simonlein Geschrieben 8. September 2011 Geschrieben 8. September 2011 vermutlich alles schon dagewesen, aber ich finds nicht so recht: im september bin ich zum saisonabschluß in most. mein supercorsa SP (serienbereifung) ist nach 1600km (davon 200km in OSL) an den flanken schon knapp unter 2mm profiltiefe, was mich ziemlich gewundert hat weil mehr als 2/3 der zeit in der einfahrphae verbracht habe und nie über 6000 umdrehungen unterwegs war. habe ich mir das eingebrockt durch fehlende reifenwärmer und ordentlich extra-verschleiss in der aufwärmphase? nächste frage: ich habe mir ständer für hinten und vorn gekauft, für reifenwärmer reichts diesen monat aber nicht mehr wenn auch noch evtl. ein neues paar puschen dazukommen, aber einen reifenwärmer kann ich mir von nem kumpel leihen. nun bin ich unsicher wegen der temperaturen - es gibt ja nicht umsonst regelbare heizdecken zwischen 60 und 80°C. kann ich den supercorsa SP auf 80°C wärmen, oder bin ich dann schon außerhalb des temperaturfensters? weiss nämlich nicht, ob mein kumpel regelbare reifenwärmer hat... und schliesslich zum abschluss: falls ich einen neuen reifen bräuchte und ich etwas langlebiges nur für rennstreckeneinsatz haben wollen würde - was würdet ihr mir empfehlen? (mal DTC aussen vor - dafür könnte ich mir den tc pod kaufen) danke ++
Riii Geschrieben 8. September 2011 Geschrieben 8. September 2011 Ist ganz normal dass ein SP nach 1600km und davon ein Teil sogar RS runter ist. Meine SP halten immer zwischen 2000 und 2500 km und ichfahre nur LS. Zu deinen anderen Fragen können dir unsere RS-Piloten bestimmt besser weiterhelfen aber ich glaube für SP brauchst du keine Reifenwärmer. Gruss Riii ++
dslr Geschrieben 8. September 2011 Geschrieben 8. September 2011 also, zu deinen fragen: warum reifenwärmer in bezug auf verschleiss? (thema sicherheit lassen wir mal aussen vor): wenn du ohne reifenwärmer auf die piste gehst und den reifen durch fahren erwärmst, dann ist jeweils die äusserste schicht warm und die darunterliegende noch kalt, erwärmt sich durchs fahren, kühlt beim anhalten wieder aus. etc. diese wechselphasen und die tatsache, dass der reifen von kalt nur durch fahren aufgeheizt wird, erhöht den verschleiss. mit einem guten reifenwärmer wärmst du den reifen durch und durch auf. top reifenwärmer sind sogar so gebaut, dass sie auch ein wenig die felge mit aufwärmen. wo ist der reifen durchgehend warm ist, kann er sich auch gleichmässiger abnutzen. abgesehen davon hast du mehr vom fahren, weil du dann schon im optimalen themperaturfenster bist, wenn du auf die piste rausfährst. zu den themperaturen: 80 Grad ist picobello und du kannst deinen pirelli damit bedenkenlos aufwärmen, 30-40minuten ... du solltest mal die themperatur eines hinterreifen messen, der grad von der strecke zurückkommt & richtig geprügelt wurde .. da machst du dir bezüglich decken keine sorgen .. das fühlst di von hand .. ++
Leitwolf Geschrieben 8. September 2011 Geschrieben 8. September 2011 der supercorsa war komischerweise bei mir auch in der einfahrphase schneller runter als danach bei schnellerer gangart. und da sogar der vordere eher als der hintere :^) reifenwärmer sind auf der renne mehr als sinnvoll wie dslr schon schrieb. mehr sicherheit usw. 80° sind optimal, heizen die felge mit und halten somit den reifen länger auf temperatur. 60° werden meist nur genutzt um wartezeiten zu überbrücken, in dehnen der reifen nicht voll geheitzt werden muss. ++
simonlein Geschrieben 9. September 2011 Autor Geschrieben 9. September 2011 mal die rennstreckenhaltbarkeit vs grip mit reifenwärmern in betracht gezogen: metzeler compk slick vs. supercorsa SP & co (racetek k3 z.B.) strassenreifen. wie schaut es da aus? mich würde da hauptsächlich mal interessieren: welcher reifen hält länger und wer bietet den besseren grip? ich kanns leider überhaupt nicht einschätzen da ich bisher nur racetek k3 und supercorsa so kenne - und die mag ich beide. beide bieten für mein empfinden sehr guten grip, aber insbesondere der supercorsa hat wirklich eine lächerliche lebensdauer - die könnte aber im vergleich zum slick wieder unglaublich gut sein -> keine ahnung da noch keinen slick gefahren. ++
simonlein Geschrieben 9. September 2011 Autor Geschrieben 9. September 2011 70-80 runden sind doch gerade mal 6-7 turns in OSL. und das heisst dann "lange halten"? :'( ich habe mir eben nochmal den supercorsa SP für most geordert. werd mal ausprobieren, wie die haltbarkeit der sc sp mit reifenwärmern so ist. gripmässig hatte ich mich nicht zu beklagen bei meinem tempo und DTC passt dann auch noch. im nächsten jahr werde ich mal etwas mehr experimentieren. ++
simonlein Geschrieben 9. September 2011 Autor Geschrieben 9. September 2011 wie ist der denn gefühlte unterschied grip vs. laufleistung (vielleicht einfach auf einer skala von 1..10.) von einem rennreifen mit strassenzulassung (racetec k3, supercorsa sp) vs. slick (z.B. dein moto2) für einen fahrer, der an der 1:45 in OSL kratzt. ++
Leitwolf Geschrieben 9. September 2011 Geschrieben 9. September 2011 der supercorsa sp hält nun wirklich nicht lange. in most war der nach nicht mal 1 1/2 tagen runter. der k3 is da schon etwas besser. n normaler slick sollte da schon tendenziell länger halten. ++
Fujikato Geschrieben 2. Oktober 2011 Geschrieben 2. Oktober 2011 ... werd mal ausprobieren, wie die haltbarkeit der sc sp mit reifenwärmern so ist. ... Hey simonlein & andere Interessierte, da ich auch die Erfahrung gemacht habe dass der SC SP ohne Reifenwärmer lächerlich kurz hält, wie ist es denn im Bezug auf Verschleiß mit den SC SP und Reifenwärmern gelaufen? Mein hinterer SC SP hatte in Oschersleben nach nur 2 Tagen die Verschleißgrenze an der rechten Flanke fast erreicht, nach nochmals ca. 300 km Landstrasse ist er nun an den Flanken im illegalen Bereich. Meiner Meinung nach viel zu früh... Ich hatte die SC SP extra für´s Rennstreckenfahren aufgehoben und wollte sie nicht unnütz auf der Landstrasse abfahren, aber dass die so schnell am Ende sind hab ich nicht erwartet. Und ganz wichtig - das DTC meiner 1198S will ich in jedem Fall nutzen und nicht abschalten (bei inkompatiblen Reifen), also sind für mich auch nur Reifen interessant die mit der DTC funktionieren. Das es das TC-Pod zur Anpassung gibt ist klar, würde aber gerne ohne auskommen. ++
simonlein Geschrieben 13. November 2011 Autor Geschrieben 13. November 2011 ah fuji, hab hier länger nicht reingeschaut - leider konnte ich es nicht testen. bin den ersten tag auf meinem ersten supercorsa sp zuende gefahren - die letzten 2 turns waren gefühlt sehr rutschig und als die pelle runterkam war großflächig kein profil mehr zu sehen. am abend hab ich den neuen aufgezogen und der kam dann nicht mehr zum einsatz, da es leider regnete. naja ... ich schau mal im nächsten jahr. ++
ph1l Geschrieben 19. November 2011 Geschrieben 19. November 2011 Slick halten definitiv länger und bieten mehr Grip. Kommt eben drauf an wie oft du auf der Renne und wie schnell du bist. Aus dem Hause Metzeler/ Pirelli gibt es für Hobby Fahrer interessante Möglichkeiten. Schau mal unter PS Reifentest. Ich fahr gerne den Racetec K2,auch auf der Straße. Ich bin im Jahr ein oder zweimal am Ring und brauch dann auch nicht umbereifen. Mir kommt´s allerdings auch nicht auf Rundenzeiten an. Ich will einfach ein bißchen Spaß haben. Der K2 bietet deutlich mehr Grip wie K3 und die Pozilei sieht keinen Unterschied. ++
1198 Geschrieben 19. November 2011 Geschrieben 19. November 2011 Der K2 bietet deutlich mehr Grip wie K3 und die Pozilei sieht keinen Unterschied. Der Unterschied ist nicht zu übersehen, bei den strassenzugelassenen Reifen ist die Tragfähigkeitsangabe in Klammern. ++
Riii Geschrieben 19. November 2011 Geschrieben 19. November 2011 Servus! Werde mich nächste Woche für mein erstes Renntraining anmelden. Veranstalter ist http://www.cornu-moto.ch/de/rennstreckenkurse/ar// und die Strecke Anneau du Rhin. Wir werden 2 tage da sein und absolvieren die Kurse 1 + 2 mit Instruktoren. Jetzt meine Frage: Reicht ein Pirelli Supercorsa SP fürs erste Training aus oder sollte ich gleich etwas alla Pirelli SC2 aufziehen? Und brauch ich zwingend Reifenwärmer? Weiss gar nicht ob da andere mit Reifenwärmern sein werden da es die Krabelgruppe ist und ob ich überhaupt die Möglichkeit zum anstecken (Box oder ähnliches) haben werde! Bin absoluter RS-Neuling und für jeden Tip dankbar! Gruss Riii ++
FABIOcorse Geschrieben 19. November 2011 Geschrieben 19. November 2011 Supercorsa SP reicht erstmal völlig aus und Reifenwärmer ist ein MUSS Stromstecker sind auf die Renne nicht nur in der Box zu finden daher macht dir kein Kopf deswegen. ++
Gast guenter Geschrieben 19. November 2011 Geschrieben 19. November 2011 die Reifen reichen völlig aus, und in der Instruktorgruppe mit gemässigten Dampf brauchst die Heizdecken erstmal nicht, nur etwas Verstand dran zu denken, den Hahn nicht unbedingt entsprechend zu spannen. ++
alfista84 Geschrieben 19. November 2011 Geschrieben 19. November 2011 Riii hab dieses jahr den selben kurs absolviert mit den sp reicht es eigentlich sehr gut, der kurs selber ist echt der hammer! Gruss aus bern ++
Fujikato Geschrieben 19. November 2011 Geschrieben 19. November 2011 die Reifen reichen völlig aus, und in der Instruktorgruppe mit gemässigten Dampf brauchst die Heizdecken erstmal nicht, nur etwas Verstand dran zu denken, den Hahn nicht unbedingt entsprechend zu spannen. 100% Zustimmung! Der Pirelli Supercorsa SP reicht auf der Renne auch noch für deutlich (!) mehr als Instruktorengeführt. Das ist ein Supersportreifen und eher auf der LS fehlplaziert. Ich bin mit dem SP schon in schnellen Gruppen in O-leben unterwegs gewesen, und war gewiss nicht langsam. Der Reifen fühlt sich sehr gut an auf der Renne. Das einzige was man ihm ankreiden kann ist der hohe Verschleiß. Bin auch ohne Reifenwärmer gefahren, musst halt in den ersten 2-3 Runden entspannt & mit Verstand Gas geben, dann geht das sehr gut. Wichtig ist dass Du den Reifendruck auf Rennstrecke und ggf. Außentemperatur einstellst, bedeutet absenkst. Gute Veranstalter geben Empfehlungen zum Reifendruck. Am allerwichtigsten ist "oben bleiben" - nicht vergessen (rock) ++
FABIOcorse Geschrieben 19. November 2011 Geschrieben 19. November 2011 Reifenwärmer drauf, fertig ist der Lack. Warum immer so kompliziert? Das ist eine Kabeltrommel und zwei Handgriffe. Und ein sicheres Gefühl! Das war kurz,knap und prägnant (ok) ++
ph1l Geschrieben 19. November 2011 Geschrieben 19. November 2011 Der Unterschied ist nicht zu übersehen, bei den strassenzugelassenen Reifen ist die Tragfähigkeitsangabe in Klammern. Tja, dann haben unsere Franken Cops keinen blassen Dunst. Was wiederum nicht mein Problem ist ++
Fujikato Geschrieben 20. November 2011 Geschrieben 20. November 2011 Reifenwärmer drauf, fertig ist der Lack. Warum immer so kompliziert? Das ist eine Kabeltrommel und zwei Handgriffe. Und ein sicheres Gefühl! Wenn Reifenwärmer vorhanden sind ist das 100ig richtig & versteht sich von selbst. Hab ich sie - nutz ich sie & fertig. Falls er (der Rennstreckenneuling) aber beim ersten oder zweiten Instruktorentraining keine Reifenwärmer hat muß er sich deswegen keinen Kopf machen. Aus eigener Erfahrung kann ich empfehlen die ersten 2 Trainings nur mit Instruktor zu fahren, also das ganze Training. Nichts ist wichtiger als von Leuten die wissen was sie tun eine gute Linie gezeigt zu bekommen und gerade am Anfang auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden damit sich diese nicht "festsetzen". Es hat immer sehr viel Spaß gemacht wenn der Instruktor schneller und schneller geworden ist weil er sich auf die Fahrer in seiner Gruppe eingestellt hat. Keine Angst - son Instruktor unterfordert Neulinge nicht... ++
FABIOcorse Geschrieben 20. November 2011 Geschrieben 20. November 2011 Wenn Reifenwärmer vorhanden sind ist das 100ig richtig & versteht sich von selbst. Hab ich sie - nutz ich sie & fertig. Falls er (der Rennstreckenneuling) aber beim ersten oder zweiten Instruktorentraining keine Reifenwärmer hat muß er sich deswegen keinen Kopf machen. Aus eigener Erfahrung kann ich empfehlen die ersten 2 Trainings nur mit Instruktor zu fahren, also das ganze Training. Nichts ist wichtiger als von Leuten die wissen was sie tun eine gute Linie gezeigt zu bekommen und gerade am Anfang auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden damit sich diese nicht "festsetzen". Es hat immer sehr viel Spaß gemacht wenn der Instruktor schneller und schneller geworden ist weil er sich auf die Fahrer in seiner Gruppe eingestellt hat. Keine Angst - son Instruktor unterfordert Neulinge nicht... Der muss sowieso früher oder später welche kaufen daher warum nicht früher ? ++
Sebbo Geschrieben 20. November 2011 Geschrieben 20. November 2011 jop sehe ich auch so Fabio, hab mir auch für meinen ersten Termin welche geholt und war sehr froh darüber. Thema kalte Reifen udn Warmfahren konnte man komplett ausblenden... macht so viel mehr Spaß ++
FABIOcorse Geschrieben 20. November 2011 Geschrieben 20. November 2011 jop sehe ich auch so Fabio, hab mir auch für meinen ersten Termin welche geholt und war sehr froh darüber. Thema kalte Reifen udn Warmfahren konnte man komplett ausblenden... macht so viel mehr Spaß Es gibt Leute hier, die machen es wirklich sehr kompliziert. Man suggeriert den Riii, Kauf keine RW, fahre deine Reifen selber warm aber Vorsicht Du könntest damit auf die Fresse fallen und bei deinen nächsten Termine auf die Renne, kauf Dir welche ! Ähhhhh, warum nicht gleich, frag ich mich !? Was wäre daran falsch, gleich mehr Sicherheit zu haben?! Ich würde keinen Meter ohne RW auf die Renne fahren. ++
Gast guenter Geschrieben 20. November 2011 Geschrieben 20. November 2011 Es gibt Leute hier, die machen es wirklich sehr kompliziert. Man suggeriert den Riii, Kauf keine RW, fahre deine Reifen selber warm aber Vorsicht Du könntest damit auf die Fresse fallen und bei deinen nächsten Termine auf die Renne, kauf Dir welche ! Ähhhhh, warum nicht gleich, frag ich mich !? Was wäre daran falsch, gleich mehr Sicherheit zu haben?! Ich würde keinen Meter ohne RW auf die Renne fahren. Schwachsinn! Hier fragt einer nach Reifen und Reifenwaermern bei instruktorgefuehrtem Renntraining. Natuerlich sind Heizdecken besser, aber Du brauchst sie fuer den Verwendungszweck eben mal nicht. Es ist alles zum Thema gesagt, bis auf Deine letzte Auesserung, die war exakt einen zu viel. ++
alfista84 Geschrieben 20. November 2011 Geschrieben 20. November 2011 Riii frag mal der jacques ob du überhaupt mit reifenwärmer gehen darfst? Ich denke er hat nicht freude da er ein kurs anbietet mit übung, er will keine kranke leutr di nur vollgas im kopf haben! Aber glaub mir du kommst genug zum freies fahren! ++
FABIOcorse Geschrieben 20. November 2011 Geschrieben 20. November 2011 Schwachsinn! Hier fragt einer nach Reifen und Reifenwaermern bei instruktorgefuehrtem Renntraining. Natuerlich sind Heizdecken besser, aber Du brauchst sie fuer den Verwendungszweck eben mal nicht. Es ist alles zum Thema gesagt, bis auf Deine letzte Auesserung, die war exakt einen zu viel. Mein Kumpel ist dieses Jahr in Most bei einer instruktor geführten Runde auf die Fresse geflogen,weil dieser kalte Reifen hatte und dass, auf Grund das er keine RW dabei hatte! So viel zum Thema, man braucht sie nicht bei instruktor Runden..... Aber anyway .... ++
FABIOcorse Geschrieben 20. November 2011 Geschrieben 20. November 2011 Schwachsinn! Hier fragt einer nach Reifen und Reifenwaermern bei instruktorgefuehrtem Renntraining. Natuerlich sind Heizdecken besser, aber Du brauchst sie fuer den Verwendungszweck eben mal nicht. Es ist alles zum Thema gesagt, bis auf Deine letzte Auesserung, die war exakt einen zu viel. Wieso ist meine letzte Äußerung zu viel? Ich kann doch meine Meinung äußern ?! Was Ist daran so falsch ? ++
ph1l Geschrieben 20. November 2011 Geschrieben 20. November 2011 Cool bleiben. Reifenwärmer sind natürlich besser, keine Frage. Wenn er aber erst Mal reinschmecken will, geht das auch gut ohne. Der Instruktor fährt nicht gleich Attacke! ++
Riii Geschrieben 21. November 2011 Geschrieben 21. November 2011 Riii frag mal der jacques ob du überhaupt mit reifenwärmer gehen darfst? Ich denke er hat nicht freude da er ein kurs anbietet mit übung, er will keine kranke leutr di nur vollgas im kopf haben! Aber glaub mir du kommst genug zum freies fahren! Ja das weiss ich ebennoch nicht ob das überhaupt erwünscht ist. Viele schreiben ja schon dass Rundenzeiten messen strickt verboten ist und so... Kaufen werd ich mir wohl trotzdem welche da es nicht mein letzter RS Termin sein wird. Vielen Dank für eure Tips! Gruss Riii ++
Desmotreiber Geschrieben 21. November 2011 Geschrieben 21. November 2011 Kann man Reifenwärmer eigentlich auch mit Straßenreifen (ContiSportAttack und co verwenden?) oder werden die reifen dabei zu heiß? :^) ++
Riii Geschrieben 21. November 2011 Geschrieben 21. November 2011 Kann man Reifenwärmer eigentlich auch mit Straßenreifen (ContiSportAttack und co verwenden?) oder werden die reifen dabei zu heiß? :^) In dem Fall schon. Der Supercorsa SP ist ja auch ein Strassenreifen! ++
badbubi@mito Geschrieben 21. November 2011 Geschrieben 21. November 2011 Es gibt auch bestimmt bei dir Kollegen die dir für die Veranstaltung RW leihen können. Da kann man, wenn man nur 1-2 mal im Jahr auf die Strecke geht auch super arbeiten und braucht nicht extra einkaufen und sich mit der Qual der Wahl belasten welche RW mann nimmt. ++
Sebbo Geschrieben 21. November 2011 Geschrieben 21. November 2011 na wenn er sagt dass das sicher nicht sein letzter Rennstreckentermin ist dann ist doch schon alles gesagt, RW kaufen und Vollgas... ++
Riii Geschrieben 21. November 2011 Geschrieben 21. November 2011 Genau! Werde ein gutes Angebot hier im Forum abwarten und dann zuschlagen (rodeln) Bei diesem ersten oben genannten Training wäre ich wahrscheinlich der einzige mit RW der dort wie ein Vollpfosten rumrennt und eine Steckdose sucht Da fahren sogar Tourenmaschinen mirt und so.... ++
ph1l Geschrieben 21. November 2011 Geschrieben 21. November 2011 Eben, locker bleiben. Wird nicht so heiß gegessen wie´s gekocht wird. ++
Fujikato Geschrieben 21. November 2011 Geschrieben 21. November 2011 Au mann. Immer wieder die gleich dämliche Diskussion. ... Umgänglich, tolerant, sympathisch, bescheiden und kompetent (party) ++
FABIOcorse Geschrieben 21. November 2011 Geschrieben 21. November 2011 Kann man Reifenwärmer eigentlich auch mit Straßenreifen (ContiSportAttack und co verwenden?) oder werden die reifen dabei zu heiß? :^) Willst Du auf die Renne fahren ? ++
Desmotreiber Geschrieben 21. November 2011 Geschrieben 21. November 2011 Nene, auf der renne Fahre ich keine Straßenreifen! (hausfrau) Bin zuletzt den BT003 gefahren und war damit sehr zufrieden (Fireblade SC59) Auf der 1198s ist ein K3 Interact, Prädikat sehr geil (ok) Würde mich aber mal interressieren ob Straßenreifen bei diesen Temperaturen schon abbauen durch Überhitzung... :^) ++
UXO Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 Eine Reifendiskussion... wie immer schön Grad im Sommer überhitzen die Straßenreifen auf der Renne sehr schnell und dann gibts Kratzgeräusche...oder Magensausen. ++
Desmotreiber Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 Schon klar aber ist 80°C (Reifenwärmer) schon zu viel des guten? ++
FABIOcorse Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 Nene, auf der renne Fahre ich keine Straßenreifen! (hausfrau) Bin zuletzt den BT003 gefahren und war damit sehr zufrieden (Fireblade SC59) Auf der 1198s ist ein K3 Interact, Prädikat sehr geil (ok) Würde mich aber mal interressieren ob Straßenreifen bei diesen Temperaturen schon abbauen durch Überhitzung... :^) Bin mir nicht sicher, weil ich es noch nie getestet habe aber würde sagen, das RW nix für Strassenreifen ist. Überhitzung !! ++
Leitwolf Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 kann man denke ich nicht verallgemeinern. sp oder k3 sicher mit reifenwärmer. bei nem pipo würde ich die reifenwärmer weg lassen, vorrausgesetzt ich bin so irre und fahr den überhaupt auf der renne. ++
UXO Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 Straßenreifen plus Reifenwärmer = Kratzgeräusch ! Das macht vielleicht nur noch Sinn, wenn es draussen ca. 3 Grad sind.. jedoch werden die meisten dann auch die vorgeheizten Reifen kaltfahren... Also... sinnbefreit.. Bei den Temperaturen bracuht man ca. 5 minuten im Wind, oder weniger und die Reifen sind gefühlte 0 Grad kalt... und bei Wärme oder Hitze ist das tödlich... googlet mal Temperaturfenster Motorradreifen.. da wird das erklärt. Gruß ++
FABIOcorse Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 Das es keinen Sinn macht, war mir klar - ich denke Desmotreiber wollte nur wissen, welche Konsequenzen das hat wenn man dennoch RW auf Strassenreifen aufzieht. ++
UXO Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 soo und wer es genau wissen will, liesst sich das hier durch, oder druckt es sich aus und liest es dann: Der SPATZ aus dem KTM-forum oder R4F hatte mal ne saugute, verständliche Abhandlung geschrieben, die einfach und leicht zu verstehen ist. Viel Spass beim LESEN... hier die Erklärung Copyright bei SPATZ !!! Reifen Grundlagen Teil 1 - Luftdruck bei Strassen- und Rennreifen Früher, so vor 3 Jahren und mehr, war dieses 2.1 Vorne (kalt) und 1.9 Hinten (kalt) der Standard-Luftdruck für Rennreifen/Slicks. Egal ob jetzt Michelin, Pirelli/Metzeler (die guten alten Supercorsa oder Rennsport; egal ob profiliert oder Slick, wichtig war SC/RS-Mischung), Dunlop. Mittlerweile wird mit einem sehr niedrigem Luftdruck gefahren, teilweise bis 1.3 Hinten (kalt). So z.B. der neue hintere Bridgestone BT-003 Type 3, welcher mit 1.5 (kalt) gefahren werden kann. Warm entspricht dies 1.7-1.9 bar. Der 195er Dunlop wird z.B. sogar nur mit 1.3 bar (kalt) gefahren. Man gibt neuerdings auch eher den Luftdruck im warmen Zustand an, einfach weil dieser Wert unabhängiger ist von der Außentemperatur. Logisch: kalt kann mal 10 Grad sein, aber auch 35 Grad (Hallo Pannonia-Ring). Warm bei guten 80-90 Grad ist recht konstant. Der Grund ist relativ klar und am 195er Dunlop Ballonreifen recht einfach zu erklären: Durch die hohen Seitenwände ist es möglich den Reifen mehr walken zu lassen. Damit bekommt man ein wenig mehr Auflagefläche, was wiederum gut für den Grip ist. Jetzt ist es aber wichtig, daß der Reifen trotz der höheren Walkarbeit auch noch Stabil bleibt und da kommt eben der Karkassenaufbau mit ins Boot. Wenn ein Reifen einen höheren Luftdruck benötigt und man diesen mit "zu wenig" Luftdruck fährt, dann wird der Reifen a) ggfs. zu warm, weil er für die zuviele Walkarbeit gar nicht ausgelegt ist und ggfs. schwammig, weil der Reifenaufbau mit zu wenig Luftdruck instabil wird. Bedenken sollte man, daß ein Rennreifen/Slick ein Temperaturfenster von grob 60-100 Grad hat. Wir wissen alle, mit kalten Slicks ist nicht zu spassen. Mit zu heissen Slicks aber auch nicht. Von daher sollte der Luftdruck einigermassen passen. Wobei gerade die neuere Generation schon einiges an Luftdruck erlaubt und man bei Problemen mit Aufreissen teilweise zuerst mit dem Luftdruck ein wenig spielt und dann erst das Fahrwerk anpasst. Vorausgesetzt, dass Fahrwerk ist normalerweise in einem recht guten Bereich eingestellt. Bei einem total verstellten Fahrwerk bringt das auch nichts, eh logo. Bei Strassenreifen sieht das ganze Sache schon wieder ein wenig anders aus. An dieser Stelle möchte ich so Zwitter aka Michelin Pilot Race mit Strassenzulassung mal außen vorlassen (der Pilot Power Race ohne Strassenzulassung kann wie ein Slick behandelt werden, gleiches gilt ja auch für Supercorsa in SC-Mischung). Diese müssen Hochgeschwindigkeitstauglich inkl. voller Beladung betrieben werden können. Daher wird fast immer Vorne 2.5 und Hinten 2.9 jeweils kalt angegeben. Der typische Temperaturbereich eine Strassenreifens liegt so bei 10-70 Grad (nagelt mich bitte nicht auf das Grad genau fest, hängt auch ein wenig vom Reifen ab. Ein Tourenreifen eher etwas niedriger, einer supersportlicher Reifen eher etwas höher.). Daher benötigen Strassenreifen üblicherweise auch keine Reifenwärmer und je nach Umgebungstemperatur ist das Absenken des Luftdruckes auch nur in kleinen Bereichen sinnvoll. Üblicherweise kann 2,2-2,3 Vorne und 2,3-2,5 Hinten (jeweils kalt) gemessen als guten Richtwert für Strassenreifen auf der Rennstrecke empfehlen. Aber Achtung, es gilt weiterhin die grundsätzliche Empfehlung: Strasse = Strassenreifen Rennstrecke = Rennreifen Was passiert mit den Reifen? Durch den niedrigen Luftdruck erwämt sich der Reifen besser. So bei 30-50 Grad funktioniert z.B. ein Pilot Power hervorragend. Das ist dann auch die Temperatur, welche man beim zügigen Landstr.-Fahren erreicht. Und genau für diesen Einsatzzweck ist der Reifen gebaut worden. Wird der Reifen jetzt auf der Rennstrecke zu sehr beansprucht, mit zu wenig Luftdruck gefahren oder aber die Umgebung ist zu warm, dann bewegen wir den Reifen am Rande seines Temperaturbereiches. Da hilft dann auch nicht mehr Auflagefläche durch weniger Luftdruck. Zu heiss ist zu heiss und das wird meistens durch "unberechenbares" Verhalten belohnt. Nehmen wir mal den Pannoniaring, idealerweise zur Sommerzeit. Da braucht man mit einem Pilot Power gar nicht aufkreuzen. Der hat im Stand schon 40 Grad und bei ein wenig artgerechter Haltung des Eisens geht es bei Asphalttemperaturen >60 Grad schnell über die 60-70 Grad für den Reifen. Sollte ein Strassenreifen zu heiss werden, dann eher mit höheren Luftdruck betreiben um unnötige Walkarbeit und damit hohe Temperatur zu vermeiden. Das bisserl mehr Auflagefläche macht es wirklich nicht aus, wichtig ist das Temperaturfenster des Reifens. Besser ist es aber bei solchen Umgebungstemperaturen direkt mit Rennreifen zu fahren. Und dann gibt es noch Strassenreifen, welche unbedingt etwas mehr Luftdruck benötigen um Stabil zu bleiben. Typische Reifen waren "ältere" Bridgestone-Reifen. So BT-010 und ggfs. ein wenig neuer. Vorne nicht unter 2,3 und Hinten nicht unter 2,5. _ Reifen Grundlagen Teil 2 - Das Aufreissen, ein Problem des Fahrers? Ein Reifenbild posten und dann die passende Antwort zu bekommen ist wie Kaffeesatzlesen oder Glaskugeln verwenden. Mit einem Bild kann man normalerweise relativ wenig anfangen. Es fehlen weitere Informationen wie: Wie ist das Fahrwerk eingestellt? Welchen Fahrstil hat der Fahrer? Luftdruck? Maschine? Je mehr dieser Parameter bekannt sind, desto besser kann man eine Ursachenanalyse starten. Besonders wichtig ist eben neben den Reifen auch das Fahrwerk, dieses kann man meistens nur Vorort prüfen. Keine Regel ohne Ausnahme: Das Bild ist nahezu eindeutig. (Bild hat Copyright) Wäre der aufgerissene Bereich am Rand gewesen und ca. 2-3 cm Breit, dann hätte ich meine Klappe gehalten, weil das wäre wirklich die Glaskugel gewesen. Da hätte man dann mal so Standard-Antworten wie 2 Klicks Zugstufe/Druckstufe geben können. Für alle Insider: 2 Klicks bewirken bei einen Normalo-Fahrwerk nahezu nichts. Jetzt ist aber der aufgerissene Bereich etwas vom Rande entfernt. Häufig sieht man das so mit 1-3 cm Abstand vom Rand. Vermehrt bei Fahrern mit viel Leistung/Drehmoment. Was passiert? Dank viel Leistung wird eine "Schwäche" des Fahrers kaschiert. Diese Schwäche ist das richtige Gas geben. Häufig wird das auch aus Angst/Respekt gemacht. Man "durchrollt" eine Kurve mit guter Schräglage (der Rand des Reifen ist normal benutzt), richtet die Maschine ein wenig auf (mal mehr mal weniger, daher kommen die 1-3 cm zustande) und gibt dann kräftig Gas. Für den Reifen bedeutet dies: Der Rand, so bei 40-50 Grad Schräglage, wird normal verwendet. Dann wird aufgerichtet und so bei 25-40 Grad werden plötzlich 100 Nm oder 100 PS freigesetzt. Diese Leistung muss jetzt von dieser Stelle des Reifens mit Schlupf auf den Asphalt gebracht werden. Daher reisst der Reifen in dem Bereich auf. Mehr zur Mitte hin ist der Leistungsanstieg dann wieder eher gering, sprich der Unterschied in der Beschleunigung nicht so groß, daher kein weiteres Aufreissen. Doch dieses Verhalten ist leider ein Fahrfehler! Man muss das mal so deutlich sagen. Der Kammsche Kreis gilt auch bei 25-40 Grad Schräglage und bei diesen Gradzahlen kann man den Reifen schon viele Kräfte für die Beschleunigung abverlangen. Nur setzt diese Beschleunigung nahezu schlagartig ein und ein Spüren der Grenzen ist somit fast nicht möglich. Daher passieren Highsider auch eher bei den Mittel-Schnellen-Fahrern. Besser ist es ab dem Scheitelpunkt das Gas langsam aufzumachen und dabei auch langsam aufzurichten. Dies bewirkt eine Stabilisierung des Fahrwerkes (optimale Lastverteilung 40% Vorne, 60% Hinten), gleichzeitig wird die Gefahr einer Überbelastung des Vorderrades entgegen gewirkt, weil eben Gewicht nach Hinten verlagert wird. Jetzt könnte man das Hinterrad überlasten, doch das kann man viel besser spüren und auch viel besser kontrollieren. Gleichzeitig bewegen wir uns langsam an der Haftgrenze des Reifens, wird diese angekratzt, so macht sich der Reifen bemerkbar. Minimal das Gas zurücknehmen und die Fahrt geht ganz normal weiter. Oder wenn möglich ist, einfach schneller Aufrichten und Gas so stehen lassen. Ist ein wenig Situationsabhängig. Sprich man ist zwar eher am Grenzbereich des Reifens, aber belastet den Reifen nicht schlagartig, sondern eben nur leicht. Folglich hat der Reifen die Möglichkeit diese Überbelastung anzuzeigen (=Grenzbereich) und dem Fahrer zu vermitteln. Wenn dieser die Signale richtig deutet, kann er drauf reagieren und nichts passiert. Das Ganze ist ein flüssiger Vorgang. Nebenbei purzeln dabei auch noch die Rundenzeiten, weil man eben mit viel mehr Schwung aus der Kurve herausgefeuert kommt. Wie sonst ist es möglich, daß eine 600er eine 1000er "ausbeschleunigen" kann? Weiterer Vorteil: JETZT kann man auch am Reifenbild - mit den entsprechend vielen Parametern - etwas ablesen und erkennen das etwas nicht simmt. Wenn nämlich der Reifen ganz am Rand aufreisst, ja, dann stimmt etwas nicht. ++
UXO Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 _ Reifen Grundlagen Teil 3 - Das Aufreissen und die Auswirkungen Warum reisst ein Reifen auf? Die Frage läßt sich recht pauschal und einfach beantworten: Der Reifen muss (punktuell) mehr Arbeiten als er verträgt. Sozusagen 110% leisten, obwohl er nur für 100% bezahlt wird. Theoretisch also so wie die Meisten hier. Wobei die Gerüchte ja eher besagen, daß sich dieses Hobby eh fast nur Selbstständige oder "Grossverdiener" leisten können. Back to Topic: Mehr Arbeiten. Das bedeutet, dass der Reifen z.B. Aufgaben des Fahrwerkes übernehmen muss. Bei einem zu harten Fahrwerk (stocksteif), muss der Reifen einen größeren Teil der Federung übernehmen. Das Gewicht des Motorrad, welche sonst durch die Federelemente langsam (schwingend) gedämpft wirken würde, schlägt direkt auf den Reifen durch. Der Reifen wird überbelastet. Nicht das wir uns falsch verstehen, ein Reifen ist immer ein Teil der Gesamtfederung. Daher muss man sein Fahrwerk auch auf unterschiedliche Reifentypen anpassen. Eben um den Reifen nur den Teil an Federung übernehmen zu lassen, für den der Reifen konstruiert worden ist. An dieser Stelle spielt auch der Luftdruck wieder eine Rolle, eben weil man damit auch die "Härte" des Reifens verändern kann. Zumindest in einem kleinen Bereich und somit kann man den Arbeitsbereich anpassen. Bildlich gesprochen: Man stelle sich mal ein altes Fahrrad vor, so ohne Federung (ja, diese Art von Fahrrädern gibt es noch). Ist der Reifen nur halb aufgepumpt, dann walkt dieser heftig, und wir spüren beim Fahren kaum etwas von der Strasse. Bei kleineren Absätzen schlägt der Reifen durch und wir Fahren fast mit der Felge auf der Strasse. Pumpt man jetzt den Reifen sehr hart auf, dann spüren wir jeden kleinen Stein, jede Querfuge beim Fahren. Kleine Absätze werden 1:1 an den Fahrer vermittelt, teilweise "springt" der Reifen bzw. läuft bei Längsfugen diesen entlang. Mehr Arbeiten bedeutet aber auch: Mehr Kraftübertragung. Sei es nun durch Beschleunigung oder durch Bremsen. Der recht einfache Fall - siehe Teil 2 - ist eindeutig. A bisserl komplizierter wird es, wenn neben der einfachen Kraftübertragung auch die Federung eine Rolle spielt und der Reifen z.B. am Rand aufreisst. Jetzt haben wir sozusagen ein Spiel mit mehreren Unbekannten: Federung, Kraftübertragung, Luftdruck, Temperatur, Fahrstil, ... Daher ja auch das im Teil 2 erwähnte "Glaskugellesen". Ohne weitere Analysen kann man aus dem einfach geposteten Reifenbild eben nicht allzuviel herauslesen, dazu gibt es viel zu viele Abhängigkeiten. Aus diesem Grunde möchte ich an dieser Stelle auch nicht viel dazu sagen und komme direkt zu den Auswirkungen. Optisch sehen wir einen Reifen seine (punktuelle) Überbelastung relativ schnell an. Statt einer gleichmässige Oberfläche (je nach Strecke/Belag sogar mal Babypopo) hat der Reifen in einem Bereich der Lauffläche Ausfransungen. Typischerweise befinden sich diese Ausfransungen am Rand der Reifens und sind ca. 2-4cm breit. Mal sind diese Längs zur Laufrichtung, mal Quer zur Laufrichtung, mal Schräg oder auch mal Rundlich ausgeprägt. Die Intensität dieser Ausfransungen kann zudem je nach Reifentyp auch stark abweichend sein. Einen Bridgestone BT-002 muss man schon arg quälen bis der aufreisst. Ein Pirelli/Metzeler kann schonmal nur vom Anguggen aufreissen. Wink Das bedeutet aber auch: Ein Fahrwerk, welches mit einem Pirelli funktioniert, muss nicht unbedingt mit einem Bridgestone funktionieren und umgekehrt. Jetzt haben wir diese Ausfransungen auf der Lauffläche. Was bedeutet das? Hat der Reifen weniger Grip? Verschleißt der Reifen mehr? Kann man den Reifen weiterverwenden und ggfs. zufahren? Viele Fragen auf die es nicht immer eine pauschale Antwort gibt/geben kann. Ausfransungen sind erstmal ganz normales Reifengummi. Sprich grundsätzlich leidet der Grip nicht. ABER natürlich macht es einen Unterschied, ob der Reifengummi in einer gefestigten stabilen Lage vorliegt oder eben schlapprig rumhängt. (das bildliche Beispiel was mir dazu eben eingefallen ist möchte ich nun doch nicht unbedingt preisgeben Very Happy). Ich glaube am Besten kann man das mit nem Besen vergleichen. Ein Strassenbesen ist stabil, damit spürt man wenn man den Dreck wegkehrt wie die Kraft übertragen wird. Ein weicher Staubbesen hingegen ist für groben Dreck falsch, die Kraftübertragung funktioniert nicht richtig, es fühlt sich schwammig an. Und damit haben wir auch gleich 2 Dinge geklärt. a) der absolute Grip wird geringer, für uns Hobbyfahrer vermutlich nicht viel. das Feedback des Reifens ist nicht mehr so transparent, es fühlt sich schwammiger an. Problem bei aufgerissenen Reifen ist, daß diese Schwachstelle des Reifen immer weiter immer mehr belastet wird. Sozusagen ein Teufelskreis - obwohl schon geschwächt und nur 80% leistungsfähig (sozusagen eine Erkältung), müssen trotzdem 120% geleistet werden. Und damit sind wir auch schon bei den nächsten Antworten. c) ja, ein aufgerissener Reifen verschleißt schneller d) eine Weiterverwendung, mit den oben genannten Einschränkungen, ist möglich. Selbst ein wieder Zufahren kann möglich sein, dazu darf der Reifen aber nicht mehr überlastet werden. Sprich wenn das Fahrwerk die alleinige Ursache war und diese optimiert wurde, dann könnte das funktionieren -> also nur noch zu 80% belasten. ++
FABIOcorse Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 :DAber UXO, so genau wollten wir es auch nicht wissen Aber toller Beitrag (ok) ++
Desmotreiber Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 Vielen Dank für die Ausführungen (love) In der Tat ging es mir nur darum, ob ein einsatz von Heizdecken überhaupt mit straßenpellen machbar ist, ohne diese damit zu Überhitzen. Ich denke dass ich nicht der Einzige bin, dem diese Frage schonmal unter den Nägeln gebrannt hat. (rodeln) Ich weiß, Versuch macht klug, aber ausprobieren wollt ichs trotzdem nicht (feigling) ++
Gast Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 @Matze: Ich glaub' Du wirst hier verarscht ... (feigling) ++
UXO Geschrieben 22. November 2011 Geschrieben 22. November 2011 He. Ich hoffe nicht, andersrum, war das obige nur ein Guttenbergsches Zitat.. Quasi mit der Guttenbergtastatur geschrieben... die mit den 4 tasten... Gruß Matze ++
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