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Sparbuch, Tagesgeldkonto oder doch Kopfkissen ???


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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

meine Bank hat ab dem 01.04.2022 Negativzins von 0,5% ab 25.000€ aufs Giro/Tagesgeldkonto angekündigt.

Da ich aktuell auf der Suche nach einem Haus bin und so flexibel sein muss für die Anzahlung, Notargebühren, Grundbucheintrag u.s.w

muss ich schnell das Geld verfügen können.

Habt Ihr eine Alternative zu Sparbuch oder Kopfkissen ?

 

Hätte nie gedacht das ich mal sagen muss das erste Konto ist voll, brauch ein neues :D

 

VG Markus

Bearbeitet von Ducatiistlifestyle...
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Geschrieben (bearbeitet)

Mehrere Banken ist das Geheimnis. Bei der DiBa ist es z.B. bis 50k € kostenfrei. Da meine Hausbank (VR-Bank) ab 01.02. ebenfalls Negativzinsen eingeführt hat, wenn man nicht so ein Finanzprodukt bei der Allianz abschließt über das sie kassieren können, war der Schritt noch mehr auf andere Banken zu tranferieren, nötig geworden.

P.S. Ich habe ein ähnliches Thema wie Du, seit nunmehr 10 Jahren auf der Suche nach einem Grundstück oder einem annehmbaren Haus. Mittlerweile kalkuliere ich damit, auch in den nächsten 10 Jahren nichts passenden mehr zu finden. Invest in Immo, z.B,. EIgentumswohnung zur Vermietung, macht in meiner Region bei Nettoamortisationszeiten über die Kaltmiete von aktuell 45-50 Jahren absolut keinen Sinn mehr. Deshalb habe ich einen Strich drunter gemacht und einen Großteil in Depots untergebracht (Aktien, ETF's). Mit allen Vor- (Verzinsung) und Nachteilen (Verfügbarkeit, Kursentwicklung). Alternativ kannst Du, je nachdem wie Du das Thema Inflation für dich auslegst, in Edelmetalle investieren. Ein Klumpen Gold bleibt ein Klumpen Gold, auch wenn er keine Zinsen abwirft ist er dennoch wieder schnell zu Geld zu machen.

EDIT: Sparda Bank habe ich vergessen, da ist es auch (noch) bis 50k € kostenfrei.

EDIT 2: Und nochwas fällt mir ein, was gegen das Verwahren größerer Summen bei einem einzigen Kreditinstitut spricht: die Einlagensicherungsgrenze. Die ist pro Bank und Geschäftsbeziehung normalerweise bei max. 100.000 €. Alles darüber kann weg sein wenn es blöd läuft und die Bank hops geht. Also gerade wenn man sich für eher unbekanntere kleinere Banken entscheidet.

Bearbeitet von Pimpertski
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Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Minuten schrieb Pimpertski:

 Alternativ kannst Du, je nachdem wie Du das Thema Inflation für dich auslegst, in Edelmetalle investieren. Ein Klumpen Gold bleibt ein Klumpen Gold, auch wenn er keine Zinsen abwirft ist er dennoch wieder schnell zu Geld zu machen.

Absolut! Edelmetall psychisch anlegen und kein Papier zeugs!

Edit: https://www.gold.de/

Bearbeitet von Lunarius
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Geschrieben (bearbeitet)

Ergänzung:

Wenn EM dann eher Gold (Au) Barren oder mit leichten Aufschlägen 1 oz Anlagemünzen wie z.B. Krügerrand, Maple Leaf, Philharmoniker etc, diese laufen nahezu parallel zum Spot und lassen sich ebenso gut und schnell über Gold.de an Seriöse Händler zu Papiergeld (Fiat) umwandeln. Au hat den großen Vorteil, da es Steuerfrei ist gegenüber Silber (Au), Palladium (Pd) und Platin (Pt) die zusätzlich mit 19% MwSt. besteuert werden.

1 kg Au ist vom Volumen her so groß wie eine halbe Zigarettenschachtel, bündelt aber 51.500€ in Fiat und passt in jede Hosentasche

Ag etc. macht bei dir meiner Meinung nach weniger sinn wegen MwSt., am besten bedacht Steuern auf mehrere Banken, Edelmetalle und vom Rest halte ich persönlich nichts, was aber nicht heißt das es verkehrt ist.

Auch ganz wichtig, die Spekulationsfrist von 1 Jahr nicht vergessen, sonst Zahlst du Steuern auf deine Gewinne sofern du innerhalb 12 Monaten wieder Verkaufst! 

Bearbeitet von Lunarius
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Geschrieben (bearbeitet)

Mein großes Dilemma das ich ab März eine andere Position intern einnehmen werde, die Entscheidung musste ich über Nacht treffen weil wir keinen Außenstehenden als Führungskraft haben wollten der sich beweisen muss und die Leute blöd anmacht, wir kennen und verstehen uns als Team deswegen war keine Überlegung das nicht anzunehmen aber täglich 182 km ins Büro fahren geht gar nicht, bezahl zwar keinen Sprit aber trotzdem.

Heute wieder die Immos angesehen da wird’s mir übel. Ich muss irgendetwas kaufen ... ein altes Haus,  Bett aufstellen und die Duc daneben und gut is😊

Holzkohlegrill hab ich vergessen, muss ja kochen 😊.

Bearbeitet von Ducatiistlifestyle...
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Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Ducatiistlifestyle...:

Heute wieder die Immos angesehen da wird’s mir übel. Ich muss irgendetwas kaufen ... ein altes Haus,  Bett aufstellen und die Duc daneben und gut is😊.

Ich weiß nicht wie alt Du bist, aber MÜSSEN muss eigentlich niemand. Ich bin Anfang 40, bei mir drückt es da schon mehr, dennoch bringe ich es nicht übers Herz für Schrottimmobilien mehr zu bezahlen als für einen Neubau.

Meine Devise: Füße stillhalten, permanent den Markt beobachten und Punkte sammeln (Heirat, Kinder, Ehrenamt, Verein, etc.) für diese verfickten Ausschreibungsverfahren auf Neubaugrundstücke und da dann immer schön mitmachen!

Der demographische Wandel steht nicht auf der Seite dauerhaft hoher Immobilienpreise. Es wird aus der Natur heraus in den nächsten 10-15 Jahren zu einem Überangebot an Einfamilienhäusern kommen. Dazu steht möglicherweise eine Zinswende bei der EZB an und die Förderungen für energiesparendes Bauen sind seit Ende Januar teilweise weggefallen. Das sortiert die ganzen Sparbrenner aus, die sich eigentlich keine Immobilie leisten können = weniger Nachfrage auf EFH-Grundstücke. Die Preise werden fallen, fragt sich nur wann. Wenn Du solange warten kannst weil Du billig mietest und bis dahin nicht aus Panik irgendwo völlig überteuert zugreifst.

Also entspann dich und lege dein Geld so an das es was abwirft und du nicht auch da noch drauflegen musst.

 

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Geschrieben

Presie fallen, das glaube ich nicht - zumindest nicht in den teueren / gefragten Gebieten. Aber vielleicht steigen sie nicht mehr so rasant..

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Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb VE:

Presie fallen, das glaube ich nicht - zumindest nicht in den teueren / gefragten Gebieten. Aber vielleicht steigen sie nicht mehr so rasant..

Für hochwertige Immobilien nicht, das ist korrekt. Hochwertig = Lage UND Bauweise.

Für die heute schnell hochgezogenen KfW-Pappschachteln ohne Keller oder die energetischen Supergaus aus den 50/60/70ern, die aktuell Höchstpreise erzielen, wird das mit dem Wertverfall jedoch kommen. Zwangsläufig, weil das Angebot über den Generationswechsel der Nachkriegsgeneration und der nachfolgende sog. "Boomer" enorm zunehmen wird. Die darunter befindlichen hochwertigen Immobilien werden die künftige Nachfrage decken. Ist meine feste Überzeugung.

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Geschrieben

Selbes Thema hier, wollte eigentlich mal "Upgraden" auf ein Haus, aber auf unbestimmte Zeit gestoppt. Glücklicherweise wohnen wir schon im Wohneigentum (Wohnung). Vor 15 Jahren gekauft, könnte ich mittlerweile doppelt so teuer verkaufen wie ich sie damals gekauft habe. Aber: Das Haus würde auch entsprechend mehr kosten. Von daher unter dem Strich wieder kaum machbar. 

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Minuten schrieb Ducatiistlifestyle...:

@Pimpertski ich bin 44 und es läuft irgendwie die Zeit, ich verstehe deine Argumentation sehr gut aber es werden auch die Zinsen wieder steigen. Dann fallen zwar die Immobilien aber die Zinsen machen dann es wieder teuer.

Okay, okay. Das ist dann quasi die selbe Lage wir bei mir. Bin 2 Jahre jünger.

Dann habe ich ehrlich gesagt keinen vernünftigen Rat für dich im Bezug auf Immo. So wie ich es mache, würde ich es Gleichaltrigen nicht empfehlen. Kann ins Auge gehen. Am Ende sitze ich dann im Erbhaus meiner Eltern oder der Schwiegereltern weil die Wende doch länger gedauert hat als erwartet. Bendenkenlos würde ich das Aussitzen nur Mitt-/Endzwanzigern empfehlen. Ich selbst hoffe ja, dass wir in den nächsten 1-3 Jahren irgendwie mit Glück und Punkten an ein annehmbares Grundstück kommen.

Denn es ist so wie Du ja auch schreibst: es wird dauern bis sich der Markt bereinigt. Es hat von 2008 ab (Bankenkrise) bis etwa 2011-12 genauert, das Fremdkapital so billig wurde. Dann nochmal 2-3 Jahre bis die Immos durch das billige Geld explodiert sind. Wenn die Zinswende kommt, dauert es mindestens ebensolange bis die Effekte daraus und aus dem demographischen Wandel für Immobilien greifen. Die Zeit hat man mit über 40 eigentlich nicht mehr.

EDIT: Wir wohnen nach heutigen Maßstäben sehr mietgünstig in einem EFH, was mich zwar nervt aber dann doch nicht so extrem unter Druck setzt.

Bearbeitet von Pimpertski
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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Lunarius:

Absolut! Edelmetall psychisch anlegen und kein Papier zeugs!

Edit: https://www.gold.de/

mach mal vor...

 

Was spricht dagegen, das Geld breit zu streuen?

bissl was fixes, bissl was bares, bissl was volatiles.

lass dich dochmal bei der Hausbank, bei einem Finanzberater, im Forum und beim Freundeskreis beraten.

ich find kryptowährungen noch immer ganz spannend. is halt eher das volatile.

aktien hab ich letztes jahr gekappt, da kam zu wenig dabei raus.

und bei gold gibts seit den letzten 10 jahren eigentlich auch nur eine richtung der wertentwicklung

++












Geschrieben

ps solltest du auch ein Auge auf kryptos haben...

shiba inu coin ist im vergleich zum vortag gerade um 42 % gestiegen.

der fällt im laufe der nächsten zwei wochen wieder um mindestens 10 %

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Minuten schrieb Letti:

ps solltest du auch ein Auge auf kryptos haben...

shiba inu coin ist im vergleich zum vortag gerade um 42 % gestiegen.

der fällt im laufe der nächsten zwei wochen wieder um mindestens 10 %

Hmm also von Kryptos würde ich eher abraten, gerade wenn man das Geld bereits in eine Immobilie verplant hat oder davon abhängig ist. Hab selber einige große Coins und damit ordentliche Gewinne eingefahren, aber genauso kann es in die andere Richtung gehen, siehe neustes Beispiel. Keiner weiß wie sich die kurse zukünftig entwickeln!

Am besten ist meiner Meinung nach auf Banken Streuen und Gold (physisch), somit ist man recht flexibel wenn sich doch mal eine Immobilie findet.

Bearbeitet von Lunarius
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Geschrieben

Ferienwohnung/Haus in brauchbarer Lage wäre auch eine Möglichkeit. Geht immer was. Ist aber Geschmackssache und muss man Bock drauf haben. Vorteil ist dann auch die zeitweise Selbstnutzung.

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Geschrieben

Eigentlich hat jeder es richtig gemacht zu kaufen und nicht zu warten.
Es hiess ja schon länger die Preise werden einbrechen.

Doch bisher gibt es nur eine Richtung der Preise...

 

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Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb VE:

Eigentlich hat jeder es richtig gemacht zu kaufen und nicht zu warten.
Es hiess ja schon länger die Preise werden einbrechen.

Doch bisher gibt es nur eine Richtung der Preise...

 

In guten Lagen, die müssen nicht mal perfekt sein, werden die Preise nicht zurück gehen. Die exorbitante Steigerung wird geringer werden, keine Frage.

Bauland wird weniger, keine Handwerker usw. 

 

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Geschrieben

Hab mal bisschen gesucht, Tagesgeldkonto sind alles keine namhaften Banken, VR und SSK bieten Sparbücher aber das ist ja wie vor 50 Jahren. Kann ja nicht hier Geld abheben und dort einzahlen 😂, bei 2 Konten is des ja richtig Zeitaufwendig dazu kommt das man nur pro Monat 2000€ abheben kann d.h wenn ich 20.000€ brauche muss ich 5 Monate Geld abheben 😂

Das muss doch einfacher gehn? 

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Geschrieben

Legt euer Geld in Alkohol an…. Da bekommst 40% und mehr…. 😀😃… 

Spaß beiseite, ich „musste“ notgedrungen auch eine Immobilie kaufen, die Wohnung von meinem Schwager. Wir haben in einem 3 Familien Haus zusammen gelebt, Schwiegermutter ganz oben, Schwager in der Mitte und wir unten. Mein Schwager und ich jeweils 180qm Wohnfläche und Schwiegermutter 120qm. 
Ich konnte wie gesagt schlecht nein sagen, da ich man ja schlecht die mittlere Wohnung an Fremde verkaufen kann. Also bin ich zur Bank (ich 43 Jahre) und habe halt mal Kohle geholt und den Schwager bezahlt damit er sich ein eigenes Haus kaufen kann…. 
 

Bin mit dieser Investition eigentlich ganz glücklich, habe die Wohnung nun in 2 Wohnungen umgebaut, 1x 130qm 3 ZKB die jetzt zum 01.03 vermietet wird und die kleine Wohnung (2ZKB) habe ich zu einer Airbnb umgebaut, die auch ganz gut angelaufen ist. So kann ich Stand heute, mit den Einnahmen aus der Vermietung den Kredit zurück zahlen und wenn es gut läuft bleiben auch noch 3,50€ hängen für das Motorrad Hobby 🙂..  

Lange Rede kurzer Sinn, Immobilien, gerade kleine Wohnungen lohnen sich immer und helfen mir irgendwann mal einen unbeschwerten Lebensabend mitlaufen kleinen Ducaties bestreiten zu können…. So der Plan, mal sehen was draus wird. 

Wenn mir das Ding irgendwann zu groß wird, verkaufe ich den ganzen Kram, Kauf mit ne ETW hier in der Stadt und der Rest geht dann drauf für Nutten und Koks in Thailand oder Vietnam 😄😄😄😄

Grüße 

Dave 

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Geschrieben

Meine Herren und Damen, Ihr habt Probleme.☺️ Wenn man zuviel Geld hat kann man es sparen oder ausgeben. Die ideale Geldanlage zu finden ist wie die Stecknadel im Heuhaufen. Die haben alle ein gewisses Risiko, mehr oder weniger.

Wir setzen unser Geld so ein, wie es aus unserer Sicht am wertvollsten angelegt ist und wir unseren Kindern und Enkeln etwas abgeben, z.B. in deren Ausbildung. Meine Frau und meine Wenigkeit haben uns recht breit aufgestellt. Sachwerte wie die eigene Wohnung, sollten zwingend sein. Die Spaßgüter wie Mopeten dürfen auch nicht fehlen. Eine LV is natürlich auch net schlecht und etwas Bares für Notfälle ebenso.

Wenn man mal zwei Stock tiefer liegt, kann man eh nix mitnehmen. Was uns wichtig ist, das man auch mal was abgibt, denn nicht alle stehen auf der Sonnenseite des Lebens...denkt mal drüber nach.

Gruß Markus

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Geschrieben

In der aktuellen Situation gibt’s nur Sachwerte für mich. Aktien, Edelmetalle und Immobilien. Kaufen kann ich mir allerdings hier im Stuttgarter Raum abschminken. Bleiben also nur REITs und warten bis ich meinen Job 100% Remote ausüben kann um dann was in der Pampa oder Ausland zu kaufen. 

 

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb Ducatiistlifestyle...:

Das muss doch einfacher gehn? 

Nimm das Extra-Konto der DiBa. Ist top, hab ich wie gesagt auch. Freigrenze liegt bei 50k €. Eigentlich als Transferkonto für das Depot gedacht, taugt das auch als bloßer Bunker.

Hier bei der Sparda-Bank gibt es auch noch das Tagesgeldkonto. Freigrenze musst du da mal sehen, glaub die haben das geändert, auch 50k €.

Bearbeitet von Pimpertski
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Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb jhf:

Was willst du damit?

Ich hab da noch so nen alten Schinken, die wird jetzt zum Schluß richtig rentabel. Klaro, ne neue würde ich auch nicht mehr abschließen

Gruß Markus

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Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb nilo:

In der aktuellen Situation gibt’s nur Sachwerte für mich. Aktien, Edelmetalle und Immobilien. Kaufen kann ich mir allerdings hier im Stuttgarter Raum abschminken. Bleiben also nur REITs und warten bis ich meinen Job 100% Remote ausüben kann um dann was in der Pampa oder Ausland zu kaufen. 

 

was sind denn REITs

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Geschrieben

In den Nachrichten kommen die dollsten Meldungen und der Teutone macht sich Gedanlen über Uiguren, die Palestinenser, irgendwelche Amazonasvölker, aber beim Geld anlegen denkt er gerade nur bis zur Nachbarschaftsgrenze. Will sagen, beim Geldanlegen sollte man erst recht global denken. Vor einigen Jahren Grundstück im Ausland gekauft. Das Land stand in den Plänen zur EU-Mitgliedschaft. Gekauft und losgelegt. Nach 2 Jahren und erfolgtem EU-Beitritt war das Grundstück das mehrfache wert, 500% Rendite.

Sowas ist auch heute möglich, allerdings kaum in Hochpreismärkte wie Deutschland. Eigentumswohnungen im Münchner Zentrum werden wohl kaum billiger, aber schon der Eintrittspreis ist so exorbitant hoch, dass dieses Spiel für die meisten keinen Sinn macht. Das gleiche Problem hat man mit jeder deutschen Großstadt. Die Alternative, in der Pampa zu gehen, muss investitionstechnisch nicht unbedingt schlau sein: Da will fast niemand hin und zu warten dass sowas an Wert gewinnt, kann Jahrzehnte andauern.

Kryptos sind so eine Sache. Extrem volatil, extreme Schwankungen, extreme Gewinne. Kann aber auch genauso extrem schnell vorbei sein. Als Ökonom kann ich da nur warnen, das ist weniger etwas für den angehenden Häuslebauer, sondern etwas für Spieler, die das Risiko eines Totalverlusts verkraften können. Einerseits hat man keine Einlagengarantie wie bei einer Bank. Ist das Konto gehackt, ist die Kohle weg, das war´s. Andererseits steigt der Widerstand. Die Kryptos hebeln die Möglichkeit zur Geldpolitik der Zentralbanken aus, ebenso wie die der Regierungen. Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis der Widerstand größer wird. Schon jetzt haben einige Staaten Kryptos verboten, sollten sich die Zentralbanken zusammentun und ein weltweites Verbot aussprechen, sind die Dinger wertlos. Da Kryptos auch keine nennenswerte Volksdurchdringung haben, würde ein Über-Nacht-Verbot einfach durchsetzbar sein. Diese Ideen sind in meinem Kreis durchaus schon unterwegs, somit spielen ok, aber bedenken, es ist wie Wheelies mit der neuen Papagale üben: Wenn´s klappt, schaut´s toll aus, wenn nicht und man nicht Biaggis Reflexe hat, ist sehr teurer Schrott produziert.

Selber habe ich mir einen Kreis von interessanten Städten ausgesucht, alle im Ausland, die gute Prognosen aufweisen: Gerade unterbewertet, hohe Geburtsraten, Drang der Bevölkerung in die Stadt ungebrochen, deutliche Rechtssicherheit. Da gibt es viele gute Alternativen die sicher sind und guten Wertzuwachs versprechen.

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Geschrieben

Wenn es nur darum geht, den Negativzins zu umgehen, kann man auch die Verrechnungskonten der ganzen Neobroker nutzen. Sind auch Girokonten und damit über die Einlagensicherung gedeckt. 

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Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Ducatiistlifestyle...:

meine Bank hat ab dem 01.04.2022 Negativzins von 0,5% ab 25.000€ aufs Giro/Tagesgeldkonto angekündigt.

wie findet man das raus, ob seine Bank Negativzinsen verlangt und wie hoch ggf. der Freibetrag ist? Danke

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Geschrieben
vor 59 Minuten schrieb bergbewohner01:

 

Selber habe ich mir einen Kreis von interessanten Städten ausgesucht, alle im Ausland, die gute Prognosen aufweisen: Gerade unterbewertet, hohe Geburtsraten, Drang der Bevölkerung in die Stadt ungebrochen, deutliche Rechtssicherheit. Da gibt es viele gute Alternativen die sicher sind und guten Wertzuwachs versprechen.

Erzähl ✌️

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 23 Minuten schrieb Desmopatrick1199:

wie findet man das raus, ob seine Bank Negativzinsen verlangt und wie hoch ggf. der Freibetrag ist? Danke

Das muss Dir die Bank mit neuen Geschäftsbedingungen mitteilen, zu denen Du zumstimmen musst. Ohne Zustimmung geht das nach aktueller Rechtslage nicht mehr. Solltest Du beispielweise in der Vergangenheit dahingehend etwas gezahlt haben, was jedoch ohne deine Zustimmung abgerechnet wurde, kannst Du das zurückfordern.

Kurzum: die jeweils aktuellen Geschäftsbedingungen regeln das. Die bekommst Du als Kunde zugesandt.

P.S. Wenn Du den Geschäftsbedingungen nicht zustimmst, wird die Geschäftsbeziehung abgekündigt. Also eine Wahl hat man auch mit der aktiven Zustimmungspflicht nicht wirklich. Es wird nur transparenter, da viele das was die Bank ohne Aufforderung zur aktiven Zustimmung schickt, ja garnicht lesen.

 

Bearbeitet von Pimpertski
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Geschrieben (bearbeitet)
vor 46 Minuten schrieb pool:

Erzähl ✌️

Kleine Recherche durchgeführt, was wo möglich ist:

 

Große weite Welt:

Zu weit weg, Rechtsunsicherheit, zu Aufwendig mit den Reisen, wer soll sich vor Ort drum kümmern, alles zu umständlich.

 

Nordeuropa:

Skandinavien usw. sind zwar schön, aber speziell im Rechtswesen und ich kenne die Länder nicht gut genug um da zu investieren.

 

Mitteleuropa:

Deutschland, Frankreich, Inselaffenhausen, alles übersättigt und mit uninteressantem Startkapital verknüpft. Die ganzen Kaufnebenkosten (Anwälte, Notare, Makler usw.) berechnen sich meistens prozentual am Kaufpreis. Wenn dieser schon extrem hoch ist, sind es die Nebenkosten zwangsweise auch. Selbst wenn die Immobilie im Preis steigt, muss sie ja erstmal diese immens hohen Nebenkosten einspielen. Das schmählert einerseits den Gewinn, tut andererseits das Investment zeitlich in die Länge ziehen.

 

Südeuropa:

Kenne ich aus durchgeführten Projekten sehr gut, durch die Krise sind die Märkte ausgehungert, aber die Länder verbleiben weiterhin Hotspots für Urlauber, also auch Leute die dort hinziehen wollen. Neben der einheimischen Kundschaft, gibt es also auch externe, somit ist für Nachfrage immer gesorgt. Dass die Externen dazu kommen ist sogar ausschlaggebend, denn damit ist man unabhängig vom evtl. niedrigen Kaufniveau vor Ort. Wichtig ist die Rechtslage und damit die Sicherheit. Portugal erschien mir nicht interessant genug, Spanien fiel wegen verrückten Gesetzen raus - dass irgendwelche Einbrecher bei Dir Wohnrecht bekommen, nur weil sie 2 Monate unentdeckt bei Dir hausen, war mehr als abschreckend. Italien ist sehr interessant, ebenso Griechenland. Türkei war mir politisch zu unsicher. Als letzter Kandidat Zypern. Blieben somit Italien, Griechenland, Zypern. Italien ist der Süden interessant, man muss sich aber sehr gut auskennen um zu erahnen, welches Bergdorf denn nun wann Wert gewinnt. Griechenland und Zypern sind dagegen um ein vielfaches einfacher, denn bei den Hellenen ist der Hotspot immer Athen und auf Zypern hat man ebenfalls nur 2 Ecken, die absolut sichere Bänke für Wertzuwachs sind. In Griechenland herrscht fast 100%ig deutsches Recht (König Otto sei dank), in Zypern englisches (Ex-Kolonie).

Der Rest war Internetrecherche bei den entsprechenden Immobilien-Portalen, das Finden / Einschalten eines Anwalts (immer empfehlenswert, gerade im Ausland) und 4-6 Reisen um vor Ort alles klar zu machen. Kombiniert mit Job und Urlaub war es gut machbar und zwei Projekte die ich durchgeführt habe, waren erfolgreich und die Mühen wert. Durch die Erfahrung gestärkt, führe ich gerade mein drittes Projekt und bin zuversichtlich, auch hier wieder Erfolg zu haben. Ich kenne zumindest keine andere offene Investitionsform, wo man Sicherheit und Gewinn besser kombinieren könnte.

Bearbeitet von bergbewohner01
++


Geschrieben
vor 42 Minuten schrieb bergbewohner01:

Kleine Recherche durchgeführt, was wo möglich ist:

 

Große weite Welt:

Zu weit weg, Rechtsunsicherheit, zu Aufwendig mit den Reisen, wer soll sich vor Ort drum kümmern, alles zu umständlich.

 

Nordeuropa:

Skandinavien usw. sind zwar schön, aber speziell im Rechtswesen und ich kenne die Länder nicht gut genug um da zu investieren.

 

Mitteleuropa:

Deutschland, Frankreich, Inselaffenhausen, alles übersättigt und mit uninteressantem Startkapital verknüpft. Die ganzen Kaufnebenkosten (Anwälte, Notare, Makler usw.) berechnen sich meistens prozentual am Kaufpreis. Wenn dieser schon extrem hoch ist, sind es die Nebenkosten zwangsweise auch. Selbst wenn die Immobilie im Preis steigt, muss sie ja erstmal diese immens hohen Nebenkosten einspielen. Das schmählert einerseits den Gewinn, tut andererseits das Investment zeitlich in die Länge ziehen.

 

Südeuropa:

Kenne ich aus durchgeführten Projekten sehr gut, durch die Krise sind die Märkte ausgehungert, aber die Länder verbleiben weiterhin Hotspots für Urlauber, also auch Leute die dort hinziehen wollen. Neben der einheimischen Kundschaft, gibt es also auch externe, somit ist für Nachfrage immer gesorgt. Dass die Externen dazu kommen ist sogar ausschlaggebend, denn damit ist man unabhängig vom evtl. niedrigen Kaufniveau vor Ort. Wichtig ist die Rechtslage und damit die Sicherheit. Portugal erschien mir nicht interessant genug, Spanien fiel wegen verrückten Gesetzen raus - dass irgendwelche Einbrecher bei Dir Wohnrecht bekommen, nur weil sie 2 Monate unentdeckt bei Dir hausen, war mehr als abschreckend. Italien ist sehr interessant, ebenso Griechenland. Türkei war mir politisch zu unsicher. Als letzter Kandidat Zypern. Blieben somit Italien, Griechenland, Zypern. Italien ist der Süden interessant, man muss sich aber sehr gut auskennen um zu erahnen, welches Bergdorf denn nun wann Wert gewinnt. Griechenland und Zypern sind dagegen um ein vielfaches einfacher, denn bei den Hellenen ist der Hotspot immer Athen und auf Zypern hat man ebenfalls nur 2 Ecken, die absolut sichere Bänke für Wertzuwachs sind. In Griechenland herrscht fast 100%ig deutsches Recht (König Otto sei dank), in Zypern englisches (Ex-Kolonie).

Der Rest war Internetrecherche bei den entsprechenden Immobilien-Portalen, das Finden / Einschalten eines Anwalts (immer empfehlenswert, gerade im Ausland) und 4-6 Reisen um vor Ort alles klar zu machen. Kombiniert mit Job und Urlaub war es gut machbar und zwei Projekte die ich durchgeführt habe, waren erfolgreich und die Mühen wert. Durch die Erfahrung gestärkt, führe ich gerade mein drittes Projekt und bin zuversichtlich, auch hier wieder Erfolg zu haben. Ich kenne zumindest keine andere offene Investitionsform, wo man Sicherheit und Gewinn besser kombinieren könnte.

Na wo denn jetzt...Griechenland, Zypern, Italien ??

++


Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb Pimpertski:

Für hochwertige Immobilien nicht, das ist korrekt. Hochwertig = Lage UND Bauweise.

Für die heute schnell hochgezogenen KfW-Pappschachteln ohne Keller oder die energetischen Supergaus aus den 50/60/70ern, die aktuell Höchstpreise erzielen, wird das mit dem Wertverfall jedoch kommen. Zwangsläufig, weil das Angebot über den Generationswechsel der Nachkriegsgeneration und der nachfolgende sog. "Boomer" enorm zunehmen wird. Die darunter befindlichen hochwertigen Immobilien werden die künftige Nachfrage decken. Ist meine feste Überzeugung.

Das dürfte i.d.R. nur für die Regionen zutreffen, wo die Nachfrage eh beständig sinkt. 

Ansonsten ist es mittlerweile so - und es wird noch sehr viel drastischer werden, dass immer weniger Neubaugebiete ausgewiesen werden. 

1. Aus Umweltschutzgründen: Flächenversiegelung

2. Weil die Kommunen verhindern wollen/müssen, dass Bereiche "verbronxen" oder durch Leerstand veröden.

Wenn man also einen "Individuellen Traum mit Potential" aus den 60ern kauft, dann kauft man in erster Linie ein Grundstück.
Den Bau gibt's umsonst dazu.

Dabei nicht vergessen, dass die Grundstücke früher oftmals um ein Vielfaches größer waren.

Manchmal kann man sowas nach einem Abriss auch teilen und mit einem zweiten EFH hinterbauen.
Verkauft man das 2. Grundstück, kann sich sowas schnell rechnen. 

Besteht ein Mangel an Grundstücken, muss man halt auch 'mal um die Ecken denken ... 

++


Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb w10765:

was sind denn REITs

Immobilienfonds. Real Estate Inventment Funds

Ich habe seit einigen Monaten ziemlich viel in 2 Fonds von BNP und Van Eck investiert. Der europäische (BNP) läuft scheiße, der globale (Van Eck) so la la.

Hatte eigentlich investiert, da ich der Meinung war, dass ich zu viel in Aktien (überwiegend MSCI World Aktien ETF's) investiert bin und deswegen etwas diversifizieren muss.

Bisher hat sich das nicht ausgezahlt. Aktien gerade schwierig und die REITs sind auch nicht besser, eher schlechter.

 

Die Kernfrage lautet m.E. wie folgt: Bei einer Inflation von derzeit weit über 6%, eher 8% sollte man in seinen Investments ebenfalls auf diesem Level Renditen erzielen.

Die Frage ist nur wo? Aktien ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir monatelange oder gar jahrelange Seitwärtsbewegungen sehen werden sehr hoch. Viele Unternehmen sind überbewertet und die Wirtschaft rechtfertigt derzeit diese hohen Bewertungen nicht. Woher auch? Alle in Kurzarbeit, Lieferengpässe usw. Wo sollen die Gewinne herkommen, die solche Bewertungen rechtfertigen?

Immobilien? Derzeit extrem teuer. Klar, mit der richtigen Immobilie macht man wenig falsch aber das große Potential um jährlich 6-8% Rendite zu erzielen ist gering.

Trotz gestiegener Zinsen sind Anleihen usw. auch nicht wirklich attraktiv. Da kann die EZB und die FED erhöhen wie sie will. Die Inflation gleicht man damit nicht aus.

Cryptos sind in den letzten Wochen massiv gesunken. Und es ist kein Naturgesetz, dass die wieder steigen. Wenn überhaupt, dann eher die beiden Großen (Bitcoin und Ethereum). Die Shitcoins sind eher was für Zocker und kurzfristige Gewinnerzielungsabsicht. Viele institutionellen Anleger gehen wieder aus Coins raus, wenn sie am Anleihenmarkt wieder vernünftige Renditen bekommen. China hat eigene Crypto Währungen lanciert usw. Die Gemengenlage ist höchst diffus und keine Sau kann das prognostizieren, in welche Richtung es geht.

 

Derzeit bin ich tendenziell Pro Aktien, da hier wenigstens reale Unternehmen stehen, die am Ende des Tages doch mit uns allen fette Gewinne machen. Alphabet, Amazon und Co. macht man derzeit wohl am wenigsten falsch. (Wobei Amazon in den letzten Wochen auch nicht besonders toll war.... Von ehemals 30%+ war ich zwischenzeitlich sogar 8% im Minus. Stand heute bin ich mit Amazon zwar im Plus aber deutlich unter der Rendite meiner MSCI World ETFs. Hätte ich also auch direkt ETFs kaufen können.....)

Konstant über meiner ETF Rendite ist eigentlich nur Alphabet (also Google)

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Kauft euch Sachwerte. Also Duc's. Deswegen habe ich mir jetzt auch eine V4 gegönnt :D :D :D

 

Bearbeitet von turbostef
++


Geschrieben
vor einer Stunde schrieb w10765:

Na wo denn jetzt...Griechenland, Zypern, Italien ??

Steht doch alles da, mit Vor- und Nachteilen aufgelistet. Alle drei lohnen sich, hängt halt von mehreren Faktoren ab wo man letztendlich investiert.

 

vor 7 Minuten schrieb turbostef:

Lange Rede, kurzer Sinn: Kauft euch Sachwerte. Also Duc's.

Unsinn. Ich habe z.B eine alte Ruine mitten in Athen gekauft. Steht auf einem Bergplateau, ziemlich alleine und hat ne tolle Sicht rundum. Momentan ist das Grundstück auch aus dieser Grund ziemlich überlaufen, aber im Mai will ich es umzäunen damit das aufhört. Der Makler hatte keine Ahnung was das für ein Filetstück ist, also konnte ich es für gerade mal 200 Große holen, ein Schnapper! Mein Anwalt hat auch zugestimmt, war lustig dass er sich als der Schwager des Maklers entpuppte 😎

++


Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb turbostef:

Immobilienfonds. Real Estate Inventment Funds

Ich habe seit einigen Monaten ziemlich viel in 2 Fonds von BNP und Van Eck investiert. Der europäische (BNP) läuft scheiße, der globale (Van Eck) so la la.

Hatte eigentlich investiert, da ich der Meinung war, dass ich zu viel in Aktien (überwiegend MSCI World Aktien ETF's) investiert bin und deswegen etwas diversifizieren muss.

Bisher hat sich das nicht ausgezahlt. Aktien gerade schwierig und die REITs sind auch nicht besser, eher schlechter.

 

Die Kernfrage lautet m.E. wie folgt: Bei einer Inflation von derzeit weit über 6%, eher 8% sollte man in seinen Investments ebenfalls auf diesem Level Renditen erzielen.

Die Frage ist nur wo? Aktien ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir monatelange oder gar jahrelange Seitwärtsbewegungen sehen werden sehr hoch. Viele Unternehmen sind überbewertet und die Wirtschaft rechtfertigt derzeit diese hohen Bewertungen nicht. Woher auch? Alle in Kurzarbeit, Lieferengpässe usw. Wo sollen die Gewinne herkommen, die solche Bewertungen rechtfertigen?

Immobilien? Derzeit extrem teuer. Klar, mit der richtigen Immobilie macht man wenig falsch aber das große Potential um jährlich 6-8% Rendite zu erzielen ist gering.

Trotz gestiegener Zinsen sind Anleihen usw. auch nicht wirklich attraktiv. Da kann die EZB und die FED erhöhen wie sie will. Die Inflation gleicht man damit nicht aus.

Cryptos sind in den letzten Wochen massiv gesunken. Und es ist kein Naturgesetz, dass die wieder steigen. Wenn überhaupt, dann eher die beiden Großen (Bitcoin und Ethereum). Die Shitcoins sind eher was für Zocker und kurzfristige Gewinnerzielungsabsicht. Viele institutionellen Anleger gehen wieder aus Coins raus, wenn sie am Anleihenmarkt wieder vernünftige Renditen bekommen. China hat eigene Crypto Währungen lanciert usw. Die Gemengenlage ist höchst diffus und keine Sau kann das prognostizieren, in welche Richtung es geht.

 

Derzeit bin ich tendenziell Pro Aktien, da hier wenigstens reale Unternehmen stehen, die am Ende des Tages doch mit uns allen fette Gewinne machen. Alphabet, Amazon und Co. macht man derzeit wohl am wenigsten falsch. (Wobei Amazon in den letzten Wochen auch nicht besonders toll war.... Von ehemals 30%+ war ich zwischenzeitlich sogar 8% im Minus. Stand heute bin ich mit Amazon zwar im Plus aber deutlich unter der Rendite meiner MSCI World ETFs. Hätte ich also auch direkt ETFs kaufen können.....)

Konstant über meiner ETF Rendite ist eigentlich nur Alphabet (also Google)

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Kauft euch Sachwerte. Also Duc's. Deswegen habe ich mir jetzt auch eine V4 gegönnt :D :D :D

 

du investierst in MSCI World ETf's und hast Sorge, dass du zu wenig diversifizieren musst?! Wenn es dir allgemein um investieren geht, dann vllt. Aber ein gescheites ETF Portfolio ist 100% mehr diversifiziert als wenn du in Einzelaktien gehst oder noch besser auf krypto.
Ich mache das ebenfalls 50/30/10/10 50% msci world, 30% EM, 10% Europe stoxx 100 und 10% europe small caps
Soll aber jeder machen wie er meint. 100% in einen ETF z.B. FTSE All World oder MSCI ACWI tuts auch
Für mich ist/klingt das diversifiziert genug.
Zusätzlich eine Immobilie ist natürlich eine andere und sehr individuelle Vorsorge.
Von Fonds halte ich persönlich nichts, da hier die Kosten gegenüber ETf's deutlich höher sind und bei Fonds vor allem einer gewinnt, nämlich der Fondmanager.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass 80% dieser "Analysten" es nicht schaffen den Markt zu schlagen. Heißt aber nicht, dass alle perse schelcht sein müssen. Nur welcher ist gut?
Beim Anlegen auch noch ein Tipp: In die Vergangenheit schauen bringt nichts und wenn möglich gehypte Sparten meiden. Sieht man ja aktuell an den Tech-Werten. Die sind im Januar erstmal alle im Schnitt 20% runter.
So ne Duc ist natürlich auch sehr wertstabil 🙂
Wenn du dir jetzt ne V4 gegönnt hast... hast ja theoretisch eine 1299 Track übrig? Frage für einen Freund... :D

++


Geschrieben

Noch ein Vorteil von ETF's: Ich schau da einmal im Jahr rein und rebalance. Ich muss nicht wöchentlich oder mehrmals täglich ins Depot schauen und kann Nachts nicht schlafen, weil ich 80% vom Ersparten in Wachstumsaktien gesteckt habe. Ich habe auch ein paar Aktien, aber für mich ist das dann Zockergeld. Alla ich gehe ins Casino mit 500€ und hab die schon innerlich abgeschrieben.

++


Geschrieben

Zu Immobilien:
Ich bin gerade dabei mir eine Ferienwohnung in Spanien anzulachen. Der Markt in Deutschland ist pervers und auf lange Sicht 10-15Jahre wird sich das wieder regulieren. Vor allem in den Großstädten München/Berlin usw. Ich glaube nicht, dass es "platzen" wird aber die Preise werden wieder runter kommen. Aktuell macht kaufen kaum Sinn. Lieber Mieten und Spass am Leben haben.

++


Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Pimpertski:

Das muss Dir die Bank mit neuen Geschäftsbedingungen mitteilen, zu denen Du zumstimmen musst.

Die AGB habe ich Ende 2021 erhalten, allerdings bin ich darin bisher nicht fündig geworden.

vor 32 Minuten schrieb Dafrange:

Wenn du dir jetzt ne V4 gegönnt hast... hast ja theoretisch eine 1299 Track übrig? Frage für einen Freund...

Was ist letzter Preis? :D

Bearbeitet von Desmopatrick1199
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