben 5. April 2024 vor 16 Minuten schrieb Dafrange: jaja der Meddes... Ich find ihn sehr sympathisch und kenne ihn sogar noch persönlich von früher als er mit seiner alten Honda noch auf einem Rad durch die Fränkische geheizt ist. Damals konnte er noch kaum Kurven fahren. Schon heftig zu sehen wie fix der Junge mittlerweile ist! Wenn man jung ist, viel fährt und auch noch professionell betreut wird (und dazu offensichtlich nicht ganz talentlos ist), dann ist das eine logische Konsequent, dass man irgendwann deutlich schneller wird. Kann man ja im Kleinen bei sich selber beobachten. Wenn man 6-8 mal im Jahr auf der Renne ist, dann wird man ja auch schneller 1 ++
9to10 Geschrieben 5. April 2024 Geschrieben 5. April 2024 vor 7 Minuten schrieb turbostef: Na dann wünsche ich dir bestes Wetter und viel Spaß Und oben bleiben Danke. Schauen wir mal. Eigentlich ziemlich safe die Strecke. Auslauf a la Pecco Ende Start-Ziel hab ich schon getestet. Am heikelsten noch die Kurve 5 aber sonst passt das. Scheint nicht so sehr voll zu sein. rehm hat von 4 auf 3 Gruppen umgestellt. Hört sich schon nach Stress an 🙂 ++
UXO Geschrieben 7. April 2024 Geschrieben 7. April 2024 oben bleiben, das Krankenhaus is dort nicht so pralle 🙂 ++
ph4n7oM Geschrieben 23. April 2024 Autor Geschrieben 23. April 2024 (bearbeitet) 2. Event 2024 - Viva Espana / Circuit Ricardo Tormo (Valencia) Wir ließen das schlechte Winter hinter uns und es ging auf nach Valencia. Uns erwarteten 3 Tage blauer Himmel, Sonnenschein von morgens bis Abends und bis zu 22 Grad. Schon am freien Tag der Überfahrt genossen wir das Wetter mit einem Bier in der Hand am Strand und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Die Ankunft am Circuit Ricardo Tormo war schon mal eine ganz andere Nummer als Aragon. Hier liegt der MotoGP WM Flair einfach in der Luft...was für eine Anlage, Stadionatmosphäre mit Gänsehautgarantie. Irgendwann muss ich mir das Finale vor Ort wohl auch mal geben. Wir bezogen am Abend ganz entspannt unsere Boxen und hatten diesmal eine perfekt angenehme Atmosphäre. Da bereits alles vorbereitet war konnten wir direkt den spanischen Sonnenuntergang für ein kleines Shooting unserer italienischen Bellas nutzen. Nachdem ich mir ja in Aragon bei sagenhaften 14 Runden schon meinen Winterrost abgefahren hatte, brauchte ich ja in Valencia quasi keine Aufwärmphase mehr. Es ging also raus in den 1. Turn - die Bedingungen waren perfekt, man musste sich keine Gedanken über Temperaturen oder ähnliches machen. Die Strecke war komplett neu für mich und natürlich wusste ich von Youtube Videos oder MotoGP auf der PS5 wo es lang geht. Doch jedes Mal wenn ich an eine neue Strecke komme fühlt es sich auf dem Motorrad komplett anders an. Die Kurven wirken einfach immer alle viel enger als gedacht Ich kenne also mein Gefühl: Nach dem 1. Turn fühlt sich eine neue Strecke immer komisch an, der 2. ist schon besser und nach dem 3. kann ich eigentlich eine ehrliche Einschätzung geben, ob mir der Track gefällt oder nicht. Doch nach dem 1. Turn stand schon mal eine 1:48 auf dem Zettel, ich war zufrieden. Da wir 3 Tage Zeit hatten lies ich es entspannt angehen - Strecke/Linie lernen und nicht auf Krampf fahren und was soll ich sagen: Die Strecke ist geil, ich mag das Layout, finde es flüssig zu fahren, an der ein oder anderen Stelle aber auch herausfordernd. Und das obwohl mir Rechtskurven deutlich besser liegen als Linkskurven und wenn ich mich nicht verzählt habe, gibt es davon in Valencia irgendwie deutlich weniger. Den Tag beendete ich dann mir einer tiefen 1:45. Tag 1 ging zu Ende, unser Grill wurde hochgeheizt. Es gab verschiedene spanische Wurstspezialitäten und dazu frische Baguettes mit feinstem spanischen Schinken. Wenn ich daran denke läuft mir noch immer das Wasser im Mund zusammen. Tag 2 der Wecker klingelte, ich machte die Schiebetür des Crafters auf und mir schien die Sonne direkt ins Gesicht...geil! Nachdem wir am Abend vorher noch mit den Rollern um die Strecke gedüst sind und dabei fast eine neue Bestzeit in den Asphalt gebrannt hätten, probierte ich doch noch das ein oder Andere bei der Linienwahl. Generell muss man aber schon sagen, dass das Niveau bei Bikepromotion schon echt brutal war. Obwohl noch keine offiziellen Tests stattfanden, waren schon einige EWC Fahrer, 600er IDM Jungs und andere Raketen am Start. Wie die teilweise überholen und quer in die Kurve stechen ist einfach brutal. Da kann man nur zusehen uns staunen. @*1098s* Carsten war an diesem Tag auf Mission - die 40 sollte fallen. Doch irgendwie lag es in der Luft...entweder geht das Ganze gut oder... ...naja ihr kennt ja die Story. Ich komme auf die Links angeflogen, Gelbe Flaggen, biege ein und sehe im Kies eine rote Maschine, drehe mich nochmal kurz um und sehe die neongelbe Startnummer vorn drauf. Da wusste ich was los war, doch Carsten habe ich schon nicht mehr gesehen. Ich bin dann direkt in die Box raus, da ich irgendwie nicht weiter fahren wollte/konnte wenn man nicht weiß wie es einem Racingbuddy geht. Doch als ich Carsten auf dem Schandkarren schon wieder Späße machen sah wusste ich das alles gut war. 🙂 Am Ende von Tag 2 stand dann eine 1:44,2 auf der Uhr. Nicht weltbewegend gut, aber ohne Druck gefahren (ich wollte schließlich heile wieder nach Hause kommen und nach Carsten hatte es direkt im Turn danach noch einen anderen Kumpel von uns erwischt...). Tag 3: Carsten ist ausgezogen und endlich war Platz für die richtig schnellen Jungs bei uns in der Box. Das ganze Fahrerlager war voller LKWs, überall bezogen die IDM Teams ihre Boxen und bauten ihre ganze Technik auf. Bei uns kam dann ein 26 Jähriger Brite mit seiner schwarzen R6 mit sehr spartanischer Ausrüstung in die Box. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus dass es Kyle Ryde aus der BSB war, welcher komplett alleine auf SpanienTrainingstour war und noch nicht mal ein Wasser dabei hatte Mega cooler und offener Typ und es hat einfach Bock gemacht den richtig schnellen Jungs von der Boxenmauer aus zuzusehen. Nach dem Mittag hatten wir noch 2 Turns und ich bekam das Angebot den neuen Michelin Power Slick hinten zu testen. Also gab es vorn auch nochmal ein neues Vorderrad und es ging mit einem frischen Satz nochmal raus. Jetzt hätte ich tatsächlich gern nochmal eine Zeit gesetzt und versucht die Performance der neuen Reifen auszunutzen. Doch nach kurzer Zeit merkte ich nach dem Einlenken leicht auf der Bremse und auch in der Stützgasphase eine starke Unruhe / Vibration im Mopped. So als wär ein Reifen nicht gewuchtet. Direkt raus und nachgeschaut was los ist. Alle Schrauben waren fest, Kette war vllt. etwas locker - also nochmal nachgespannt und wieder raus - aber das war es nicht. Da ich hinten eine Leihfelge drauf hatte, welche frisch gerichtet war - tauschte ich im nächsten Schritt erstmal das Hinterrad, da das vordere mein Eigenes war und ich die Probleme bisher noch nicht hatte und es war gewuchtet. Letzter Turn des Tages und des kompletten Events. Letzter Versuch, doch das Problem blieb - es musste also das Vorderrad sein, doch das konnte ich nun nicht mehr testen. Die letzten 2 Turns waren also leider für die Katz, aber egal. Das erste Kombievent des Jahres / mein 1. Spanientrip war dennoch ein kompletter Erfolg. Noch immer voller Endorphine plant man gedanklich schon das nächste Jahr. Da wir am Abend noch unsere Box leer räumen mussten und nicht vollbepackt im Auto pennen konnten, wollten wir erstmal Strecke machen. So weit uns die Füße tragen war das Motto. Long Story short wir sind durchgefahren: Ich bin ca 1.500 km gefahren, mein Kumpel 600km und hat viel geschlafen. Nach 19h Fahrzeit waren wir wieder back@home. War gar nicht so schlimm So...doch einen Nachteil hat Spanien im Winter. Man ist wieder mitten drin in der Sucht und kann das nächste Event kaum abwarten. Zum Glück ist es nächste Woche wieder soweit und wir sehen uns zu Zünd in den Mai in Oschersleben. Aber glaubt mir, es waren harte 1,5 Monate Bearbeitet 29. Mai 2024 von ph4n7oM 14 ++
ph4n7oM Geschrieben 29. Mai 2024 Autor Geschrieben 29. Mai 2024 3. Event 2024 - Zünd in den Mai - Hallo Motorsport Arena Oschersleben Wir schreiben den 2. & 3.05. und traditionell läuten wir die Saison auf unserer Heimstrecke in OSL ein. Nun ist das Event schon ein paar Tage her und ich bin euch noch einen kleinen Bericht schuldig. Wir hatten uns dieses Jahr ja bereits in Spanien eingefahren, für viele war es jedoch das 1. Event des Jahres. Das Wetter hätte nicht besser sein können und vielleicht war das auch ein Problem für die vielen Zwischenfälle. Den Vormittag an Tag 1 konnte man komplett vergessen. Ein Abbruch jagte den Nächsten. Alleinunfälle, aber auch mehrere Kollegen die sich gegenseitig abgeräumt haben. Hubschraubereinsatz, belegtes Medical Center...es war absolut der Wurm drin. Zum Eingrooven fuhr ich am Vormittag noch einen abgefahrenen Bridgestone V02 NS Soft hinten und vorn einen neuen K1. Was mir bereits in Valencia auffiel: Die alten V02 konnte man hinten fahren bis kein Indikator mehr da war. Die Performance blieb auf einem gleichbleibenden Niveau. Die neue Dimension & Generation verliert jedoch deutlich an Performance, wobei noch immer ordentlich Gummi auf dem Reifen ist. Ich bin den Reifen tatsächlich fast 2 Tage gefahren. Rein optisch ging der Reifen noch immer...aber das Ding rutschte nur noch aus jeder Ecke heraus. Die alten waren nach 1,5 Tagen fertig. Pünktlich zur Mittagspause gab es dann auch eine neue Pelle hinten, was ich auch direkt beim Angasen nutzen wollte. Die Gruppen waren gut gefüllt. Freie Runden mussten sich erkämpft werden, ich konnte meine 1 Chance jedoch nutzen und direkt eine 1:32 fahren. Ich war wieder auf meinem Vorjahres-Niveau was mich glücklich stimmte. Mehr ging nicht, das war aber auch okay. Am Nachmittag von Tag 2 stand dann ein 100min Endurance an. Gemeinsam mit Carsten (@*1098s*) belegte unsere Box P1 & P2 in der Startaufstellung. Ich fuhr das Rennen jedoch gemeinsam mit @rickenracer einfach als zusätzliche Fahrzeit. Bis kurz vor Rennstart war ich jedoch unentschlossen und wollte eigentlich nicht fahren. 1,5 Tage und mein Rücken machte mir zu schaffen. Leider hat vor ein paar Monaten eine Bandscheibe hallo gesagt, was sich in eine verkrampfenden Rückenmuskulatur widerspiegelte. Würde ich das Rennen vorn mit starten, würde ich auch pushen was nicht wirklich gut wäre. Daher entschieden wir uns dafür, dass Rene den Start fuhr. Durch Startschwierigkeiten mit Airbag-Weste und Co kamen wir auf P24 heraus. Wir schafften es jedoch das Rennen letztendlich auf P10 zu beenden. Gab zwar kein Pokal aber egal. Die Strafe für das Endurance musste ich dennoch zahlen. Danach ging gar nix mehr...kein Bücken, nix. War wohl die falsche Entscheidung... Vor dem Endurance musste ich noch einen frischen Vorderreifen montieren. Der K1 hat nach 1,5 Tagen aufgegeben und ist komplett aufgerissen. Irgendwie habe ich immer mit weichen Reifenmischungen so meine Probleme. Keine Ahnung warum. Liegt es an meinem Fahrstil...oder doch am Fahrwerk?! Ich hatte nach Rücksprache mit meinem Fahrwerker noch etwas an der Vorspannung und Zugstufe verändert. Jedoch blieb zu wenig Zeit, um einen Effekt am Reifen zu beurteilen. Wir sehen uns in Most (PS: Event bereits beendet - Bericht folgt). 8 ++
ph4n7oM Geschrieben 17. Juni 2024 Autor Geschrieben 17. Juni 2024 (bearbeitet) 4. Event 2024 - Most - Zeit für ein Wiedersehen 2 Jahre musste ich warten um endlich zum Autodrom Most zurückzukehren. Die Vorfreude war riesig. War ich bisher nur 1x in 2022 da und musste letztes Jahr leider krankheitsbedingt absagen. Wir waren Ende Mai beim Hafeneger Endurance Event zusammen mit ungefähr 10 Leuten in 2 Boxen zusammen. Unter anderem Carsten @*1098s*, Rene @rickenracer und die Crew rund um Box 10 waren mit am Start. Das musste ein Fest werden! Der Wetterforecast sah leider echt durchwachsen aus. Jeden Tag Regen / Gewitter, aber positiv denken und das Beste daraus machen. Da ich die Wochen nach Oschersleben beim Endurance leider starke Probleme mit meinem Rücken hatte, war für mich klar: Dieses Mal definitiv kein Endurance, sondern einfach lockeres Freies Fahren. Freitag Morgen: Die Sonne lacht und wir konnten trocken in die ersten Turns starten. Ich wusste immerhin noch wo es lang ging, kannte meine Punkte. Der "Zustand" der Strecke war an dem Tag leider etwas semi. Sehr viele lange Bindemittelspuren auf der Ideallinie was zumindest nicht förderlich für das Vertrauen war. Nach 3 Runden war der 1. Turn leider schon vorbei - Rot / Abbruch. Immerhin 1:47 nach 3 Runden. Der 2. Turn wurde schon nach 2 Runden abgebrochen und erst der 3. Turn vor dem Mittag konnte komplett gefahren werden, allerdings unter 2 Gelbphasen - 1:46. Der Vormittag startete also sehr verrückt mit echt vielen Vorfällen. Das Gripniveau hätte meines Erachtens nach tatsächlich besser sein können. Leider hatte es auch einen Boxenkollegen von uns Ausgang in der Schikane erwischt. Pünktlich zur Mittagspause setzte der Regen ein. Somit blieb genug Zeit für dumme Boxengespräche und MotoGP. Die Strecke trocknete noch einmal ab, so dass wir als schnellste Gruppe noch 1 Turn fahren konnte. Curbs mussten ausgelassen werden, ein paar nasse Flecken, aber immerhin hatte es für eine 1:45 gereicht. Pünktlich nach unserem Turn kehrte der Regen zurück und beendete unseren 1. Tag. Leider wenig Fahrzeit mit vielen Unterbrechungen, so dass der Fluss noch etwas gefehlt hat. Am 2. Tag gab es für mich noch 4 Turns bis zum Endurance, welches ich dann als Teammanager begleitete. Die Bedingungen waren deutlich besser: Wetter top und die Strecke machte auch einen besseren Eindruck. Ich fuhr weiterhin ganz entspannt für mich ohne Druck und ohne live Rundenzeitanzeige. Am Ende von Turn 4 reichte es für eine ganz entspannte 1:43 ohne auf Druck zu fahren. Tag 3 startete dann mit einem Langschläferfrühstück. Im Endurance am Abend hatte es natürlich nochmal geregnet und die Strecke konnte über Nacht leider nicht vollständig abtrocknen. Da es für uns bereits nach der Mittagspause nach Hause gehen musste, blieben mir also nur noch 2 Turns, in welchen ich immerhin nochmal eine 1:42 fahren konnte. Dennoch war ich knapp 1s weg von meiner PB. War ich damit zufrieden? In dem Moment auf jedenfall. Als ich die 42 nach meinem Turn sah war ich happy. Dennoch traue ich mir in Most auf alle Fälle deutlich mehr zu - in Richtung 40 muss eig. für drin sein. Mir fehlte bei dem Event eindeutig die Fahrzeit und auch die notwendige Konsequenz. Vielleicht bin ich dann doch teils zu locker gefahren. Überall ein wenig mehr Vollgas und schwups lande ich bei meiner Zielzeit Fazit: Geile, flüssige Strecke und wir sollten diese vielleicht auch 2x im Jahr in unseren Kalender integrieren. Insgesamt waren es auf alle Fälle super tolle, lustige Tage mit extrem coolen Leuten. Ich war auch noch nie bei einem Event wo ich mehr Leute kannte, da mir eine bekannte Nase nach der Anderen noch über den Weg gelaufen ist. PS: Der neue Streckenfotograf war leider eine Katastrophe. Zum Glück hatten wir unsere Eigenen dabei 😃 Bearbeitet 17. Juni 2024 von ph4n7oM 6 ++
Cokezero Geschrieben 18. Juni 2024 Geschrieben 18. Juni 2024 Schöner Bericht! Das Video bei YT habe ich auch schon gesehen. Tut mir leid wegen des Regens. Aber das Wetter kann man leider nicht beeinflussen. Wir sehen uns dann im September in OSL. 1 ++
ph4n7oM Geschrieben 18. Juni 2024 Autor Geschrieben 18. Juni 2024 @Cokezero Danke dir Ralf. Nein alles gut - hätte auch schlimmer kommen können 🙂 Das positive Gefühl überwiegt und schwingt mit Sicherheit immer noch nach. Tolle Tage, schöne Runden auf einer tollen Strecke. Cool dass wir uns in OSL dann sehen - bin gespannt was bis dahin geht 🙂 1 ++
rickenracer Geschrieben 18. Juni 2024 Geschrieben 18. Juni 2024 Bei den Wettervorhersagen, haben wir doch das beste aus dem Wochenende herausrausgeholt 😇 war doch ein Mega-Wiedersehen mit Most 🔥❤️ Ich freu mich schon auf Brünn 💪👍 1 ++
ph4n7oM Geschrieben 20. August 2024 Autor Geschrieben 20. August 2024 5. Event - Poznan - Unwetter & Time Attack Wir haben Anfang Juni und direkt 1 Woche nach Most ging es mal wieder nach Polen. (Ja ich weiß, irgendwie hänge ich mit meinen Berichten gerade etwas hinterher) 1x im Jahr ist die Strecke für uns eig. Pflicht. Das Layout gefällt mir extrem gut, die Atmosphäre ist meist sehr locker. Viel Fahrzeit & Platz auf der Strecke ohne groß Unterbrechungen, gutes Essen und Bier. Schon auf der Anreise klingelte mein Handy und meldete Unwetter in der Region. Kaum angekommen mussten gab es erstmal eine kleine Wasserdurchfahrt auf der Zufahrt. Der Aufbau musste erstmal warten, das Wasser stand zentimeterhoch im Fahrerlager und noch viel höher in der Boxengasse. Okay...dann gabs halt erstmal ein Bier. Bei der Fahrerbesprechung am nächsten Morgen gab es dann die Info, dass an einigen Stellen auf der Strecke Schlamm / Dreck vom Unwetter vorhanden war, welcher auf die Strecke gespühlt wurde. Da das Ganze noch nass war, konnte die Reinigung nicht so erfolgreich durchgeführt werden wie vielleicht gewünscht. Turn 1 ich fuhr mal raus und schaute mir das Ganze mal an. Es war schlicht unfahrbahr. Ich erkannte mein Mopped kaum wieder und dachte schon es wäre irgendwas kaputt, es fuhr überhaupt nicht. Ich fuhr raus und direkt wieder rein - so bringt das gar nix. Wir mussten schlicht abwarten bis der Mist getrocknet war und die Streckenposten mit den Reinigungen fortfahren konnte. Bis dahin hieß es abwarten und erstmal nen Käffchen. Am Nachmittag sah das Ganze schon deutlich besser aus. Die Strecke war endlich fahrbahr. Klar es gab noch einige Stellen, aber der Grip wurde immer besser und besser. Diesmal fuhr ich einen Bridgestone Medium am Hinterrad und war mega happy. Der Asphalt in Poznan ist sehr rau und der Reifen funktionierte einfach perfekt ohne groß Aufregung. Am Ende vom Tag stand dann nach knapp 3 Turns schon eine 1:40 auf der Uhr (trotz der Bedingungen). Tag 2 fing direkt an wie Tag 1 aufgehört hatte. Ich war gut drauf und das Feeling passte. Mit abgefahrenen Reifen konnte ich einige 39er Zeiten fahren. Um hier nochmal drauf zu legen, brauchte ich jedoch einen neuen Hinterreifen. Der alte hatte gute 9 Turns insgesamt gesehen (war noch aus Most). Da in Polen nur Rennen mit Rennlizenz gefahren werden dürfen, hat Motomonster eine TimeAttack auf dem Zeitplan. 3 Turns und die schnellste Zeit zählt. Quasi wie ein Quali. Ich fand das Modell sehr cool, da man direkt einen Umschwung merkte: Jeder wollte eine Zeit setzen und einige hingen sich an mich hinten dran. Mein Ziel war klar: die 38 muss fallen...also Vollgas und den neuen Reifen nutzen. "Leider" kamen nur tiefe 39er Zeiten dabei heraus - 39,1 und damit eine neue PB. Das Problem war jedoch, dass mittlerweile mein Vorderrad abbaute - ich konnte die Linien nicht mehr halten. Es fühlte sich quasi so an als hätte das neue Hinterrad zuviel Performance für das alte Vorderrad. Also gab es für den letzten Turn / die letzte Chance nochmal einen neuen Vorderreifen (K2). Ich rollte zur Boxenausfahrt - die Ampel war noch rot und es standen schon einige Fahrer. Ich brauchte freie Strecke für mein Vorhaben, also fuhr ich vor und drängelte mich rein. Rutzl (Inhaber von MM) lies mich vor. Ein Vorteil war, dass wir 2-3 Minuten warten mussten. Damit hatte ich ca. 2 freie Runden bis ich wieder in Verkehr komme. Meine 1. fliegende Runde fing sehr gut an, doch nach der 1. Links sah ich gelbe Flaggen. Direkt in der Outlap hatte sich mein 1. Verfolger lang gemacht. Da es schlecht einsehbar war und ich nicht wusste was los ist nahm ich etwas Speed raus...dennoch lief der Rest der Runde perfekt. Runde 2 war dann wieder freigegeben und ich brannte nochmal eine für mich perfekte Runde in den Asphalt. Das Feeling mit dem neuen VR war einfach Überragend. Solch einen riesen Unterschied hatte ich gefühlt noch nie gespürt. Nach den beiden Runden lief ich direkt wieder auf andere Fahrer auf und ich hatte meine Chance - ich fuhr raus und mein Gefühl sagte mir: Entweder waren es jetzt die 2 Runden oder eben nicht. Da ich noch immer ohne Laptimer-Anzeige (nur mit Racebox Standalone Aufzeichnung) fuhr, hatte ich keine Referenz. Doch der Blick in die Zeitenliste bestätigte mir eine 1:38,5 in Runde 1 und eine 1:38,3 in Runde 2. Kombiniert ohne die Gelbe Flagge hätte es tatsächlich für eine 38,0 gereicht. Ich war so happy. Damit holte ich P1 in der Wertung. Endlich war der Knoten mal wieder geplatzt und ich konnte mich verbessern. Der kurze Abstand zu Most machte sich deutlich positiv bemerkbar. Den Abend liesen wir dann mit ein paar Bierchen und ner flotten Rollerrunde um den Kurs ausklingen. Tag 3 fuhren wir dann noch 3 Turns und packten anschließend unsere Sachen, schließlich galt es noch ca. 6h Heimfahrt anzutreten. Mir gefällt die Strecke noch immer sehr gut und tatsächlich macht sie noch mehr Bock je schneller man wird. Irgendwie hat es sich noch flüssiger angefühlt. Einziger Nachteil ist die Lautstärkenbeschränkung. Mit meiner Nelson Anlage kein Problem, für meine anderen Kumpels mit Termi und Akra an den 1299 allerdings leider schon. Ob wir uns 2025 wiedersehen? We will see... 7 ++
Cokezero Geschrieben 3. September 2024 Geschrieben 3. September 2024 Dann warten wir doch mal auf das Wochenende in Oschersleben... 1 ++
ph4n7oM Geschrieben 3. September 2024 Autor Geschrieben 3. September 2024 6. Event - Oschersleben - 32c und PB Oschersleben ist ein gutes Stichwort @Cokezero! Anfang Juli ging es wieder für 2 Tage ins Wohnzimmer der Motorsportarena zusammen mit den Jungs von Box10. Falls ihr also Bock habt, findet ihr auch genug Videomaterial bei Floridermotoloft und Daniel Fox auf Youtube von dem Event. Im folgenden Video gibt es auch einige Fahrszenen mit mir. Nach dem Poznan so erfolgreich verlaufen ist und ich gefühlt einen Schritt in die richtige Richtung gemacht habe, ging ich hochmotiviert an den Start meine PB anzugreifen. Wir waren mit Hafeneger unterwegs, viel Trainingszeit, keine Rennen. Tag 1: Langsam einrollen und Gefühl aufbauen. Ich hatte mir für den Tagesstart einen 6 Turn alten Bridgestone Soft hinten draufgeschnalzt (3 Turns sollten noch gehen). Ich biege auf SZ ein...2 Fahrer vor mir, links und rechts und in der Mitte seh ich etwas fliegen. Sah bei der Geschwindigkeit aus wie ein Aufkleber oder so etwas in der Art und ich dachte mir nicht viel. Doch auf einmal schaute ich aufs Dash und mir baumelten 2 Füße entgegen. Leider hatte ich einen Vogel erwischt, welcher genau zwischen Kanzel und Scheibe steckte. Leider extrem ekelig und ich hatte erstmal gut zu tun alles wieder sauber zu bekommen. (RIP) Insgesamt konnte ich mit dem alten Reifen dann am Vormittag noch locker ohne Druck 33er Zeiten fahren. Für den Nachmittag gab es dann neue Pellen, doch wie immer ist es das Problem freie Runden zu bekommen. Obwohl ich auf der ganzen SZ keine Fahrer vor mir hatte, lief ich am Ende der Runde auf. Die Unterschiede waren enorm. Ab und an hatte ich dann doch Glück und ich konnte tatsächlich eine neue PB von 1:31,4 fahren. (vorher 1:32,1) Ich konnte also auf den Fortschritten aus Poznan aufbauen und das Ganze auch mit nach Oschersleben nehmen. Ich war mega happy und zufrieden und das Geile: Ich konnte die 31er Zeiten reproduzieren und nicht nur einmalig abrufen. Ich denke weiterhin, dass ich aktuell am Kurvenausgang die Zeit hole und einfach konsequenter ans Gas gehe. Leider stieg auch gegen Mittag meine Racebox Mini S aus und war nicht mehr erreichbar, so dass ich vom 2. Teil Tag1 keine Daten mehr habe. Was das Problem war - keine Ahnung. Da die Racebox keinen Schalter hat, gibt es laut Handbuch nur die Möglichkeit 1 Tag zu warten und tatsächlich hat die Ruhe der Racebox gut getan 🙂 Am Abend gönnten wir uns dann ein paar Bierchen und schlossen den Tag mit netten Benzingesprächen in der Boxengasse ab. Spaß ist mit der Truppe garantiert und wir hatten einfach eine mega geile Zeit. Tag2: Die Temperaturen waren heftig...war es am Vortag schon 30c, sollte es heute nochmal etwas wärmer werden. Uns erwarteten 32c Luft und ca. 55c Asphalt. An meiner Reifenkombi habe ich aber nichts geändert: Vorn Metzler K2 und Hinten BS Soft funktionierten weiterhin perfekt. Da ich mein Eventziel bereits erreicht hatte, nutzte ich die Chance und fuhr in einigen Turns für die Jungs ein bisschen vor. Linie zeigen, was auch extrem viel Spaß bringt, vor allem wenn man andere Leute zu eigenen PBs ziehen kann. Umso erstaunlicher finde ich es, wie entspannt man selbst fährt, wenn man nur wenige Sekunden langsamer als sein eigenes Tempo unterwegs ist. Nachmittags bei der Hitze wurde die Strecke leerer und ich nutzte nochmal die Chance für einen neuen Angriff. Mal schauen was geht: Es folgten 2 freie Runden mit 1:31,3 und 1:31,1 - also nochmal eine Verbesserung. Optimal wär sogar die 30 drin gewesen. Auf der einen Seite natürlich mega geil und etwas ärgerlich, auch wenn es nur wenige Zehntel sind...aber genau darum geht es ja in unserem Hobby 1 Chance habe ich dieses Jahr noch in Oschersleben - mal schauen ob da noch etwas geht. Motivation ist da - soviel ist sicher :) 12 ++
ph4n7oM Geschrieben 8. Oktober 2024 Autor Geschrieben 8. Oktober 2024 (bearbeitet) 7. Event - Brno, Grip oder Hitze was ist das größere Problem? Wir schreiben Mitte August und wir haben die 9h Autofahrt für die wunderschöne Strecke auf uns genommen und sind pünktlich zum Einlass am Autodrom Brno angekommen. Schon am Ankunftstag waren die Temperaturen weit über 30c. So macht das Aufbauen natürlich Spaß und innerhalb von Sekunden ist man komplett durchgeschwitzt. Wir waren mit FR Performance vor Ort und das Fahrerlager war leer. Ich glaube insgesamt waren gerade mal etwas über 120 Teilnehmer vor Ort. Irgendwie erschreckend, weil es sich beim besten Willen nicht rechnen kann. Auf der anderen Seite natürlich erfreulich, da man eine freie Strecke haben sollte. Tag 1 Für den Freitag waren 35-37c angekündigt, was einfach brutal zum Motorradfahren ist. Schon 8:15Uhr bei einem Kaffee am Bistro standen 30c auf dem Tacho. Na das kann ja etwas werden... Aufgrund des Asphalts kannte ich immer eher weiche Mischungen am Vorderrad. Doch bei den Temperaturen wollte ich keinen SC1 / K1 fahren. Erfahrungsberichte für SC2 / K2 habe ich nicht wirklich gefunden. Generell fahre ich sowieso lieber die stabilere Mischung und komm damit extrem gut zurecht. Warum war ich mir unsicher? Weil im Vorjahr und bei immer mehr Berichten auch von Stürzen übers Vorderrad die Rede war. Aber was solls, man wird ja nicht direkt auf der Nase liegen. Also probieren geht über studieren. Zu Oschersleben war etwas über 1 Monat Pause, aber ich nahm das gute Gefühl mit. 1. Turn 2:13 hoch. Die Reifen funktionierten perfekt. Hinten hatte ich noch einen abgefahrenen V02 Soft, welcher den Vormittag noch mitmachen sollte. Dennoch muss man sich tatsächlich erstmal an den Grip der Strecke gewöhnen. Das Heck kommt ziemlich schnell, oft schon bei minimal mehr als Gasanlegen. So konsequent wie beispielsweise in Oschersleben konnt ich die ganze Zeit nicht ans Gas gehen. Man muss einfach mit mehr Köpfchen / Gefühl fürs Hinterrad fahren, dann geht das schon. Ich pendelte mich dann über den Tag bei konstanten 2:11er Zeiten ein. Die Bedingungen an dem Tag mit den Streckentemperaturen 55-60c waren natürlich krass. Die Strecke war übrigens teilweise so leer, dass ich sowohl vor als auch hinter mir niemanden sah. Ich dachte schon ich bin alleine und man mich vergessen rauszuwinken. Einerseits geil zum Fahren, aber irgendwie war es auch ein komisches Gefühl Am Nachmittag rutschte mir dann kurz das Herz in die Hose...Eingang SZ war ich genau hinter einer gelben WSBK V4 Pani (der Kollege fährt den FR Performance Cup damit) und er ist im Training auch nur 2:11 gefahren. Ich feuerte gemeinsam mit ihm raus und war wirklich direkt hinter ihm, allerdings etwas versetzt zur Sicherheit (allerdings nach links), da ich nicht erwartete auf der Gerade vorbei fahren zu können Auf einmal hob er die Hand und zog links rüber (was auch immer nicht er für ein Problem hatte), aber auf einmal stand er für mich förmlich und ich kam nicht mehr nach rechts. Ich sah mich wirklich Vollspeed in die WSBK Pani reinknallen. Ich schaffte es dann gerade so neben seinem Hinterrad mit ca 0,0001mm Platz zum Rasen den Crash zu vermeiden. Ich mein er hat alles richtig gemacht...aber holy moly An dem Tag fand dann noch ein Endurance statt, aber das kniffen wir uns. Bei den Temperaturen ist das Qual für Mensch & Maschine. Ich mein wozu...da hab ich eher mit nem kühlen Bier in der Hand zugeschaut. Tag 2 Das Sprint Rennen stand an 15min + 2 Runden. Die Temperaturen waren nur etwas erträglicher als am Vortag...immerhin nur so 32c. Ich startete im SBK 1 Rennen von P5. Das Rennen wird gemeinsam mit den CUP Fahrern gefahren und auch gewertet. Den Start habe ich dann ordentlich verkackt...meine Kupplung machte nicht mehr richtig mit. Rupfen beim Anfahren, allerdings keinerlei Probleme während der Fahrt. Dadurch fiel ich kurzzeitig auf P7. Schon in Kurve 3 verabschiedete sich allerdings schon der erste Überambitionierte Kollege. Ich versuchte ruhig zu bleiben und in den Flow zu kommen. Langsam merkte ich, dass ich schneller konnte als die Fahrer vor mir und fuhr immer wieder ran. Mit den Überholmannövern fuhr ich konstant 2:11 und 2:10er Runden. Am Ende wurde es dann sogar P3, aber ich war absolut K.O. Bei den Temperaturen reichte mir die Distanz Am Nachmittagsturn konnte ich die 2:10er Zeiten im freien Fahren dann auch nochmal reproduzieren und so endete ein echt perfekter Tag. Tag 3 Es hatte morgens etwas geregnet. Die Strecke war feucht, trocknete aber relativ schnell ab. Ich wagte morgens eine erste Sichtungsrunde, entschied aber dass es keinen Sinn machte. Das Risiko war mir zu hoch....überall nasse Flecken, warum jetzt die Karre am letzten Tag in den Dreck werfen. Mittags stand auch nochmal ein 2. Rennen an, allerdings bin ich dieses nicht mehr mitgefahren (zum Glück). Als ich meinen Reifenwärmer abzog, entdeckte ich dann folgenden Schaden am Reifen (Bridgestone V02 Soft)...direkt an der Produktionsnaht. Das hatte ich so noch nie gesehen. Nach Rücksprache mit dem Reifenmonteur gab er sogar seinen Fehler zu, dass er den Reifen falsch herum montiert hatte. Laut seiner Aussage soll dies auch solch ein Schadensbild fördern und öfters mal vorkommen. Hier habe ich zwischenzeitlich allerdings auch andere Meinungen gehört. Also hieß es einpacken und ab nach Hause. In Prag erwartete mich dann ein Unwetter vom Allerfeinsten. Die Autos standen auf dem Seitenstreifen, da das Wasser gefühlte 5cm tief auf der Straße stand. PS: Das muss hier auch nicht immer ein Monolog sein und kann gern als Austausch genutzt werden. Bearbeitet 9. Oktober 2024 von ph4n7oM 6 ++
turbostef Geschrieben 8. Oktober 2024 Geschrieben 8. Oktober 2024 Stabile Zeiten Kollege. Sehr stabil 👍💪 davon kann ich nur träumen v.a in Brünn eine Frage: warum keinen Sc 1 vorne? Bei dem Grip dort würde ich nix anderes fahren vorne. na ja. Eigentlich fahre ich immer SC1 vorne. Ich schmeiß die eh immer sehr früh runter. Insofern ist mir der Verschleiß egal 😆 bei meine Zeiten Perle vor die Säue aber Sicherheit geht vor 1 ++
Flotter Otto Geschrieben 8. Oktober 2024 Geschrieben 8. Oktober 2024 vor 1 Stunde schrieb ph4n7oM: direkt an der Produktionsnaht. Das hatte ich so noch nie gesehen. Nach Rücksprache mit dem Reifenmonteur gab er sogar seinen Fehler zu, dass er den Reifen falsch herum montiert hatte. Laut seiner Aussage soll dies auch solch ein Schadensbild fördern und öfters mal vorkommen. Hier habe ich zwischenzeitlich allerdings auch andere Meinungen gehört. Das ist erschreckend! Hast Du eine Erklärung dafür, wieso die falsche Laufrichtung den Schaden verursacht hat? ++
lunschi Geschrieben 8. Oktober 2024 Geschrieben 8. Oktober 2024 (bearbeitet) Produktionsnaht?!? Das ist doch ein Pirelli SC01 der in diesem Wickelverfahren hergestellt wird das kann keine Produktionsnaht sein oder? Ich würde das schlicht für eine mechanische Verletzung halten die Du Dir eingefangen hast oder der Reifenwärmer hat an der Stelle den Reifen überhitzt weil ein Heizdraht da freiliegt oder sowas. Den würde ich mir mal ganz genau innen anschauen. Kai Bearbeitet 8. Oktober 2024 von lunschi 2 ++
ph4n7oM Geschrieben 9. Oktober 2024 Autor Geschrieben 9. Oktober 2024 vor 15 Stunden schrieb turbostef: eine Frage: warum keinen Sc 1 vorne? Bei dem Grip dort würde ich nix anderes fahren vorne. Generell komm ich mit dem SC2 einfach besser klar. Er wirkt für mich bei meinem Fahrstil stabiler im Kurveneingang und auch der Verschleiß vom SC1 ist bei mir deutlich höher. Für mich hat der SC2 in Brünn richtig gut funktioniert und ich hatte keinerlei komisches Gefühl. Ich glaube nen SC1 hätte man bei den Bedingungen wahrscheinlich in kurzer Zeit dort runterradiert. @Flotter Otto & @lunschi Ich habe es grad oben im ursprünglichen Beitrag nochmal ergänzt. Es handelte sich um einen Bridgestone V02 Soft und nicht um einen Pirelli Hinterreifen. Wie der Bridgestone produziert wird, keine Ahnung, aber diese Nähte hat jeder Bridgestone Reifen und genau dort ist er aufgerissen. Es soll sich schon um ein Produktionsproblem handeln, dass die unterschiedlichen Schichten nicht richtig zusammengefügt sind. Sieht man auch ganz schön im Loch, da der Gummi darunter richtig glatt ist und ich den jetzt quasi einfach weiter abziehen könnte. Ob das jetzt wirklich daran lag, dass herum drauf gezogen wurde - ich weiß es nicht. Ich glaube hier kamen wahrscheinlich beide Probleme zusammen: Produktionsmangel & falsche Montage. ++
Cokezero Geschrieben 9. Oktober 2024 Geschrieben 9. Oktober 2024 Hey @ph4n7oM Habe ich in den Weiten des Internets gefunden Den Hinteren hab ich schon öfters gedreht und kann nichts wirklich Negatives berichten, habe aber in der Nachbarbox einen V02 gesehen, der wurde gedreht und hatte nach dem ersten Turn quer über die Lauffläche einen gewaltigen Riss, es sah danach aus, dass sich die Lauffläche von der Karkasse lösen würde. Ob das direkt mit dem Drehen zusammenhängt kann ich nicht sagen https://www.gsx-s.de/index.php?threads/slicks-gegen-die-laufrichtung-drehen.55257/ ++
turbostef Geschrieben 9. Oktober 2024 Geschrieben 9. Oktober 2024 vor einer Stunde schrieb ph4n7oM: Generell komm ich mit dem SC2 einfach besser klar. Er wirkt für mich bei meinem Fahrstil stabiler im Kurveneingang und auch der Verschleiß vom SC1 ist bei mir deutlich höher. Für mich hat der SC2 in Brünn richtig gut funktioniert und ich hatte keinerlei komisches Gefühl. Ich glaube nen SC1 hätte man bei den Bedingungen wahrscheinlich in kurzer Zeit dort runterradiert. @Flotter Otto & @lunschi Ich habe es grad oben im ursprünglichen Beitrag nochmal ergänzt. Es handelte sich um einen Bridgestone V02 Soft und nicht um einen Pirelli Hinterreifen. Wie der Bridgestone produziert wird, keine Ahnung, aber diese Nähte hat jeder Bridgestone Reifen und genau dort ist er aufgerissen. Es soll sich schon um ein Produktionsproblem handeln, dass die unterschiedlichen Schichten nicht richtig zusammengefügt sind. Sieht man auch ganz schön im Loch, da der Gummi darunter richtig glatt ist und ich den jetzt quasi einfach weiter abziehen könnte. Ob das jetzt wirklich daran lag, dass herum drauf gezogen wurde - ich weiß es nicht. Ich glaube hier kamen wahrscheinlich beide Probleme zusammen: Produktionsmangel & falsche Montage. Vorsicht gefährliches Halbwissen: Angeblich soll der SC2 stabiler sein, was zB bei den BMW's wohl sehr gut passt. (Wobei Toprak aber auch SC1 fährt ) Bei Ducati eher SC1. Ich bin zwar nicht mal ansatzweise so schnell wie du aber die schnellen Jungs bei mir in der Box fahren alle deutlich unter 2:10 in Brünn (Richtung 2:06) und fahren nur SC1. Aber bei Reifen ist es so': Wenn man sich persönlich mit einem Reifen wohl fühlt sollte man nicht auf andere hören 🙂 PS: Bisher habe ich immer nur die Info, dass Reifen drehen problemlos möglich ist. Zumindest bei Bridgestone wohl nicht... ++
maddin Geschrieben 9. Oktober 2024 Geschrieben 9. Oktober 2024 vor 15 Stunden schrieb Flotter Otto: Das ist erschreckend! Hast Du eine Erklärung dafür, wieso die falsche Laufrichtung den Schaden verursacht hat? zumindest hättest Du mit dem Profil an dem Kollegen mit dem Problem auf der Geraden über die Wiese vorbei fahren können 😎. - Sorry, aber das will man nicht wirklich erleben... 1 ++
BellundDonner Geschrieben 14. Oktober 2024 Geschrieben 14. Oktober 2024 Den Reifenschaden hatte ich in den letzten 4 Jahren 3 mal auf knapp 30 Hinterreifen, alles Bridgestone alte und neue Generation, immer erst nach dem drehen gegen die Laufrichtung. Bei allen Schäden habe ich es nicht beim Fahren gemerkt sondern erst beim Reifenwärmer aufziehen gesehen. Preis Leistung ist der Bridgestone für mich immernoch am besten und ich werde die Reifen auch weiter drehen. Da man am Schadensbild leider auch die Laufrichtung des Reifens erkennen kann lohnt sich eine Nachfrage bei Bridgestone nicht, hatte ich damals mal versucht. Ist nich besonders schön aber auch kein Einzelfall mehr 1 ++
ph4n7oM Geschrieben 28. Mai 2025 Autor Geschrieben 28. Mai 2025 (bearbeitet) 1. Event 2025 - Aragon & Valencia // Spanien im Winter Lang genug war es ruhig in meinem Thread. Mir fehlt einfach die Zeit fürs Forum, aber aktuell liege ich eh krank auf der Couch...also ran an die Tasten, wir haben noch etwas nachzuholen. Im März ging es zum Aragon (2 Tage) & Valencia (3 Tage) Kombievent mit Hafeneger nach Spanien. Einrollen und der Wintermüdigkeit den Kampf ansagen. Ich war fitnesstechnisch natürlich wieder mal perfekt vorbereitet...OP im Januar mit 2 Monate Sportpause und Turbo Antibiotika Kur bis 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn...beste Voraussetzungen wieder mal Für uns ging es auf Achse mit nem langen T7 + Anhänger zu 3. die 2000km zum Glück ohne Zwischenfälle oder Staus ganz entspannt zum Ziel. Insgesamt waren wir zu 9. vor Ort und hatten jeweils gemeinsam große Fincas über Airbnb. Wir hatten extrem viel Spaß mit der Truppe, was natürlich zum ganzen Trip beiträgt. 1. Station Aragon Letztes Jahr hatte ich aufgrund des Wetters glatte 11 Runde auf der Strecke geschafft...(2:11 - Zeit konnte also nicht gewertet werden). Ziel war es also auf alle Fälle mehr zu fahren und die Strecke zu lernen. Das Wetter sah erstmal okay aus. 1. Turn: Auch wenn mir die Erfahrung auf der Strecke fehlte, ich wusste wo es lang ging und mir kam alles vertraut vor. 2:08. Für den 1. Turn des Jahres hat es extrem gut geklappt entspannt zu fahren und nicht direkt zu verkrampfen. 2. Turn: 2:05...es wird, da sollte Potential sein. Anbremsen Gegengerade, das GPS kratzt an der 290km/h und auf einmal kommt ein roter Blitz vorbei geschossen und wusch war er schon wieder weg. Tulo und Zanetti waren mit Ducati für die IDM trainieren. Man sah das geil aus. Wahnsinn welche Schräglage Tulo fährt und mit was für einer Geschwindigkeit er in die Ecken einbiegt und das für seine ersten trockenen Runden auf der Duc Leider hatte das Wetter doch nicht soviel Nachsehen mit uns...2 Turns: Rausgefahren und zack Regen. Gerade in Aragon mit den Bergabpassagen macht das echt weniger Spaß und alle sind wie auf rohen Eiern zurück in die Box gerollt. Tag 2 - es regnete zwar nicht, aber es war noch feucht von der Nacht, es hatte 7c aber mit dem Wind tatsächlich laut Wetterbericht gefühlte 1c und das war nicht übertrieben. Wir orientierten uns an den Profis, nutzten die Zeit und quatschten auch mit Lukas. Total netter, aufgeschlossener Typ. Für 1 Turn am Nachmittag haben wir uns noch raus getraut, andere haben direkt zusammen gepackt. Tja das war dann wiedermal kein Aufenthalt in Aragon wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Mir gefällt die Strecke extrem, aber mir fehlt noch immer die Fahrzeit. Aber was solls...es warteten 3 sonnige Tage bei bestem Wetter in Valencia auf uns. 2. Station Valencia Unser Airbnb lag direkt im Überflutungsgebiet in den Bergen...wahnsinn was da für Schäden verursacht wurden und auch rund um die Strecke waren die Auswirkungen noch an jeder Ecke sichtbar. Wir hatten eig. das GP Finale gebucht und sind dann spontan mit nach Barcelona ausgewichen. Aber die Anlage in Valencia ist schon etwas ganz Besonderes und hat für mich einfach Stadioncharakter. Das muss schon ein Wahnsinns Feeling sein mit gefüllten Tribünen. 2024 das erste Mal da gewesen beendete ich damals den Saisonauftakt mit einer 1:44. Das Ziel für 2025 sollte mindestens eine 42 sein. Die ersten beiden Tage waren reine freie Turns und an Tag 3 stand noch ein kleines Sprintrennen an. Ab und an gab es auch mal einen Abbruch, weswegen nicht jeder Turn zu Ende gefahren werden konnte, aber es hielt sich alles im Rahmen. Ende Tag 1: 1:43,6 Ende Tag2: 1:42,6 Das Potential war da und das Feeling war gut. Ich komm immer am Besten klar, wenn ich für mich freie Runden habe. Reifen bin ich hinten V02 Soft und vorn SC1 gefahren. Für das Rennen bzw. den Turn davor packte ich dann nochmal einen neuen Hinterreifen zum Einrollen rein: 1:41,7. Damit war ich auf alle Fälle happy. Das 10 Runden Rennen startete ich von P7. Vor mir stand nur Carsten @*1098s* der Verrückte und ansonsten Cup Fahrer (Meddes, Nils Schäfer, Matthias Poulsen,...). Es wurde mit einem fliegenden Start gestartet was das Ganze sehr angenehm machte. Die vordere Gruppe war relativ schnell weg...Poulsen zog innerhalb von nicht mal einer Runde an allen vorbei und fuhr 1:36er Runden. Mendes landete im Kiesbett, da sein Kettenblatt aufgeben hatte. Nils Schäfer hatte fast 1,2 Abflüge übers Hinterrad und kehrte zur Box zurück und ich hatte gar kein Überblick mehr auf welcher Position ich eig. war. Am Ende wurde es tatsächlich P2 hinter Carsten. Noch glücklicher war ich allerdings über die Konstanz meiner Runden. Das war auf alle Fälle ein mega Abschluss bzw. ein grandioser Auftakt in die Saison 2025. Leider habe ich keine offiziellen Fotos vom Fotografen, da ich mit dem neuen Fotografen bei Hafeneger absolut nicht warm werde... Weiter ging es dann im Mai in Oschersleben (Bericht folgt) PS: Ich würde ja gern auch Fotos teilen...geht das nicht mehr? Jetzt extern hochladen und hier Links einbetten habe ich ehrlich gesagt keine Lust, das ist zu aufwendig. Finde ich aber schade, da geht einiges verloren. 😕 Bearbeitet 28. Mai 2025 von ph4n7oM Bilder geändert 7 ++
Leitwolf Geschrieben 29. Mai 2025 Geschrieben 29. Mai 2025 vor 17 Stunden schrieb ph4n7oM: Update: Jetzt auch mit Bildern Klar gehen weiter Bilder hoch laden. Man muss nur das richtige Format wählen und genug Speicher übrig haben. Gegen letzteres Hilft das Premiumpaket. Schade übrigens das du in Aragon wieder so wenig Glück hattest. Die Strecke ist eigentlich Mega. 2 ++
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